Zwickau: Bericht zur Demonstration “Regionalwirtschaft statt Globalisierung”
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008
Nachdem am 22.09. alle Kräfte nach Dessau mobilisiert wurden, ging es heute tatsächlich bei besten Wetter und Stimmung durch die Straßen Zwickaus. Etwa 250 Aktivisten hatten sich eingefunden, um eine nationale Alternative zur Lösung auch für kommunale Problematiken im Zuge des Kapitalismus aufzuzeigen. Am Bahnhof wurde die Veranstaltung mit einer kleinen Andachtsrehde zum Verscheiden Jörg Haiders von Christian Bärthel eingeläutet. Danach setzte sich der Zug vom Bahnhof in Richtung Reichenbacher Straße in Bewegung und von dort aus ging es auf direktem Wege Richtung Innenstadt. Das Verwaltungsgericht Chemnitz kippte das Verbot der Parole “Nationaler Sozialismus Jetzt”, sodass jedem Bürger unmissverständlich klar gemacht werden konnte, wer wir sind und was wir wollen.
Am Hauptmarkt folgte die erste Kundgebung mit Redebeiträgen von Daniel Peschek (Freies Netz Zwickau), Christian Bärthel (Mitarbeiter NPD Bürgerbüro Zwickau) sowie Aktivist Jan. Die Redebeiträge bezogen sich inhaltlich auf die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage und zeigten Nationalen Sozialismus als einzige Alternative zum System auf.
Vom Hauptmarkt aus ging es zum Georgenplatz, wo auch eine Gegenkundgebung stattfinden sollte. Diese bestand aus etwa 40 Hanseln aus Gewerkschaft, Partei, Punks und Linksfaschisten. Am Gewerkschaftshaus brachte man es zu Beginn ihrer Veranstaltung noch auf 100 Leute. Unter ihnen auch Stalinist Helmut Zagermann (Mitglied der MLPD und Initiator der Montagsdemonstration). Die Stadt machte mobil unter dem Motto “Diese Stadt hat Nazis satt” und hielt alle Leute die sich nicht an der großen Gegendemonstration (die ja nicht stattfand) uns zu ignorieren. Dieser Plan ging auch nicht auf, da sehr viele Menschen unseren Marschzug sowie die Beiträge mit großen Interesse verfolgten. Es folgten weitere Redebeiträge von Manuel (Freies Netz Geithain) und Tommy (Freies Netz Leipzig) welche die Inhalte der Beiträge vom Hauptmarkt weiter untermauerten. Danach wurde ein offenes Mikrofon angeboten. Man sprach dabei direkt die Gegendemonstranten an, da man die politische Auseinandersetzung nicht scheut. Auf der anderen Seite sah es da etwas anders aus. Scheinbar hatte man die Nazis so satt, dass man wohl den Mund nicht mehr auf bekam. Oder man nutzte das benannte “Schweigen” gegen Nazis gleich als Vorwand um sich vor seiner Argumentationslosigkeit zu drücken. Ein Mann aus unserer Mitte beherzte sich dann doch und brachte es auf den Punkt. Er erwähnte das antideutsche Antifas weder Links noch antifaschistisch sind und die echten Linken (insofern es diese noch gibt) sich endlich zu ihrem Volk bekennen sollen.
Nach den Beiträgen ging es zurück in Richtung Bahnhof. Dort angekommen fing die Polizei plötzlich an vereinzelte Personen aus dem Zug zu ziehen und aus noch ungeklärten Gründen auf ihre Personalien zu kontrollieren. Die Veranstaltung wurde vom Versammlungsleiter für beendet erklärt. Die Polizeiliche Repression wurde über die nun unkontrollierten Menschenströme welche nun verständlicher Weise ein wenig nervöser wurden, beschleunigt und kurz darauf waren alle Aktivisten wieder auf freien Fuß.
Für uns war dieser Tag ein erfolgreicher Tag. Zum einen konnten wir unter besten Bedingungen erneut durch Zwickaus Innenstadt laufen, und den Menschen die Notwendigkeit der Überwindung des Systems verkünden, zum anderen haben die Demokraten ihre Ziele der Ignoranz der Bürger uns gegenüber und einer großen Protestbewegung völlig verfehlt (wie so oft in Zwickau).
Wir möchten uns bei allen Nationalen Kräften bedanken die uns heute Unterstützung geleistet haben. Zudem sei erwähnt, dass die Redebeiträge sowohl inhaltlich als auch in der Form in der sie vorgetragen wurden durchweg von einem sehr hohem Niveau waren. Wir hoffen natürlich, dass auch bei kommenden Veranstaltungen in Zwickau eben soviele Volksgenossen begrüßen zu dürfen wie am heutigen Tag.






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