“Ich will nicht, dass Sie mit solchen T-Shirts in die Schule kommen”
Veröffentlicht am 21. September 2008
Regelmäßig wird in Aktionsberichten oder Beiträgen des Widerstandes von Zensur, Repression, Verboten und Unterdrückung berichtet. Dies ist unvermeidlich, kommt man doch fast täglich mit diesen Dingen in Berührung. Gerade junge Aktivisten sehen sich in allen Bereichen ihres jungen Daseins mit diesen Problemen konfrontiert. Sei es in der Schule, auf Arbeit, im örtlichen Jugendclub oder zu Hause. Dies dokumentiert nachfolgender Erlebnisbericht, welcher das jüngste Zeugnis ist vom alltäglichen zivilgesellschaftlichen Umgang mit jungen Nationalisten…
Am 10.September um 10.55 Uhr begann die letzte Unterrichtsstunde. Auf dem Plan stand Sozialkunde. Das Thema lautete Deutsche Geschichte, selbstverständlich ganz in den Augen der Antideutschen.
Ich trug ein Hemd mit der Aufschrift “Kein Vergessen, Kein Vergeben - In Gedenken an alliierte Kriegsverbrechen gegen Deutsche”. Zum Ende der Stunde forderte mich mein Lehrer auf im Unterrichtsraum zu bleiben, nachdem die Klasse gegangen war. Er sprach mich auf mein Hemd an und versuchte mir klar zu machen, dass ich dieses nicht mehr anziehen solle. “Ich will nicht, dass Sie mit solchen T-Shirts in die Schule kommen”. Ich verneinte und sagte ihm, ich könne tragen wonach mir der Sinn stünde, da wir ein Grundgesetz haben in dem es einen Artikel 5 gibt, die Meinungsfreiheit. Weiterhin wies ich ihn darauf hin, dass ich dieses Hemd legal erworben habe worauf er zur Antwort gab, dass er dies wisse und es sehr bedauere, dass man solche Dinge kaufen kann.
Ich fragte ihn was daran so schlimm sei und er meinte, man könne die Verbrechen der Alliierten nicht mit Verbrechen der Deutschen aufwiegen. Ich erwiderte, dass dies auch nicht mein Ziel sei und fragte sogleich nach was denn sei, würde ich ein Hemd mit der Aufschrift “Gedenkt den Toten die durch deutsche Mörderhand umkamen” tragen. Na Nichts! Er würde sich nur wundern, wenn jemand so etwas tragen würde, so seine Antwort. Freundlich aber bestimmt wies ich darauf hin, dass ich nicht gedenke mich unterdrücken zu lassen und weiterhin meine Kleidung tragen werde. Dies müsse er akzeptieren und vor allem tolerieren. Er antwortete mit gehobener Stimme “Nein ich muss das nicht akzeptieren und tolerieren”.
Meinungsfreiheit statt Verbote! Ein Hoch auf dieses System.





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