Geithain: Bürgermeisterin Bauer und die Napoleonstrategie

Veröffentlicht am 27. September 2008

Bereits am Mittwoch erklärte sich Geithains Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU) bestürzt über die nationale Demonstration nächsten Freitag. Sie trug das Thema aus eigener Ratlosigkeit in den Ältestenrat der Stadt. Dort wurde gestern Abend beschlossen den “Tag der deutschen Einheit” ganz ohne politisches Hinterwissen fröhlich zu feiern. Brot und Spiele für die Masse um deren Trägheit zur Systemkritik zu fördern…
Ihr zweiter Gang führte direkt in den linken Jugendclub der Stadt, ganz nach dem Vorbild ihres alkoholkranken Vorgängers Heinz Herzog, um dort schon mal nach Demokratenmanier die Gegenstrategie gegen die Demonstration gemeinsam mit den autonomen Chaoten zu planen. Dem linken Pöbel scheint die Zusammenarbeit mit der CDU-Frau nicht zu stören, schließlich will sie sich um mehr finanzielle Mittel für dieselbigen kümmern. Den Appell an die Staatsregierung für mehr Gelder in den Anti-Rechts-Kampf der Jugend ließ sie bereits verlauten. Ein Bündnis nach dem Motto: “Ihr verhindert mit allen Mitteln die Nazi-Demo und ich besorg euch dafür mehr Geld…”

Im Vornherein rechtfertigte sie mögliche Krawalle schon mal vorsorglich. Gegenüber der LVZ ließ sie verlauten: Durch die Demo sehen die Bürger Grundfesten der Demokratie gefährdet und sich damit in einem “übergesetzlichen Notstand” und sie verhielten sich entsprechend” Als weitere Variante beschrieb sie das Ignorieren der Veranstaltung an einem geschichtlcihen Beispiel: “Als Napoleon Moskau einnehmen wollte, fand er eine leere Stadt vor”. Damit will sie uns das Publikum nehmen, denn die Menschen könnten ja einmal nachdenken und sich bei der Konfrontation mit der nackten Wahrheit den Etablierten entfernen.

Auch die Linke-Abgeordnete im Landtag Kerstin Köditz (siehe obiges Bild) bekam ihren Platz in der LVZ. Sie wies darauf hin, dass die Zusammenarbeit der nationalen Aktivisten von Borna und Geithain schon lange besteht und das Freie Netz, in dem sie mitagieren, das gefährlichste nationale Netzwerk Sachsens sei, da es in der Lage ist in kürzester Zeit 300 Leute zu mobilisieren. Außerdem spricht sie sich für ein Verbot der Veranstaltung aus, denn der Termin in Bezug auf die Teilwiedervereinigung allein sei schon eine Provokation. Ebenfalls wies sie auf eine nationale Musikgruppe in Geithain hin und erfand Beziehungen zum “Sturm 34″ in Mittweida.

Man kann also gespannt sein, inwiefern die Bürger der verlogenen Hetze der Medien und regionalen Politikern Gehör schenken. Wir laden jeden Bürger dazu ein, unsere Veranstaltung zu besuchen und sich selbst ein Bild der Geschehnisse zu machen!

Auf zur Demonstration am 3. Oktober in Geithain ab 14.00 Uhr am Bahnhof!





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