Eisenach: 13.Montagsdemo - Jetzt reichts ! Ilka May verarscht sie alle
Veröffentlicht am 11. November 2004
Zum nunmehr dreizehnten Male fand in der Wartburgstadt Eisenach eine Montagsdemonstration statt, die den Titel aber längst nicht mehr verdient.
Von Beginn an rissen sich spaltende und reaktionäre Kräfte aus kommunistischen und gewerkschaftlichen Kreisen die Organisation an den Nagel. Diesen Umstand nutzte man immer wieder dafür um ganz offensichtlich marxistische Propaganda zu betreiben oder aber als Fürsprecher dieses Systems zu fungieren. Schon bei der ersten Demonstration mit 1000 Eisenacher Bürgern als Teilnehmer setzte man sich als Protestspalter in Szene, indem man versuchte die vielen nationalen Demoteilnehmer auszuschließen. Man teilte das protestierende Volk in Gesinnungen ein und vergraulte so viele grundsätzlich opferbereite Menschen, die nicht einsahen, sich von den Roten und staatstragenden Elementen vor den Karren spannen zu lassen.
Gelungen es ist allerdings nie, nationale Sozialisten in irgend einer Form auszuschließen.
In dieser Woche nahmen schätzungsweise nur noch rund 50 Eisenacher an der von einer in MLPD- Tarnorganisation initiierten Kundgebung teil. Das mag einmal am Wetter liegen, aber unseren Umfragen zufolge auch daran das nicht mehr demonstriert wird.
Das führte bei uns zu den Planungen eine eigene Demonstration im Nachgang des ersten Teiles der Kundgebung durchzuführen. Gesagt getan wurde diese Demonstration auch für den vergangenen Montag, den 08.11. angemeldet.
Im Kooperationsgespräch mit der Stadt und der Polizeibehörde wurden allerdings Kompromisse geschlossen, die auf einer Zusage Ilka Mays, der Veranstaltungsleiterin vieler der bisherigen Montagsdemonstration, fußten. Diese sattsam bekannte Frau versprach noch wenige Tage zuvor der Stadtverwaltung in Zukunft die angemeldeten Demonstrationen auch durchzuführen. Die Stadt und auch die Polizei wollten es nämlich nicht mehr einsehen Bescheide zu erlassen, Kräfte bereitzustellen und sich um die Straßenverkehrsführung zu kümmern und am Ende alles umsonst war, weil May und Genossen nichts besseres zu tun haben als sich stets „spontan“ anders zu entscheiden.
Nach Aussagen der Versammlungsbehörde ist aber nun das Maß voll und das „Bündnis gegen Sozialkahlschlag“ bekommt keine Demonstration mehr genehmigt. Es wird also fortan wieder wöchentliche Demonstrationen in Eisenach geben. Der nationalgesinnte Veranstalter lässt aber wissen, das die kommenden Demonstrationen nicht einer einzigen Weltanschauung gehören, sondern offen für alle widerstandswilligen Bürger der Stadt sind. Wir unterscheiden uns nämlich von den ewiggestrigen wahren Faschisten in Form von Unpersonen wie Ilka May, Norbert Krug, Fritz Hofmann insoweit, das wir den Protest nicht für Einzelinteressen ausnutzen wollen und damit letztendlich das Ziel verfehlen, sondern Volkes Gesamtinteressen in den Vordergrund stellen.
Als Ersatz zur erhofften Montagsdemonstration vor wenigen Tagen nutzten die nationalen Sozialisten Eisenachs die Gunst der Stunde und skandierten unüberhörbar „Dieses System ist asozial – unser Sozialismus national“. Auch ohne Mikrofon, das als „offen“ beschrieben wird uns aber immer verweigert wird, sind wir eine Kraft im Protest an der keiner vorbeikommt. Das wurde auch deutlich, als im Anschluss an die verlogene Rede des PDS – Landtagsabgeordneten Frank Kuschel, einer der nationalen Sozialisten eine Frage an Kuschel stellen wollte. Das Mikro wurde ihm mit dem Hinweis auf seine Gesinnung und sein damit erloschenes Rederecht verwehrt. Spontan fragte er Kuschel lautstark und für jedermann hörbar, ob es wahr ist, das die PDS, also seine Partei, in Mecklenburg – Vorpommern und Berlin für das asoziale Hartz IV – Gesetz stimmte. Immer und immer wieder wurde die Frage wiederholt und regte schließlich, die Zuhöre zum Nachdenken an. Kuschel antwortete nicht direkt, ging aber danach nochmals ans Mikro und bezeichnete die mit der Frage implizierte Behauptung als blanke Lüge. Der Fragesteller unterhielt sich im Nachgang mit einem PDS – Funktionär, der ihm die aufgeworfene Frage bejahte.
PDS – Arbeiterverräter !
Bis zur nächsten Woche !
Dann wird es übrigens auch kostenlosen Tee für alle geben, da die MLPD – Aktivistin Roswitha Schlüter ihren Tee gegen Geldspende nur an gleichgesinnte Menschen abgibt. Wir sind aber nicht auf das Geld angewiesen und werden in der kommenden Woche kostenlos leckeren warmen Tee für alle verteilen.
quelle Kameradschaft Eisenach / Aktionsbüro Thüringen






Diesen Beitrag inhaltlich ergänzen
Als inhaltliche Ergänzungen werden nur objektive Fakten, die den eigentlichen Bericht durch neue Informationen ergänzen, zugelassen. Subjektive Meinungen gehören stattdessen in das Diskussionsforum und werden hier nicht freigeschaltet. Ziel einer Ergänzung sollte es sein, dem Leser möglichst viele Fakten zum Thema zur Verfügung zu stellen.