Dessau: Antifaschisten brennen Auto ab
Veröffentlicht am 21. Mai 2008
Wenn Argumentation und Rhetorik versagen, dann greifen bestimmte Kreise in der BRD zu anderen Mitteln; Jüngste Beispiele sind die Krawalle in Hamburg am ersten Mai. Autos brannten lichterloh, Busse wurden regelrecht geplündert und entglast, Steine hagelten auf nationale Aktivisten. All das ist weit weg, möchte man meinen. Jedoch ist die Gewalt auch bei uns angekommen.
Letzte Nacht kam es zu einem Vorfall in Dessau, der den Szenen aus Hamburg gleicht. Ein – auch auf vielen Antifa-Seiten geouteter- nationaler Aktivist wurde ca. 2:30 Uhr von Polizisten aus dem Schlaf gerissen. Begründung: sein Auto fackelt ab. Ein ganz spontanes Entzünden des Autos kann mittlerweile zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Weitere Erkenntnisse, die auf eine politisch motivierte Straftaten deuten, möchten wir vorerst noch nicht veröffentlichen. Fest steht jedoch, dass sich dieser Anschlag in eine Serie von antifaschistischer Gewalt einreiht. Angefangen von Sprühereien, öffentlichen Outings und Diffamierungen bis hin zu offener Gewalt, all das ist scheinbar Normalität in „unserer“ Demokratie. Es liegt uns fern Spekulationen zu entfachen, wenn sich jedoch der Verdacht erhärtet, dass die Täter aus dem Umfeld bestimmter Projekte stammen, so deckt und finanziert gewissermaßen die ganze Zivilgesellschaft politisch motivierte Straftaten.
Welche Reaktion wird es geben? Wir solidarisieren uns mit dem Opfer und werden gleichzeitig politische Oppositionsarbeit verstärken. Genau solche Vorfälle schenken uns noch mehr Aufmerksamkeit als sonst und zeigen, dass unsere Arbeit Früchte trägt. Und sie zeigen auch, dass unser GEWALTLOSER Weg vollkommen richtig ist. Das Volk kann wohl unterscheiden, von wem Straftaten ausgehen. Sie können unsere Autos abbrennen, sie können unsere Häuserwände beschmieren, sie können über uns Hetzen, unangreifbar jedoch bleibt unsere Idee! Die Idee eines freien Deutschlands. Alleine dieser Gedanke bestärkt uns tagtäglich unermüdlich an einer besseren Welt ohne Gewalt zu arbeiten.





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