Antikriegswoche in Spremberg

Veröffentlicht am 30. Juni 2008

Wer erinnert sich nicht an die markigen Sprüche Peter Strucks, des damaligen Verteidigungsministers und jetzigen SPD-Fraktionsvorsitzenden bezüglich der Verteidigung der Bundesrepublik am Hindukusch? Hinter diesen so scheinbar salopp in den Raum geworfenen Bemerkungen steht freilich ein grundsätzlicher, tief greifender Paradigmenwechsel.

Schnell waren alle anti-imperialistischen Bedenken über Bord geworfen. Ging es doch schließlich einmal mehr darum, seine hündische Vasallentreue im neuesten Waffengang der USA eindrucksvoll vor aller Welt unter Beweis zu stellen. Ja, selbst den weitgehenden Verzicht auf eine eigenständige nationale Sicherheits- und Interessenpolitik nahm man dafür blindlings in Kauf. Da, wie es immer wieder aus bundesdeutschen Politikerkreisen verlautet, die Sicherheit heute weder territorial noch national, sondern global definiert sei. Das “Grundgesetz” bietet aus Sicht von Politikern wie Struck offensichtlich keinen hinreichenden Antworten mehr auf die neuesten sicherheitspolitischen Fragen. Ihnen haftet wohl allenfalls noch der Charakter des Anachronismus an.

Doch auch wenn den bundesdeutschen Wohlstandspolitikern sonst schon nichts heilig ist. In einem sind sie dennoch wertbeständig - ihrer grenzenlosen, fast schon bemitleidenswerten Einfältigkeit!

Denn ohne auch nur einen Augenblick über die Behauptungen Bushs, der Afghanistankrieg sei eine Antwort auf die Anschläge des 11. Septembers, nachzudenken rüstete die Bundesrepublik in freudiger Erwartung was da kommen möge, erneut willfährig zum Krieg. Und überzog, wie Jahre zuvor schon im Kosovo und in Somalia erprobt, ein Land mit Tod und Zerstörung. Dessen Bewohner, Volk wie Regierung, überhaupt kein Wissen über die Anschläge von New York und Washington hatten. Längst ist deutlich geworden das Struck, Merkel, ihre Mitläufer und ihresgleichen es lieben, im Schatten des Weißen Hauses zu hausieren. Es ist kein großer und nennenswerter Unterschied mehr zwischen ihnen und vielen der Regierenden in der Dritten Welt.

Doch trotz dieses Umstandes versuchen uns die BRD-Oberen, ihren Kriegseinsatz in Afghanistan noch immer als humanitäre Wohltat zu verkaufen. Jeder bundesdeutsche Besatzungssoldat gleicht einem brunnen- und brückenbauenden Samariter, der seine Waffen allenfalls zu folkloristischen Zwecken trägt, so jedenfalls suggeriert man es uns permanent in den gleichgeschalteten Medien. Doch dieses Bild wankt, es fängt an zu bröckeln und der schöne Schein von der friedlichen Aufbauarbeit weicht langsam der mörderischen Realität. Und das nicht erst seit dem die Amerikaner immer unverhohlener nach Spezialkräften, Tornado-Kampfflugzeugen und jetzt auch regulären Kampftruppen verlangen.

Beendet das verbrecherische Schächtwerk der USA an den Völkern der Erde! Bundeswehr raus aus Afghanistan - Nationaler Sozialismus jetzt


Diesen Beitrag inhaltlich ergänzen 

Als inhaltliche Ergänzungen werden nur objektive Fakten, die den eigentlichen Bericht durch neue Informationen ergänzen, zugelassen. Subjektive Meinungen gehören stattdessen in das Diskussionsforum und werden hier nicht freigeschaltet. Ziel einer Ergänzung sollte es sein, dem Leser möglichst viele Fakten zum Thema zur Verfügung zu stellen.