Tangermünde: Angetreten gegen die Befreiungslüge 8. Mai 1945

Veröffentlicht am 15. Mai 2008

Unter diesem Motto sind am 10. Mai 2008 freie, sowie parteigebundene Kräfte in Tangermünde auf die Straße gegangen. Neben Bildern stellen wir euch auch Redebeiträge von der Gedenkveranstaltung zur Verfügung.

Zu den Hintergründen:
In und um Tangermünde trafen die nackte Angst ums Überleben und aufopferungsvoller Einsatz aufeinander. Hier an der Elbe entschied sich im Mai 1945 das Schicksal von Tausenden deutschen Zivilisten, die auf der Flucht vor den russischen “Befreiern” den Weg in Richtung Westen angetreten hatten.

Zusammen mit den abgekämpften Resten deutscher Soldaten aller Waffengattungen sollte hier das letzte Kapitel des Ringens um unser Vaterland ein Ende finden. Getreu ihrer soldatischen Pflicht nahmen hier die tapferen Soldaten ihre letzten Befehle entgegen. Um ein sicheres Übersetzen auf die westliche Seite der Elbe zu ermöglichen, stellten sie sich mit dem letzten aufopferungsvollen Mut den angreifenden Bolschewisten entgegen. Obwohl von den Amerikanern die am Westufer standen verboten, versuchten die deutschen Verbände so viele Zivilisten wie nur möglich an das Westufer zu bringen. Die unter dem Befehl von General Walter Wenck stehenden Soldaten leisteten in diesen schweren Stunden Unvorstellbares und konnten so Tausenden von Zivilisten die Greul der Roten Armee ersparen. Für viele Soldaten begannen nach diesen letzten Kampfhandlungen schwere und entbehrungsreiche Jahre, unter freiem Himmel und zu Tausenden zusammengepfercht spürten sie auch im Westen Deutschlands die alliierte Befreiungspolitik. Von Hunger und Krankheiten gekennzeichnet mußten viele tapfere deutsche Soldaten noch nach dem 8. Mai 1945 ihren Einsatz für Deutschland und Europa mit dem Leben bezahlen.


 

Redebeiträge:


Redebeitrag von Andre Biere


Redebeitrag von Matthias Heyder


Redebeitrag von Michael Schäfer


Redebeitrag von Heiko Krause


Abschlußrede/Ehrenrede durch Andreas Biere
 


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