Corinne Maier´s “No Kid” –
Produkt einer krankenden Zeit

Veröffentlicht am 3. Juli 2008

Corinne Maier - Sie hasst KinderIn den Medien nennt man sie “Bestsellerautorin” und Vorbild der “Single-Generation”. Sie wird gefeiert, natürlich auch kritisiert, aufgrund ihres neuen Buches “No Kid”. Der Titel sagt mehr als Tausend Worte, doch was steckt genau dahinter?

Sie will nicht als Kinderhasserin gelten, dennoch wendet die zweifache Mutter sich mit einem Werk an die jungen Frauen dieser Welt das mehr als schockierend ist. Vierzig Thesen, die als Gründe dienen sollen keinen Nachwuchs zu zeugen, sind im Buch enthalten. Entschlossen will sie den ,,Geburtenzwang“ der Frauen bekämpfen. Ein Leben ohne Kinder sei viel leichter, freier und gäbe dem Leben erst einen Sinn. Das sie dabei vergisst, dass auch sie einst Kind war und geboren wurde, ist dabei noch die kleinste Ironie.

Es ist Merkmal von Liberalismus und Demokratie, dass der Wille zur Zeugung eigenen Nachwuchses von Jahr zu Jahr geringer wird. Der vorherrschende Individualismus, der nicht ohne Grund Bestandteil heutiger Politik ist, sieht den Nachwuchs nicht als elementar an. Elementar ist hingegen nur die eigene Sucht, das eigene Verlangen. Beitrag zur Volksgemeinschaft oder zum Fortbestand des eigenen Volkes? Ach was. Wo keine Identität, wo keine Herkunft, dort auch kein Nachwuchs. Teilweise bezeichnet man diese Lücken, die durch fehlenden Nachwuchs entstehen auch ,,Opfer des demographischen Umbaus.“ Diese Lücken weiß man aber zu füllen, man ist ja nicht altmodisch. Die Grenzen sind offen, die Welt ist tolerant, also füllt man jene Risse mit Einwanderern. ,,Die Welt ist sowieso überbevölkert“, weiß Corinne Maier zum Besten zu geben.

Corinne Maier - No Kid - Sie hasst Kinder und ruft zum kinderlosen Leben auf!Ausländisches Importgut, früher waren das Reis und Bananen, heute Kinder. Es erinnert zwar an amerikanischen Menschenhandel, nur haben wir den Amerikanern eines voraus: Toleranz und Gleichwertigkeit. Wir benötigen keine Hundert Jahre um diesen Einwanderern gleiche Rechte zu geben, und ihnen ganze Landabschnitte zuzugestehen, das machen wir im gleichen Atemzug mit dem ,,Import“.

Das der Liberalismus, der nichts anderes bedeutet als der sichere Volkstod, zu derartigen Auswüchsen führt, wie die Französin Corinne Maier sie nun von sich gibt verwundert nicht. Kinder schreien, sie spielen, sie weinen, sie sind dreckig – warum also Kinder kriegen? Corinne Maier weiß keinen Grund hierfür zu geben. Sie hätte lediglich ihre Kinder bekommen, aus Angst alleine zu sein. Wenn wir uns den geistigen Unrat ihres Buches zu Gemüte führen, wissen wir wieso es erst Kinder benötigte um ihre Einsamkeit zu brechen, welch Mann will sich das nur antun?

Kinder sind und bleiben unsere Zukunft, Grundpfeiler einer Volksgemeinschaft!
Stoppt den “demographischen Umbau” – Stoppt den Liberalismus!


Es sind 3 Kommentare vorhanden:

  1. Auf der von Sharon Adler (Chefredaktion) betreuten Internetseite Aviva-Berlin.de, ein jüdisch-feministisches Online-Magazin, findet man eine Rezension zu diesem Buch. Hier einige Zeilen:

    “Kinder sind eine Möglichkeit, keine Notwendigkeit”

    Sie wettert gegen eine Gesellschaft, in der von Paaren erwartet wird, dass sie auf jeden Fall Kinder bekommen möchten. Diesem Zustand stellt sie eine fiktionale Welt mit deutlich weniger Kindern gegenüber, die ihrer Meinung nach ohne “Demografie-Hype” entstehen würde: Eine Verkleinerung der Gesellschaft würde zu kürzeren Wartezeiten bei ÄrztInnen und DienstleisterInnen führen, Eltern müssten nicht tagtäglich die gleichen Fragen beantworten und sie hätten wieder Zeit für die Dinge, die sie wirklich interessieren.

    Quelle: http://www.aviva-berlin.de

    Wenn sich die Welt um die Wartezeit bei Ärzten, oder anderen Dienstleistern dreht, dann kann eine ganz bestimmte Interessengruppe nicht weit sein.

    Die Feministinnen… ;-D

    Dieses Buch zeigt doch ganz deutlich, wohin diese Gesellschaft abrutscht. Der Politik wird es nur recht sein. Wo keine Kinder sind, da muss auch kein Kindergeld gezahlt, nicht in Bildung investiert, oder der Mutterschutz verteidigt werden.

    Dieses System schafft rückratlose Minusmenschen. Entmenschlichte Zellansammlungen die nur dazu da sind um zu arbeiten und zu konsumieren. Jede menschliche Eigenart wird vernichtet. Ehre, Treue, Pflichtgefühl. Eine Pflicht besteht nur gegenüber dem Kapital. Familiäre Gemeinschaften werden auseinander gerissen und die Gründung neuer Familien wird verhindert (vorerst noch durch Literatur. Vorerst.).

    Ein Hoch auf diese kranke Gesellschaft!

  2. Als ich letzten Sonntag auf dem Flughafen von Frankfurt am Main in einem kleinen Buchladen dieses Buch stehen sah, hielt ich den Titel zuerst für eine Provokation, mit der Erwartung, dort 40 Gründe FÜR Kinder zu hören. Aber weit gefehlt, nach kurzem durchblättern wurde ich bereits eines besseren belehrt. Würde dieses Buch nur auf dem Flughafen Frankfurt existieren, welcher ein einzigster Umschlagsort für Menschen mit Migrationshintergrund ist, wär alles nur halb so wild. Aber dieses Buch konnte bereits große Erfolge in Frankreich erzielen und denkt man an nahe zurückliegende Erfolge von Büchern wie “Feuchtgebiete” in Deutschland, ist wohl auch hierzulande der Zusatz “bestseller” nur noch eine Frage der Zeit.
    In eine scheinbar ganz andere Welt hingegen ging meine Reise: nach Irland. Als ich die Tage in einer ruhigen Minute zufällig vor einem Fernseher saß, lief eine talkshow in der eine ca. Mitte 20 jährige zu Wort kam und dem Moderator der Sendung sagte: “Meine Mutter lehrte mich, dass das wichtigste in meinem Leben meine Kinder sein werden”. Widerspruch blieb aus, dass Gespräch wurde ganz normal weitergeführt.

  3. Grauenerregendes Ungeheuer der heutigen Zeit! Die Lobpreisung der Selbstsucht und des Hedonismus, obwohl ich zu dem ersten Punkt sagen möchte, dass ich Kinder als eine Bereicherung sehe! Mich würde es glücklich machen eine große Familie zu gründen und zu sehen wie sich meine Kinder entwickeln. Corinne Maier sieht Faulheit und Gier als erstrebenswerte Tugenden an - welch ein krankes Wesen! Enttäuschend noch, dass sich ihr Buch so gut verkauft!

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