Irak: Allierte Besatzer mißbrauchten Jugendlichen
Veröffentlicht am 13. Juli 2008
In der derzeitig offiziellen Geschichtsschreibung haben die Allierten den Irak befreit. Daß die Iraker dies nicht so sehen, spielt natürlich keine Rolle. Wo kämen wir auch hin, wenn die Befreiten ein Wort mitzureden hätten. So waren die Zeiten unter Saddam Hussein sicherlich kein Zuckerschlecken, aber schlimmer als unter den Allierten dürfte es nicht gewesen sein, wirft man einen Blick auf die tote Zivilbevölkerung und auf die bisher ans Tageslicht gekommenen Greueltaten genau jener Leute, die sich gerne als moralische Instanz und Weltpolizei aufspielen.
Das wortwörtliche Sprengen von Hochzeitsgesellschaften oder das unmenschliche Foltern von Gefangenen scheint nur die Spitze des Eisbergs darzustellen. Immer wieder kommen Fälle an die Öffentlichkeit, die genauso regelmäßig als Ausnahmen dargestellt werden. Der jüngste Fall ist die Mißhandlung eines 14-jährigen Jungen.
Da nach der “Befreieung” die Lebensmittelversorgung des Irak weitestgehend zusammenbrach, sah sich der 14-Jährige gezwungen mit einigen Freunden in ein Lager der Allierten einzubrechen um dort Milch zu stehlen. Aber lassen wir den Jungen die Geschichte weitererzählen:
Als wir versuchten, durch die Öffnung zu fliehen, griffen uns die britischen Soldaten auf. Wir versuchten wegzulaufen, aber sie schnappten uns. Einige von uns kamen aber davon. Ich glaube, es sind aber auch welche auf der Flucht ertrunken.
Die britischen Soldaten fassten mich und fingen an mich und andere mit ihrer Autoantenne zu schlagen. Sie schlugen sehr stark zu. Wir wurden in den Hangar überführt und auf dem ganzen Weg dorthin weiter geschlagen. Als wir im inneren des Lagers angekommen waren, wurden die Schläge schlimmer. Ich wurde mit vier anderen Irakern im Hangar festgehalten.
Man wies uns an, unsere Kleidung auszuziehen. Als wir uns weigerten, wurden wir wieder geschlagen, daher befolgten wir ihre Anweisungen. Wir mussten uns gegenseitig auf den Schoß setzen. Ich war mit einem Häftling, während zwei andere Häftlinge das selbe machen mussten, wie auf den Fotos.
Sie haben es genossen, uns zu demütigen und zu misshandeln, dass ich am liebsten Tod gewesen wäre. Dann zwangen sie mich, mit Tariq wie auf dem anderen Foto zusammen zu sitzen und ich musste Tariqs Penis in meinen Mund nehmen. Die anderen mussten das selbe machen.
Sie schlossen den Hangar ab und ließen uns ohne Essen und Trinken bis zum Nachmittag des nächsten Tages zurück, dann öffneten sie den Hangar und ließen uns laufen.





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