Was geht das uns an!? - Peinliches Polittheater heute in Berlin
Veröffentlicht am 25. Juli 2008
Daß die BRD Vasall der Vereinigten Staaten ist, ist dieser Tage auch mit gutem Willen wieder einmal kaum zu übersehen. Betrachtet man den durch die Presse verannstalteten Rummel um die US-Präsidentschaftswahl, könnte man leicht den Eindruck gewinnen, es wäre hierzulande Wahl und nicht im fernen “gods own country”
Hochgejubelt wird, wie sollte es anders sein, der Neger Barack Obama, den man hofft zum ersten schwarzen Präsidenten der USA küren zu können.
Eine seiner größeren Wahlkampfveranstaltungen findet heute in Berlin vor der altehrwürdigen Siegessäule statt. Das Brandenburger Tor hatte ihm der Bundeshosenanzug Merkel, ob aus einem Anflug letzten Stolzes oder einem kurzem Bewußwerdens der Peinlichkeit des ganzen Theaters heraus, verwehrt. So darf nun denn der Platz vor der Siegessäule für die “große Barack-Obama-Show” herhalten. 200.000 € zahlt der Amerikaner dafür. Na wenigstens kommt was rein, könnte der voreilige Zeitgenosse sich freuen. Doch das wäre etwas verfrüht. 250.000 € läßt sich nämlich schätzungsweise die Stadt Berlin das US-Wahlkampfspektakel kosten. 50.000 € Miese also für Berlins Steuerzahler, damit ein Schwarzer im fernen Amerika Präsident werden kann. Na wir haben ’s ja. Allerdings hätte man für das Geld auch eine “große Muppet-Show” ausrichten können. Das wäre um einiges weniger peinlich und Kermit oder Miss Piggy wären mit Sicherheit auch keine schlechteren Präsidenten als Obama…
Freie Meinungsäußerung ist natürlich, ganz im bewährten Stil der westlichen Wertegemeinschaft, auch nicht soo gern gesehen. Ein 40-jähriger Berliner, welcher gestern die Absperrungen an der Siegessäule durchbrochen hatte und rote Farbe als symbolisches Blut und damit als Hinweis auf die von dem Schwarzem propagierte Verstärkung der amerikanischen Truppenpräsenz in Afghanistan aus seinem Wagen schüttete, wurde von Sicherheitskräften mit Eisenstangen angegriffen. Für die Versammlung heute ist die Berliner Polizei von dem Neger angewiesen, Personen mit Transparenten oder Spruchtafeln von der Versammlung zu entfernen und deren Personalien aufzunehmen.
Na dann. The show must go on…
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Jean Paul, deutscher Dichter (1763 - 1825) - eigentlich: Johann Paul Friedrich Richter