Dortmund: Bericht zum 1. Friedhelm-Busse-Gedenkmarsch

Veröffentlicht am 27. Juli 2008

Eigentlich sollte am 26. Juli der jährliche Dortmunder Freiheitsmarsch stattfinden, bei dem jeder Aktivist eine Strecke von 40 Kilometern (Frauen 30km) zu bewältigen hat. Aufgrund des tragischen Todes von Friedhelm Busse, einem der bekanntesten Aktivisten der Nachkriegszeit, der sich als 15 jähriger freiwillig meldete, um der Waffen SS zu dienen und das Vaterland zu verteidigen, wurde kurzfristig das Thema geändert und ein würdiger Gedenkmarsch abgehalten.

Während zeitgleich in Passau die Beerdigung stattfand, ging es um 5 Uhr früh am Dortmunder Hafen los.
Etwa 30 Kameraden hatten sich als Läufer gemeldet, sowie zahlreiche, die seelische und logistische Unterstützung spendeten.

Nach etwa 6 Stunden erreichte dann auch der erste Läufer das Ziel, wo er mit Würstchen und Getränken für die Mühen des Tages belohnt wurde. Bis der letzte Aktivist die Strecke geschafft hatte, saß man gemeinsam beisammen und regenerierte sich vom anstrengenden Marsch.

Fazit: Die Teilnehmerzahl und der Ablauf können als Erfolg angesehen werden, auch wenn der Anlass äußerst traurig war. In den nächsten Jahren werden wir nun neben dem jährlichen Freiheitsmarsch einen weiteren zu Ehren von Friedhelm Busse veranstalten! Wir hoffen, dass sich dann noch mehr Kameraden aufraffen, die 40 Kilometer auf sich zu nehmen!





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