Bericht zur heutigen Kundgebung in Ahlen (westf.)

Veröffentlicht am 2. Oktober 2008

Am heutigen Donnerstag, dem 2. Oktober, fand in Ahlen eine kurzfristig angemeldete Kundgebung gegen Repressionen und Polizeiwillkür statt. Innerhalb von nur 48 Stunden konnten 80 Aktivisten mobilisiert werden, die sich ab 19 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz versammelten und mit Transparenten, Fahnen, Musik und Redebeiträgen auf sich aufmerksam machten.

Grund dafür waren Einschüchterungsversuche des lokalen Staatsschutzes, Meldeauflagen am Tag des heutigen Antifakonzertes und das besuchen von Arbeitgebern nationaler Aktivisten. Im Vorfeld der Kundgebung wurde das Auto der Eltern eines jungen Kameraden beschädigt.

Die Kundgebung verlief störungsfrei, da sich die andere Feldpostnummer offenbar lieber auf das Feiern beschränkt. Bezeichnend ist allerdings, dass keiner der wenigen Antifaschisten, die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite positioniert hatten, auf das Angebot einer öffentlichen Diskussion einging, welche von Seiten der nationalen Opposition angeboten wurde.

Im Verlauf der Kundgebung traten insgesamt 3 Redner der Autonomen Nationalisten Ahlen, ein Aktivist der Aktionsgruppe Essen sowie ein Kamerad des Nationalen Widerstands Dortmund auf und verkündeten unsere Forderungen.

Gegen 21.30 Uhr wurde die Kundgebung ordnungsgemäß beendet und unter den Klängen von „Ein junges Volk steht auf“ verteilten sich die Kameraden in Richtung ihrer Wohnungen bzw. die Auswärtigen im Bahnhof.

Alles in allem kann man zufrieden sein, dass man an diesem Tag Präsenz gezeigt hat und das repressive Vorgehen von Polizei und Justiz, sowie die Provokation krimineller Antifaschisten, an diesem Tag ein Konzert abzuhalten, nicht kommentarlos hingenommen hat.





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