Herten/Gladbeck/Recklinghausen - Aktionen zum Ausländerwahlrecht
Veröffentlicht am 15. September 2008
Am gestrigen Samstag, dem 13.09., machten sich Aktivisten aus Herten und Gladbeck auf den Weg in die Hertener Innenstadt um Flugblätter zum Thema „NEIN zum Wahlrecht für Ausländer“ zu verteilen.
Bei den ersten Flugblättern stieß man noch auf übermäßige Ablehnung, doch als es sich herum sprach, dass es um das Ausländerwahlrecht ging, kam von der Bevölkerung nach und nach Interesse und man wechselte hin und wieder auch ein paar Worte. So konnte man auch das Ziel, den Kontaktes mit dem Volk, verwirklichen.
Schließlich wurden die Kameraden dazu aufgefordert den Bereich der Innenstadt zu verlassen, weil das Verteilen der Flugblätter angeblich untersagt sei. Da in Herten bereits genügend Flugblätter verteilt wurden entschloss man sich die Verteilaktion in zu beenden und spontan in Recklinghausen fortzusetzen, wo man ebenfalls auf positive Resonanz stieß.
Einige Linksextreme sammelten sich spontan um das Verteilen der Flugblätter durch Gewalt zu verhindern, wie sich später herausstellte. Die Polizei fuhr dann „zur Sicherheit“ einige Male durch die Straßen der belebten Innenstadt, vermutlich angezogen durch die große Menge an schwarz gekleideten Leuten die in der Stadt anzutreffen war.
Als nunmehr insgesamt 500 Flugblätter in Herten und Recklinghausen verteilt wurden, entschied man sich nach Gladbeck zu reisen um dort die Straßen von antifaschistischen Aufklebern und Parolen zu säubern.
Später trat der Gedanke auf die restlichen Flugblätter an die Hausbewohner zu verteilen, welchen man auch in die Tat umsetzte. Auf der Fahrt nach Gladbeck verteilte man auf den Bahnhöfen und in den Zugabteilen auch Flugblätter, man legte sie auf Sitze, gab sie Zugreisenden in die Hand und klemmte sie hinter Plastikscheiben.
Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Tag.





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