Scharia als Basis des Rechtssystems – bald auch in der BRD?
Veröffentlicht am 14. Mai 2008
In Saudi-Arabien, dem Land, in dem der Islam in seiner authentischsten Form herrscht, steht auf sehr viele Dinge die Todesstrafe. Dabei soll gar nicht in Abrede gestellt werden, daß es auch anderswo ganz vernünftig sein könnte, zum Beispiel Drogendealer und Mörder vom Leben zum Tode zu befördern. Aber in Saudi-Arabien werden Vergehen mit dem Tode bestraft wie etwa Ehebruch, Gotteslästerung, Abfall vom Islam, Homosexualität und Hexerei.
Der „Abfall vom Islam“, auf den nach Scharia-Recht in vielen islamischen Staaten offiziell die Todesstrafe steht, kann sich äußern zum Beispiel durch Übertritt in eine andere Religion oder den Atheismus, durch Gotteslästerung, Verspottung, Schmähung oder Beleidigung des Propheten.
Die Mißachtung des Korans, indem man ihn oder Teile davon wegwirft, gilt auch als Mißachtung von Gottes Wort, womit wieder der Tatbestand des Abfalls vom Islam erfüllt wäre.
Die Bestrafung des vom Islam Abgefallenen obliegt in Saudi-Arabien dem Herrscher, tötet ihn aber ein anderer Moslem, so wird dieser dafür lediglich getadelt.
In anderen islamischen Ländern, in denen zumindest nicht offiziell der Tod auf den Abfall vom Islam steht, wird der Mord an einem Abgefallenen meist nicht geahndet, da solch ein Mord von weiten Teilen der Bevölkerung gebilligt wird.
Die übliche Hinrichtungsart ist in Saudi-Arabien die Enthauptung durch das Schwert auf einem öffentlichen Platz. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Hinrichtungen durch Erschießung und Steinigung vorzunehmen.
Nach Medienberichten vom 21. April 2008 sitzt derzeit im Lande des sogenannten Propheten ein türkischer Friseur in der Todeszelle, weil er in einem Wutanfall auf Gott und den Propheten Mohammed geschimpft hat. Die Zeitung „Arab News“ berichtete, ein Berufungsgericht in der Stadt Mekka werde kommende Woche über den Fall von Sabri Bogday (31) entscheiden, der Ende März von einem Gericht in Dschidda wegen Gotteslästerung zum Tod durch das Schwert verurteilt worden war.
Damit niemand denkt, das hätte keinen Bezug etwa zur BRD-Wirklichkeit, dem sei folgendes Beispiel ans Herz gelegt. Ein Mann muslimischen Glaubens und ägyptischer Staatsangehörigkeit heiratete eine Frau christlichen Glaubens und bundesdeutscher Staatsangehörigkeit. In Übereinstimmung der Eheleute schloß sich der genannte Moslem dem christlichen Glauben an. Auf Nachfrage urteilte am 23. September 1978 in Ägypten der „Fatwa-Ausschuß in der Azhar“, das ist die renommierteste Institution des sunnitischen Islam, in einem Rechtsgutachten: „Alles Lob gebührt Gott, dem Herrn der Welten. Segen und Friede sei mit dem Siegel der Propheten, unserem Herrn Muhammad, seiner Familie und allen seinen Gefährten. Hiermit erteilen wir Auskunft: Da er vom Islam abgefallen ist, wird er zur Reue aufgefordert. Zeigt er keine Reue, wird er islamrechtlich getötet.
Was seine Kinder betrifft, so sind sie minderjährige Muslime. Nach ihrer Volljährigkeit, wenn sie im Islam verbleiben, sind sie Muslime. Verlassen sie den Islam, werden sie zur Reue aufgefordert. Zeigen sie keine Reue, werden sie getötet. Und Gott der Allerhöchste weiß es am besten.“
Seit geraumer Zeit scheint es eine neue Sprachregelung zu sein, zu behaupten, der Islam sei ein Teil von uns, wie erst kürzlich auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) meinte. Dem muß man natürlich aufs Heftigste widersprechen. Und auch dem Gerede vom toleranten und friedfertigen Islam usw.
Die Gutmenschen blenden in ihrer „multikulturellen“ Borniertheit ganz bewußt aus, daß es nur einen archaischen Islam gibt und keine moderaten Spielarten.
Daß es zudem bereits jetzt eine islamische Gewaltkultur hierzulande gibt, belegen die unzähligen Verbrechen von Orientalen an Deutschen, die gewiß in einem ethnokulturellen Zusammenhang zu sehen sind.
Moderat ist der Islam nach außen hin nur solange, wie er selbst noch nicht in der Lage ist, sich vollends durchzusetzen. Wo das aber der Fall ist, herrscht bald die Scharia mit Gesetzen wie in Saudi-Arabien und anderswo.
Es ist zu befürchten, daß die weitere von den Etablierten gewollte Einwanderung von Steinzeitislamisten aus dem Mittelmeerraum und dem Mittleren Osten nach Europa genau diese Entwicklung beschleunigt.

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