Kommt das Verbot der HDJ?
Veröffentlicht am 15. August 2008
Seit mehreren Monaten berichten die BRD-Medien verstärkt über die Aktivitäten der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) und fordern ein Verbot dieser Organisation. Bei der HDJ handele es sich laut Medien um eine “verfassungsfeindliche Organisation” die das Ziel habe, rechtsextremen Nachwuchs auszubilden und die nationalen Kader der Zukunft ausbilden würde. Der Verfassungsschutzbericht 2007 schreibt Ziel der HDJ sei es, “über zunächst unpolitisch erscheinende Aktivitäten Jugendliche und Kinder an rechtsextremistisches Gedankengut heranzuführen. Unter Vorspiegelung einer jugendpflegerischen Tätigkeit betreibt sie eine gezielte Ideologisierung ihrer Mitglieder”. So enthalte das vierteljährlich erscheinende Vereinsorgan “Funkenflug” Texte, “in denen der Nationalsozialismus verherrlicht wird sowie antisemitische Deutungsmuster deutlich werden”. Trotz erlassenem Uniformierungsverbot soll die HDJ weiterhin auf ihren Lagern und Fahrten ihre Uniform tragen, schreibt der Spiegel weiter.
Im Bundestag gab es schon mehrere Anfragen verschiedenster Parteien, inwieweit man die HDJ verbieten könne. Die Grünen stellten noch vor der Sommerpause des Bundestages diesen Jahres den Antrag auf Prüfung eines Vereinsverbotes der HDJ.
Die Linksfraktion im Bundestag hat auch einen eigenen Antrag vorbereitet. Die HDJ habe sich “zur größten und wichtigsten Nachwuchs- und Rekrutierungsorganisation der neofaschistischen Szene in Deutschland entwickelt”, heißt es in dem Papier, das nach der Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden soll.
Wird das Innenministerium überhaupt noch solange warten, oder verbietet Innenminister des Bundes Schäuble die HDJ schon in den nächsten Wochen?
Auf vielen nationalen Seiten kann man lesen, dass die HDJ nicht verboten werden würde, weil man nicht ein ähnliches Debakel wie beim NPD-Verbotsverfahren erleben möchte. Bei der NPD handelt es sich aber um eine in der BRD zu Wahlen zugelassene Partei, die somit vom Bundesverfassungsgericht verboten werden muss. Bei der HDJ handelt es sich lediglich um einen eingetragenen Verein. Da der Verein (HDJ) deutschlandweit tätig ist, entscheidet nicht ein Innenminister eines Bundeslandes über deren Verbot, sondern der Innenminister des Bundes. Ein Verbot der HDJ hätte erst einmal keine aufschiebende Wirkung – die HDJ dürfte als nicht weiter bestehen, sonst könnte man einzelne Personen der Weiterführung einer verbotenen Organisation anklagen (vgl. Blood & Honour Weiterführung).
Das erlassene Verbot könnte gerichtlich zwar angefochten werden, wobei die Erfolgschancen sehr gering erscheinen und dies sich meistens über mehrere Jahre hinzieht. Bisher wurden die meisten Einspruche gegen ein Verbot einer nationalen Organisation erst gar nicht zugelassen. Es kam also erst gar nicht zu einer Gerichtsverhandlung. Und wenn dies doch einmal der Fall war, verlor man kläglich vor Gericht (vgl. Kameradschaft Tor), da in diesem Staat offensichtlich die eine Krähe der Anderen kein Auge aushackt.
Also muss ich als logische Konsequenz erkennen, dass das System früher oder später die HDJ verbieten wird, da dem System keine wirklichen Hürden bzgl. eines Vereinsverbotes auferlegt sind. Ob nun die HDJ verfassungswidrig ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Man unterstellt der Organisation dieses und jenes, übertreibt und schwört die Gefährlichkeit der jeweiligen Gruppe herauf. Das reicht für ein Verbot, welches man unbedingt will.
Wenn also der Wille des Systems, auch hervorgerufen durch die permanente Medienhetze, zum Verbot einer Gruppe, einer Kameradschaft oder eines Vereins besteht, dann zieht dieses System ein Verbot erbarmungslos durch.
Was wären die Folgen eines HDJ Verbotes?
Dem nationalen Lager wäre wieder einmal eine intakte und funktionierende Jugendorganisation genommen, welche hervorragend Jugendarbeit leistet, Führungskräfte ausbildet und bemerkenswerte Werte- und Traditionspflege betreibt.
Sicherlich werden nach einem Verbot der HDJ viele Mitglieder sich in anderen Organisationen engagieren, weil sie da schon vorher Mitglied waren. Aber es wird auch ein großer Prozentsatz der Mitglieder in die Inaktivität verfallen und sich nicht andersweitig betätigen. Neue junge Menschen werden für die nächsten Jahre in keiner nationalen Jugendorganisation nach dem Muster der HDJ mitarbeiten können, weil es einfach keine geben wird. bzw. diese ganz schnell als Nachfolgeorganisation der HDJ verboten werden wird. Somit liegt die völkische Jugendarbeit wieder einmal für Jahre brach und man kann erst nach einiger Zeit mit neuen Leuten wieder Vergleichbares aufbauen.
Gerade für junge Menschen ist die Zugehörigkeit zu einer offiziell existieren Gruppe, mit einheitlicher Kleidung und Auftreten attraktiv. Es gibt vielen Jugendlichen ein Gefühl der Stärke und begeistert sie für eine Sache.
Ein Verbot der HDJ würde nicht unbemerkt am nationalen Lager vorbeigehen. Einerseits würde sehr viel mühselig erworbenes Material durch den Staat eingezogen werden und somit für das nationale Lager verloren. Andererseits hätte ein Verbot starke Auswirkungen auf die kulturbewusste und völkische Arbeit innerhalb der nationalen Jugend. Die in einer Organisation gebündelte Schaffenskraft wird in viele regionale Gruppen bzw. Personenkreise zersplittert und somit geht leider die entstandene Schlagkraft und der Vorbildcharakter für junge Menschen verloren.
Wie könnte man einem Verbot einer nationaler Gruppen zuvorkommen?
Jeder Verein, jede Kameradschaft, jede Gruppe, die dauerhafte erfolgreiche und wirkungsvolle politische Arbeit leistet, wird in dieser BRD früher oder später verboten werden. Ein Innenminister des jeweiligen Bundeslandes reicht aus, um ein Verbot auszusprechen und durchzusetzen. Hierfür gibt es leider schon unzählige Beispiele aus den 90iger Jahren.
Aber warum kommt man einem drohenden Verbot durch das System nicht einfach zuvor, indem man sich alle 2 Jahre, wenn nötig alle 12 Monate, offiziell auflöst und wenige Wochen später einen neuen Verein gründet und in diesem vergleichbare Arbeit fortführt. Eine Organisation, die sich offiziell und auch für die Öffentlichkeit erkennbar aufgelöst hat, kann man nicht mehr verbieten – diese existiert ja gar nicht mehr. Also muss das System mit seinen Spitzelorganisationen erneut Daten und Erkenntnisse über die neugegründete Organisation sammeln. Erst wenn dann wieder genügend Stoff für ein Verbot vorliegt, kann das System dieses anstreben. Nur dummerweise ist da schon wieder die Vereinsauflösung (bzw. Gruppe, Kameradschaft) durch den Verein(bzw. Gruppe, Kameradschaft) selbst erfolgt… Und Gruppennamen sind Schall und Rauch – sie sind nur Mittel zum Zweck.
Sicherlich geht dabei ein geringer Prozentsatz an Mitgliedern verloren, weil sie diese Form der politischen Arbeit nicht verstehen bzw. mittragen, aber langfristig gesehen, kann man so eine stetige Jugendarbeit durchziehen, ohne das ein Verbot seitens des Systems Schaden anrichten kann.
Daher rufe ich die HDJ und ihre Führung zum Handeln auf – Handelt dabei im Sinne der deutschen Jugend, des völkischen Gedankens und für die Zukunft der nationalen Idee!!!





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