Eisenach: Oberbürgermeister schließt nationale Bürger von städtischer Infoveranstaltung aus
Veröffentlicht am 18. Dezember 2004
Der öffentlichen Einladung der Stadtverwaltung zu einer Informationsveranstaltung über den zu wählenden Ausländerbeirat der Stadt folgten am Dienstag, den 14.11. auch drei Vertreter des nationalen Widerstandes Eisenach.
Doch dort sollten sich unglaubliche Dinge abspielen. Kaum hatte man den „Rautenkranz“ betreten, empörte sich ein sichtlich nervöser Hauptamtsleiter Strathmann derart über das Erscheinen der nationalen Eisenacher, das diesem der Kragen platzte und sie des Hauses verwies. Als dürftige Begründung diente ihm, die angebliche Tatsache, das ausschließlich nur Ausländer eingeladen wären und überdies nur der Presse und den Stadträten Zugang gewährt wird.
Zufällig hatte ein Vertreter des nationalen Widerstandes den Text dabei, der auf www.eisenachonline.de veröffentlicht wurde und mit dem zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen wurde. Dieser Text trug am Ende das Kürzel pm/stv, was für eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung steht. In diesem Text, der mit Sicherheit nicht administrativ von den Redakteuren besagter Internetseite geändert wurde, stand klar und deutlich, das dies eine öffentliche Veranstaltung sei, zu der insbesondere ausländische Mitbürger eingeladen seien. Man brauch kein Deutschgenie zu sein, um einen klaren Unterschied zwischen „ausschließlich“ und „insbesondere“ zu erkennen. Für Herrn Strathmann gab es da offensichtlich keinen und er beharrte weiterhin ohne jegliche konkrete Begründung darauf, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und uns des Hauses zu verweisen.
Schnell war er dabei, die Polizei zur Unterstützung zu rufen. Dies taten die Nationalisten auch, damit dieser unglaubliche Vorfall dokumentiert wird. In der Zwischenzeit kam der Herr Oberbürgermeister Schneider herbei, der natürlich über mehr Kompetenzen im Haus verfügt, wie besagter Herr Strathmann. Der Herr Oberbürgermeister war jedoch zunächst nicht willens auf eine entsprechende Anfrage eines Nationalisten zu reagieren. Erst nachdem Rücksprache gehalten wurde, kam er kurz vor die Seitentür zum „Rautenkranz“ und bekräftigte die unbegründete Ausladung zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung der Stadt.
Auf Nachfrage nach seinem Grund für diese Maßnahme wich er ebenso aus und wiederholte ständig seine Rechte als Hausherr. Darauf angesprochen, ob er sich denn vor der verbalen Auseinandersetzung mit Jugendlichen seiner Stadt fürchte, wusste er ebenfalls keine Antwort. Für uns Grund genug festzustellen, dass diesem Mann offenbar die argumentative Grundlage für die Rechtfertigung eines Ausländerbeirates in der Stadt fehlen. Denn wir Nationalisten waren nicht gekommen, um die spärlich erschienenen Ausländer zu belästigen, sondern um uns sachlich und argumentativ mit Herrn Schneider und den Verantwortlichen für den künftigen Ausländerbeirat auseinanderzusetzen.
Wir, der nationale Widerstand Eisenachs, sind nämlich der Ansicht, dass Schluss sein müsse mit der immensen Unterstützung dieser Menschen, jedenfalls solange bis nicht für jeden Deutschen soziale Gerechtigkeit hergestellt ist.
Die Stadt Eisenach hat durch den kommunalen Finanzausgleich genügend Probleme am Hals und es wäre vermessen bei ständig wachsenden Arbeitslosenzahlen und den Kürzungen im sozialen Bereich auf nahezu allen Gebieten in Eisenach Zeit, Geld und Personal für die Hilfe von fremdländischen Menschen zu investieren.
Die Vertreter der etablierten Parteien vor allem Herr Schneider interessiert die Not der eigenen Bürger offenbar wenig. Da beschäftigt man sich lieber damit, diesen Menschen bei „Problemen“ in Schule, Kindergarten und bei Verwaltungssachen zu helfen. Allein diese erklärten Aufgaben des Ausländerbeirates sind eine Frechheit. Das deutsche Schulsystem versagt auf ganzer Linie, wie an der neuen PISA – Studie unschwer zu erkennen ist, in Eisenach steht die Hortbetreuung auf der Kippe und viele deutsche Betroffene von Hartz IV kommen mit den Anträgen rein gar nicht zurecht. Anstatt dort zu helfen, wo das eigene Volk leidet, will man einen Ausländerbeirat bilden.
Ziel und Aufgabe des Ausländerbeirates soll auch sein, Verständnis zwischen den in Eisenach lebenden Ausländern und den Deutschen zu wecken. Hat Herr Schneider sich denn mal gefragt, woher dieses Verständnis kommen soll? Wer als Eisenacher sehend durch die Straßen geht und zudem über etwas Hintergrundwissen zu den Machenschaften dieser 830 ( ohne „Eingedeutschte“) „netten Ausländer von nebenan“ verfügt, weiß das es wohl eher einer Ausländerkriminalitätsbekämpfungsabteilung in irgendeiner Behörde der Stadt bedarf.
Der Höhepunkt dieser Frechheiten ist allerdings die Tatsache, dass Herr Schneider es den eigenen Bürgern verwehrt kritisch nachzufragen. Ganz nach dem Motto „Wer nicht mitmacht fliegt raus“ lies er Kritiker an der Ausländerpolitik der Stadt, des Landes und des Bundes entfernen, damit sie vor den Augen und Ohren anderer keine unangenehmen Fragen stellen können. Ist das Demokratie?
Wir wären aber nicht der nationale Widerstand wenn wir uns so einfach von einem Herrn Schneider den Mund verbieten ließen. Daher beabsichtigen wir rein zufällig am Ofenstein in der Eisenacher Südstadt in den kommenden Wochen einen Mahngang zu veranstalten. Die Anmeldung hierfür ergeht schnellstens an die zuständige Versammlungsbehörde der Stadt.
Der Mahngang soll über die Kritik an dem diktatorischem Verhalten Schneiders hinaus überhaupt einmal dieser Person zeigen, das viele Menschen mit seinen Machenschaften nicht einverstanden sind und es noch Menschen gibt, wenn es auch momentan nur wenige sind, die ihren Mund aufmachen und sagen was sie denken.
Der Umgang Schneiders mit Kritikern an seiner Politik reiht sich nämlich nahtlos in eine Indizienkette ein, die belegt, dass es Schneider einzig und allein um seinen eigenen Machterhalt geht. Wohlwissend dass die Stadt Eisenach die Kreisfreiheit bislang nie bezahlen konnte lehnt er u.a. bis heute eine Debatte um die Rückkehr zum Kreis und die Fusionen von verschiedenen Landkreisen kategorisch ab. Das obwohl Umfragen ergeben haben, das eine Mehrheit der Bürger für die Gebietsreform sind.
Mal sehen, wie lange dieser Mann seinen Machtanspruch in unserer verfilzten Stadt noch aufrechterhalten kann. Schön wäre ebenfalls schon jetzt zu wissen, ob ihm genau wie seinem Amtsvorgänger, der in der Ehe untreuen Seele, Herrn Brodhun, ebenfalls Christdemokrat, so etwas wie eine gravierte Holzbank auf dem Panoromaweg mit Blick auf das friedvolle Eisenach gewidmet wird, oder ob Schneider schneller vergessen wird als das Versprechen vom Beginn der Neunziger Jahre, allein im Opelwerk dauerhaft 2700 Arbeitsplätze zu schaffen.
Wir werden es mit Spannung erwarten.
Über den geplanten Mahngang bzw. Demonstration mit Kundgebung unter dem voraussichtlichen Motto „Eisenachs Jugend fragt nach – Sind die Demokrat, Herr Schneider?“ werden wir Sie selbstverständlich auf dem laufenden halten.
Autor/Quelle: Kameradschaft Eisenach / Aktionsbüro Thüringen






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