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SfN Telegram-Nachrichten Nachrichten & Neuigkeiten ▸ Tutorials: Anleitungen & Hilfestellungen

Von @Telegram-Bot · 01.01.2026 · 47 Antwort(en) · 194 Aufrufe

08.04.2026

Aktuelle Probleme rund um VeraCrypt

Politischen Aktivisten sollte das Computerprogramm VeraCrypt bekannt sein. Wir empfehlen es seit dem Ende von TrueCrypt als Verschlüsselungstool und für den täglichen Gebrauch am Computer.

Vor wenigen Tagen gab der Entwickler bekannt, er habe die Kontrolle über seinen Windows‑Account verloren. Das klingt erstmal nach keinem großen Problem, jedoch signierte er über genau diesen Account die Updates von VeraCrypt und den dazugehörigen Bootloader.

Windows hat seinen Account plötzlich, also ohne Vorwarnung, gesperrt, und er hat keine Erklärung für die Sperre erhalten. Aus der Sperr­nachricht von Windows geht hervor, dass kein Einspruch möglich ist. Natürlich versuchte der Entwickler sofort, den Windows‑Support zu kontaktieren; bisherige Kontaktversuche blieben jedoch erfolglos.

Konkret bedeutet das für VeraCrypt: Der Entwickler kann derzeit keine Windows‑Updates signieren und veröffentlichen. Updates für Linux und macOS sind weiterhin möglich, aber Windows ist die von den meisten Nutzern genutzte Plattform. Die Unfähigkeit, Windows‑Versionen bereitzustellen, stellt somit einen erheblichen Rückschlag für das Projekt dar.

Das Ganze stellt derzeit keine akute Gefahr dar, könnte aber — falls sich die Situation nicht ändert — dazu führen, dass VeraCrypt nicht mehr als Verschlüsselungstool genutzt werden kann/sollte. Das wäre ehrlich gesagt eine Katastrophe für Windows‑User. Der Entwickler arbeitet weiterhin daran, seinen Account zurückzubekommen; wir drücken die Daumen.

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1471 · 08.04.2026 16:25 Uhr
09.04.2026

Klarnamenpflicht im Netz dem Volk verkaufen - für Dummies.
Oder: Wie man Kontrolle als Schutz verkauft.

1. Nimm ein reales Problem, lade es maximal emotional auf und missbrauche es politisch.
Es gibt Belästigung, Drohungen und Straftaten im Netz. Also tut man so, als sei nicht der Täter das Problem, sondern die anonyme Meinungsäußerung an sich. Nimm schlimme Einzelfälle, wiederhole sie oft und verbinde sie mit dem Gefühl: „Im Internet ist niemand mehr sicher.“

2. Erzeuge moralischen Druck.
Verpacke alles als Schutz von Frauen, Kindern und Opfern. So wirkt jeder, der widerspricht, automatisch verdächtig oder herzlos.

3. Mache Anonymität pauschal verdächtig.
Tue so, als gäbe es nur Täter und keine legitimen Gründe für Anonymität. Whistleblower, Dissidenten, Stalking‑Opfer, politische Gegner und Menschen mit Angst vor Repression ausblenden.
In der Erzählung gilt dann: Wer anonym bleiben will, hat wohl etwas zu verbergen.

4. Verkaufe Freiheit als Gefahr und setze Kritiker moralisch unter Druck.
Wer Bedenken wegen Datenschutz, Missbrauch oder Opposition äußert, wird nicht als Skeptiker behandelt, sondern als jemand, der Täter schützt.
Nicht die Überwachung wird als Risiko dargestellt, sondern die Freiheit selbst. Plötzlich ist nicht mehr der Kontrollstaat das Problem, sondern der Bürger, der sich dem Zugriff entziehen will.

5. Reduziere komplexe Probleme auf eine einfache Scheinlösung.
Statt Strafverfolgung zu verbessern, bestehende Gesetze anzuwenden oder Plattformen gezielt in die Pflicht zu nehmen, verkauft man die Klarnamenpflicht als Wunderwaffe.
Einfach, plakativ, autoritär.

6. Ignoriere bewusst die Nebenwirkungen.
Doxxing, Stalking, Einschüchterung, politische Verfolgung und Missbrauch persönlicher Daten — alles Kollateralschäden, über die man lieber nicht so laut spricht.

7. Framing ist alles.
Sage niemals: „Kontrolle“, „Überwachung“ oder „Einschüchterung“.
Sage lieber: „digitale Verantwortung“, „Respekt im Netz“, „sicherer Diskurs“ oder „Konsequenzen für Hass“.
Klingt fürsorglich, meint aber Zugriff!

8. Mach aus Kritik ein Schuldeingeständnis.
Wer fragt, ob das mit Datenschutz, Meinungsfreiheit und Machtmissbrauch vereinbar ist, wird nicht als Skeptiker behandelt, sondern als jemand, der Täter schützt.

9. Nutze Einzelfälle, um Grundrechte für alle umzubauen.
Das ist der eigentliche Trick: Aus einzelnen Verbrechen wird ein Vorwand, die Spielregeln für die gesamte Gesellschaft zu verändern.

10. Verkaufe den Bürger als Problem und den Staat als Retter.
Und genau da wird es gefährlich. Denn wenn Freiheit nur noch so lange geduldet wird, wie sie niemanden stört, ist sie keine Freiheit mehr!

__

Die Klarnamenpflicht wird nicht als das verkauft, was sie ist: ein Einfallstor für Kontrolle, Einschüchterung und Machtmissbrauch. Sie wird als Fürsorge verkauft. Und genau so beginnt es immer ...

Wehre dich: Vernetze dich, bilde dich, unterstütze Betroffene von Einschüchterung und Zensur und mache öffentlich klar, dass Klarnamenpflichten Freiheit, Sicherheit und Grundrechte gefährden - wer schweigt, ermöglicht Kontrolle!

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1472 · 09.04.2026 12:13 Uhr
19.04.2026

Die polizeiliche DNA-Abnahme

DNA ist das Erbgut, das die Baupläne eines Körpers enthält. Wie diese Informationen zusammen mit Umweltfaktoren verwirklicht werden, ist sehr komplex und noch nicht vollständig erforscht. Entscheidend ist, dass DNA hochgradig individuell ist.

Nicht alles, wozu die Polizei auffordert, ist verpflichtend. Das gilt auch für eine DNA-Abnahme, die sogenannte: Speichelprobe. Oft ist die nämlich freiwillig.

Ob bei einer Kontrolle auf offener Straße, nach Festnahme bei einer Protestaktion oder bei Ermittlungen zu einer Straftat – es kann passieren, dass die Polizei dich dazu auffordert, eine DNA-Probe abzugeben. Erfahre an einigen Beispielen, was du dagegen tun kannst.

Weiterlesen im SfN-Blog:
https://www.s-f-n.org/blogs/hinweise/dna-abnahme/

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1473 · 19.04.2026 13:44 Uhr
23.04.2026

Vorratsdatenspeicherung 3.0

Das Bundeskabinett hat am 22. April 2026 den Entwurf eines Gesetzes zur „vorsorglichen Sicherung von IP‑Adressen und Portnummern“ beschlossen. Ziel ist, Provider künftig gesetzlich zu verpflichten, die von ihnen vergebenen IP‑Adressen für drei Monate zu speichern. Federführend genannt wird Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD); auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt unterstützt den Vorstoß. Offiziell heißt das Vorhaben nicht mehr „Vorratsdatenspeicherung“, die Grundlogik bleibt jedoch unverändert.

Weiterlesen im SfN-Blog:
https://www.s-f-n.org/blogs/hinweise/vorratsdatenspeicherung-3-0

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1474 · 23.04.2026 10:30 Uhr
25.04.2026

#Kurztipp Datenschutz

Da uns aktuell immer mehr YouTube-Trackinglinks auffallen: Teilt ausschließlich saubere Verweise!

Viele Netzseiten und insbesondere die sogenannten »sozialen Netzwerke« hängen ihren Trackingcode an jeden ausgehenden Verweis. Schaut euch diese Verweise genau an, bevor ihr sie weiterleitet und löscht den unnützen Teil.

In der Regel kann nach einem .html oder .php alles Weitere abgeschnitten werden. Auch wenn du ein Fragezeichen in der URL siehst, kann zumeist alles nach dem "?" gelöscht werden. (Inkl. dem Fragezeichen)

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1475 · 25.04.2026 16:19 Uhr
26.04.2026

Der angebliche Signal‑"Hack" - der keiner war

Laut SPIEGEL sollen bei der Phishing‑Kampagne mindestens 300 Konten von Personen aus dem politischen Umfeld kompromittiert worden sein; die Bundesregierung macht Russland für die Attacke verantwortlich.

Das Schundblatt sollte eher über die Dummheit unserer Politiker schreiben, statt solche Vorgänge als große Spionagegeschichte darzustellen. Ganz klar: Eine Schulung für das Politikpersonal wäre angebracht, denn zu einem erfolgreichen Cyberangriff gehören immer zwei - einer, der an die Tür klopft, und einer, der die Tür öffnet.

Die Mitglieder der Bundesregierung sind so neben der Spur, dass sie auf Phishing‑Posts reagieren und ihre Pins freiwillig dem Angreifer übergeben, und gleichzeitig wollen sie so klug sein, die Urheber zu erkennen?

Ganz großes Schmierentheater.

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1476 · 26.04.2026 13:08 Uhr
04.05.2026

DEMOS e.V.: Wie linksextrem ist der Westerwald?

Hier veröffentlichen wir Auszüge aus einer umfangreichen Recherche zu Protagonisten des Westerwälder Vereins DEMOS e.V., welcher tief ins linkextreme Milieu verstrickt ist.

Der komplette Artikel erscheint am 18. Mai unter https://der-dritte-weg.info/demosev

Der Verein DEMOS e.V. bezeichnet sich selbst als Verein für Demokratie, Menschenrechte, Offenheit und Solidarität. Gegründet wurde dieser im Jahr 2016 von Elisabeth (Lissi) Pfeiffer, Julien Fleckinger und Sebastian Zahn. Gudrun Winkler aus Hanroth, Elena Klöckner und Grünen-Politikerin Rita Rosenkranz, beide aus Hachenburg, stießen in den folgenden Jahren zum Verein und gehören über all die Jahre zum harten Kern linker Bestrebungen im Westerwald. Dem Verein ist es gelungen weit ins bürgerliche Milieu sowie in die politische Landschaft im Westerwald einzusickern, welches ihm den Anstrich der Normalität und Seriosität verleihen soll.

DER III. WEG ☺️ : Folgt uns bei Telegram!

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1477 · 04.05.2026 08:52 Uhr
04.05.2026

Signal: Eine kleine Änderung der Push‑Mitteilungen mit großer Wirkung

Der US-Prozess gegen neun Linkskriminelle Angeklagte, die im Juli 2025 am Angriff auf das Gefängnis Prairieland beteiligt gewesen sein sollen, hat eine unerwartete Schwachstelle im Alltag sicherer Messenger offengelegt. Richterliche Unterlagen und Prozessnotizen zeigen, dass Ermittler auf Benachrichtigungsdaten zurückgegriffen haben, die eigentlich außerhalb der Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung von Signal liegen. Push‑Mitteilungen, die über Apples und Googles Infrastruktur zugestellt werden, werden auf den Servern der Anbieter kurzfristig gespeichert und können – in bestimmten Fällen – wiederhergestellt und von lokalen Geräten ausgelesen werden.

Weiterlesen im SfN-Blog:
https://www.s-f-n.org/blogs/it-tipps/signal-eine-kleine-aenderung-der-push-mitteilungen-mit-grosser-wirkung

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1478 · 04.05.2026 14:38 Uhr
17.06.2026

Anquatschversuch in Bernburg

Am heutigen Mittag wurde ein junges Mitglied unserer nationalrevolutionären Bewegung aus Bernburg durch Geheimdienstmitarbeiter des Systems aufgesucht. Nachdem es geklingelt hatte und der Aktivist die Tür öffnete, standen ihm zwei Männer gegenüber.

Die Schergen wurden wie folgt beschrieben:

...

Weiterlesen im SfN-Blog:
https://www.s-f-n.org/blogs/anquatschversuche/anquatschversuch-in-bernburg

Anquatschversuche öffentlich machen! Keine Zusammenarbeit mit den Schergen des Systems!

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1479 · 17.06.2026 18:27 Uhr
18.06.2026

Gefährderansprachen

Wenn es um das unnötige Belästigen und Nerven der Bevölkerung geht, sind nicht nur die Verfassungsschutzbehörden ganz vorne mit dabei. Auch die LKA‑Behörden, allen voran die Staatsschutzabteilungen, versuchen gerne, mit politisch engagierten Menschen in Kontakt zu treten.

Aktuell beglückt das LKA Brandenburg einige Damen mit Vorladungsschreiben. Doch anders als bei Beschuldigten- oder Zeugenvernehmungsvorladungen handelt es sich bei den aktuellen Briefen um Einladungen zu Gefährderansprachen nach § 11 Abs. 1 BbgPolG (Brandenburgisches Polizeigesetz).

Weiterlesen im SfN-Blog:
https://www.s-f-n.org/blogs/hinweise/gefaehrderansprachen

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Quelle: https://t.me/sicherheitshinweise/1480 · 18.06.2026 11:00 Uhr
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