Verfassungsschutzbesuch in Mannheim
Veröffentlicht am 18. Mai 2008
Am Dienstag, den 13.05.2008 klingelte es gegen 14 Uhr an meiner Tür in Mannheim. Als meine Freundin die Tür öffnete, stand eine männliche Person vor der Tür, welche sich als Hr. Steiger ausgab. Auf die Fragen meiner Freundin was er wolle oder wer er denn sei, äußerte er sich nur mit der unhöflichen Aussage: Er möchte zu Hr. ALS oder er möchte mit Hr. ALS sprechen. Dieses unadäquate und unhöffliche Verhalten hinterließ bei meiner Lebensgefährtin den entsprechenden Eindruck. Sie wurde dann von Hr. Steiger aufgefordert mir mitzuteilen, dass er ein Gespräch mit mir möchte. Sie teilte mir dies dann auch mit und da mir dieser Name nicht bekannt war, im Gegensatz zu seinem Pendant in meiner Heimatregion der Hr. Rind, diesen schreibt man übrigens genauso wie das dementsprechende Vieh, also ich meine das Rindvieh, ging ich zur Tür um herauszufinden, wer denn da mit mir reden möchte.
Gut ich konnte es mir denken, die Auswahl war schon im Vorhinein eingegrenzt zwischen der GEZ und dem VS, um nicht zu sagen, zwischen Gut und Böse. Als ich dann die Tür öffnete, stand dort eine Person von ca. 170 cm vor mir, korpulent um nicht zu sagen untersetzt, das Alter der Person würde ich auf etwa um die 50 Jahre schätzen. Er trug eine helle Jeans und ein hell kariertes Kurzarmhemd im legeren Verfassungsschmutzauftritt.
Er eröffnete das Gespräch mit der erneuten Aussage, dass er mit mir sprechen möchte und in genau demselben Moment fiel ihm ein, dass er sich ausweisen müsse und so überreichte er mir seinen „Dienstausweis“ mit der Aufschrift Landesamt für Verfassungsschutz Baden Württemberg. Meine gleichzeitige Aussage, dass ich mit diesem Besuch bereits gerechnet hätte, kommentierte Hr. Steiger lediglich mit einem verkümmerten „So“.
Insgesamt betrachtet, machte er nicht den Eindruck von einem Erfolg seines Besuches ausgegangen zu sein, er wirkte sehr unmotiviert. So hinterließ seine Gesichtsmimik von der Türöffnung meinerseits bis hin zum Hinausschmiss einen doch recht deprimierten und seiner Erfolglosigkeit bewussten, voraussehenden Eindruck. Nachdem ich seinen Dienstausweis begutachten durfte, welcher ja eine Neuheit für mich war, wurde er Meinerseits darauf hingewiesen, dass ich keinerlei Interesse an einem Gespräch mit ihm hätte und er ja den Weg hinaus kennt. Er verließ meiner Auforderung folgend auch das Haus und ich konnte mich wieder zurückziehen.
Fazit des Besuchs für Die BRD: Nichts erreicht und es sich zudem mit einer bisher an die demokratischen Werte des seit 1945 herrschenden Besatzersystems glaubende Person verscherzt zu haben. Danke.





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