Demo gegen “Thor-Steinar-Laden”: Anekdote über das Scheitern.

Veröffentlicht am 2. Juni 2008

Freitag, der 30.Mai, die hiesigen Antifaschisten rufen zum Protest gegen den Chemnitzer Laden „Waffen – Army – Shoes” auf. Grund: Die unter Jugendlichen beliebte Marke „Thor Steinar”, welche nun auch in der Straße der Nationen käuflich zu erwerben ist.

Wochenlang hat man seitens der Linken für dieses Spektakel geworben, Mailing-Listen der Universität zweckentfremdet, Studenten mit Pamphleten überschüttet und großspurig davon geredet, die Nazis „wegzubassen”. Von einem eindrucksvollen Protest „gegen rechts” wurde gefaselt, von antifaschistischer Entschlossenheit geträumt.

Doch es kam wie es kommen musste. Ein Scheitern in jeglicher Hinsicht.

15.00 Uhr, am Hauptbahnhof treffen die ersten linken Berufsdemonstranten ein. Um 16.00 Uhr soll es dann über die Karolastraße gen StraNa gehen. Doch bekanntlich verzögern sich Demonstrationen unter Umständen und so bekommen eine handvoll junge Chemnitzer, die sich neugierig unter die bereits anwesenden Antifaschisten gemischt haben, von einem Polizisten den Ausspruch zu hören: „Naja, es kann noch dauern.”

Kein Beinbruch, hat man doch so zusätzliche Zeit, die politische Zusammensetzung der Kundgebungsteilnehmer unter die Lupe zu nehmen. Die am stärksten vertretene Gruppierung ist erwartungsgemäß die (antideutsche) Antifa, obligatorisch ausgestattet mit Israel-Fahne und niveaulosen Parolen. Begleitet werden sie von ihren geistigen und parlamentarischen Wegbereitern, in Person ihrer lokalen Spielgefährten der Linkspartei und der Jusos sowie einem kleinen Häuflein der grünen Jugend.

Beileibe kein Grund zur Sorge für die freiheitliche Jugend der Stadt. Die Antifa und die „demokratischen” Hochschulgruppen werden es schließlich auf insgesamt knapp 450 Teilnehmer bringen.

Interessante Kleinigkeit am Rande: Der RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) und die Liberale Hochschulgruppe verweigerten sich der Teilnahme an der linksradikalen Manifestation. Dennoch schrieben die Linksextremen in ihren Flugblättern dass „sämtliche demokratische Hochschulgruppen” ´Mitunterstützer der Demonstration sind. Eine der zahlreichen Lügen der letzten Tage, um mehr Leute auf ihre Hetzveranstaltung zu ködern, in dem ein breites, imaginäres anti-„rechts”- Bündnis von christlich-konservativen Standpunkten bis hin zu den antiautoritär-kommunistischen Gruppen vorgetäuscht wurde.

Einige Zeit später setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung. Zu Klängen antideutscher Vorzeigebands wie „Egotronic” aus Berlin bewegt sich der linke Demonstrationszug durch die Chemnitzer Innenstadt.

Stets begleitet von einem starken Aufgebot der Polizei, die an diesem Tage die linksradikalen Polizeigegner vor dem Unmut der Chemnitzer Jugend zu schützen hatte. Dennoch gelang es zahlreichen Jugendlichen immer wieder, ihre Abneigung gegenüber den linken Hetzern kundzutun.

Vor dem neuen Standpunkt des „Waffen- Army- Shoes” stoppt die Demo für eine Zwischenkundgebung die es in sich hat. Begonnen wird diese mit „Nie wieder Deutschland” Rufen und dem Abspielen antideutscher Tanzmusik. Endlich die Maske fallen lässt auch der lokale Juso-Vorsitzender, der mit einem Redebeitrag an der Reihe ist, welcher erneut mit „Nie wieder Deutschland” Chören und lebhaftem Applaus der Antifas beendet wird.

Interessant wäre diesbezüglich zu erfahren, wie die Jugendorganisation einer bundesdeutschen Regierungspartei ihr „demokratisches” Selbstverständnis mit der Negierung des Existenzrechts des eigenen Landes in Einklang bringen kann. Jedenfalls ist dieser Widerspruch offensichtlich kein zu thematisierendes Problem für die Chemnitzer Jungsozialisten.

Kein Problem stellten auch die 450 Fehlgeleiteten für das Geschäft des Herrn Schneider dar. Im Gegenteil – der Laden erfreute sich regen Besuches seitens neugieriger Bürger, insbesondere natürlich der jugendlichen Bewohner der Stadt.

Primärziel der Antifaschisten also bereits bei der ersten Zwischenkundgebung fatal gescheitert.

Die Demonstration zieht weiter, vorbei am „Nischel”, hier kommt es zu einer Meinungsäußerung seitens rund 35 nationaler Chemnitzer, die keineswegs den Lügen der selbsternannten Demokraten auf den Leim gingen. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit belässt man es auf Seite der Linken beim „prollen” und tätigen homophober Äußerungen gegenüber dem politischen Kontrahenten.

„Antifaschistische Entschlossenheit” ? - Fehlanzeige. Verbalradikalismus in Reinkultur. Wieder einmal nichts Neues also und ein erneutes Scheitern am eigenen Anspruch.

Dann geht es weiter zum Falkeplatz. Kundgebung. Und zurück über die Zentralhaltestelle und die Brückenstraße zum Hauptbahnhof. Dann hat der sinnlose Spuk ein Ende und die größtenteils von außerhalb angereisten Linksradikalen verlassen die von ihnen belagerte Stadt. Ihre hässlichen Nachwirkungen in Form von Aufklebern sind noch am selben Abend restlos beseitigt. Ruhe kehrt wieder ein.

Die 30 einheimischen Linksradikalen sollen Gerüchten zu Folge noch bei einem Angriff ihrerseits auf eine kleinere Gruppe nationaler Aktivisten die Härte der heutigen Zeit erfahren haben. Der Angriff scheiterte wohl bereits im Keim und die nun ängstlich dreinblickenden Antifaschisten mussten fortan wieder einmal auf den Schutz durch die von ihr doch so verhassten Staatsmacht hoffen.

Auch hier: Nichts neues also bei den Linken in Chemnitz.

Geredet wird in den Chemnitzer Kneipen am Spätabend noch über das „peinliche Mackertum” der angeblich antisexistischen Antifa, hier und da hört man empörte Worte über die aktive Parteinahme der Jung- SPDler für antideutsche Strukturen.

Alles in allem ist das junge Chemnitz froh, die ungebetenen Gäste wieder vom Halse zu haben.

Zumindest bis zum nächsten mal, wenn die Antifaschistische Aktion ihre eigene Unfähigkeit auf die Straße trägt - und dabei an allen anvisierten Zielen gnadenlos vorbeischießt und scheitert.


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