Wer Wind sät, wird Sturm ernten III

Veröffentlicht am 25. August 2008

Die linksextreme Szene der Region und ihre bürgerlichen Steigbügelhalter der Region a la attac und Rheinhessen gegen rechts jubeln auf, eines ihrer liebsten Feindbilder, der nationale Aktivist Mario M., wurde am vergangenen Montag vom Amtsgericht Mainz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Vorausgegangen war eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Gelände der Universität, deren genauer Ablauf nach wie vor ungeklärt ist. Nichts destro trotz herrscht Feierlaune bei den sog. “Antifaschisten”, die sich in einer haarsträubenden Erklärung des Bündnis Mainzer Studierender gegen rechte Gewalt entläd und in der die Zwangsexmatrikulation von Mario M. gefordert wird. Vordergründig wegen besagter Schlägerei, bei genauerem Hinsehen aber wegen dessen mißliebiger politischer Gesinnung. In dasselbe Horn stieß vorher bereits Juso Roland Schäfer, der in der regionalen Zeitung von einem “Rechtsxtremismus Problem” an der Mainzer Uni schwadronierte.

Nun genügt ein Blick auf nüchterne Fakten, um zu erkennen, dass hier die Linke aus politischem Interesse eine Gefahr heraufbeschwört, die tatsächlich gar nicht besteht. Zunächst einmal ist es eine Selbstverständlichkeit, dass an deutschen Universitäten auch Nationalisten studieren, wie andere politischen Schattierungen auch und im erlaubten Rahmen auch den Campus als Projektionsfläche ihrer Überzeugung nutzen, wie andere politische Schattierungen auch. Der Faschismus und mit ihm seine deutsche Erscheinungsform des historischen Nationalsozialismus, ist neben Liberalismus und Marxismus eine der drei Hauptströmungen der europäischen Politik und damit selbstverständlicher Teil der politischen Auseinandersetzung, gerade auch an den Hochschulen. Dieser Umstand mag der Linken, die traditionell auf Ausgrenzung und Vernichtung ihrer Gegener setzt (aktuell: Der Tod von Alexander Solschenyzin, der dieses System in seinem “Archipel Gulag” treffend skizziert hat), sauer aufstoßen, dennoch ist SIE es, die sich trotz aller Pseudoargumente als intolerant und freiheitsfeindlich präsentiert.

Dazu kommt, dass an der Mainzer Universiät ca. 35.000 Studenten eingeschrieben sind - abgesehen von Mario M. dürften nationale Studenten unter diesen die absolute Minderheit darstellen, jedenfalls scheint außer diesem Namen niemand sonst als “böser Nazi” enttarnt worden sein. Geht man über das Universitätsgelände, so findet man eine Vielzahl von “Antifa”-Werbung, Veranstaltungen des asta und seiner Referate sprechen eine deutliche Sprache über Zielsetzung und Gesinnung der dortigen Verantwortlichen und die Zeitung unipress watet durchweg mit linken bis linksextremer Programmatik auf. Das Studierendenparlament ist ebenfalls ein Tummelbecken für linke und linsextreme Gruppen. Demegegenüber ist von “Nazis” auf dem Unigelände keine Spur zu sehen. Offensichtlich hat die Mainzer Uni weniger ein Problem mit studentischen “Nazi-Schlägern”, als mit linksextremen Kulturkämpfern, die dank der Hilfe von Staatsknete und den Pflichtbeiträgen (!) ihrer Kommilitonen bequem Stimmung machen können. Der Hass auf Mario M. - Ausdruck von Angst, dass einer vielleicht die linke Dominanz ein wenig stört?

Durchschaubar nach dem o.g. auch das herbeiphanatsieren “rechter Gewalt”, gegen die man sich zur Wehr setzen müsse - ohne moralische Brandmarkung des Gegners entfällt die eigene Existenzberechtigung. Vergessen wird dabei, dass rechte Gewalt vor Ort nicht existent ist (sieht man von gewöhnlichen Weinfestschlägereien wie im rheinhessischen Guntersblum einmal ab), dafür ein Blick auf einschlägige Netzseiten wie indymedia oder auch des lokalen “AK Antifa Mainz” zeigt, dass man dort politische Gewalt ein akzeptiertes und propagiertes Mittel darstellt, zur Schau gestellt auch im Mainzer Stadtgebiet durch aussagekräftige Aufkleber - so übrigens auch gegen Mario M., dem lange vor besagter Schlägerei das Auto komplett zerstört wurde, und anderen Aktivisten, die bei Infoständen im vergangenen Landtagswahlkampf wiederholt von vermummten Linksextremisten angegriffen wurden.
Überflüssig zu erwähnen, dass DIESE Gewalt KEIN gesellschaftliches Echo findet oder gar von irgendjemandem veruteilt wird. “Nazis” müssen Täter sein, auch wenn sie die eigentlichen Opfer sind.
So wird dann auch aus dem völlig legalen Versuch, eine öffentliche Veranstaltung des Mainzer asta mit dem Pseudo-Historiker Hannes Heer zu besuchen, ein “Nazi-Angriff”, um die Veranstaltung zu stören. Wohlgemerkt, es handelte sich lediglich um den Versuch der Teilnahme, denn bevor die anwesenden Nationalisten überhaupt den Veranstaltungsraum betreten konnten, wurden sie bereits aus dem Inneren heraus mit Stühlen und Fäusten attackiert! Selbstverständlich wurde dann auch keiner der an der “Stürmung” der Veranstaltung Beteiligten rechtlich belangt, verhielten sich diese schließlich zu 100% gesetzestreu.

Alles in allem genügend Gründe, warum sich das Mitleid mit dem vermeintlichen Opfer des “Nazi-Schlägers” Mario M. in Grenzen halten darf - wer alle anderen, als die eigenen Genossen zu “Faschisten” und damit zu Freiwild erklärt, wer auf Kosten des sonst so gehassten Staates bzw. seiner Mitmenschen Propaganda betreibt und wer zu keiner Minute Zweifel daran aufkommen lässt, dass man zur Durchsetzung linker Hegemonie Gewalt gegen Andersdenkende gezielt einsetzt, der sollte auch die Konsequenzen seiner Haltung ertragen können. Und das erst recht, wenn es sich um einen fairen Kampf Mann gegen Mann handelt, wie er im vorliegenden Fall stattgefunden hat.





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