Berlin - Eine ganz „normale“ Messerstecherei?

Veröffentlicht am 6. Mai 2008

Es passiert jeden Tag in Deutschland, Kulturbereicherer rauben, schlagen und töten. Wenn sie etwas haben möchten, nehmen sie es sich. Dabei gehen sie immer brutaler vor. Und je öfter sie zuschlagen und zustechen, umso weniger werden Roß und Reiter benannt, weil niemand von den etablierten Pseudo-Gutmenschen zugeben will, daß das Wesen der „multikulturellen Bereicherung“ Mord und Totschlag sind.
Selbstverständlich verschweigt auch die Polizei in ihrer Berichterstattung ganz wesentliche Informationen, weil allein schon die wahrheitsgetreue und vollständige Schilderung der brutalen Wirklichkeit irgendwann die noch träge Masse aufstacheln könnte, wenn das Maß erst einmal voll ist.
Jedenfalls berichtete die Pressestelle der Berliner Polizei am 4. Mai 2008 von der Messerattacke einer siebenköpfigen Gruppe auf einen 26-jährigen Deutschen im Ruth-Andreas-Friedrich-Park in Steglitz am Vortage. Ohne auch nur im Geringsten eine Täterbeschreibung zu liefern, obwohl es dafür genügend Zeugen gegeben hätte.

Die jugendlichen Totschläger und Messerstecher hatten es auf das i-Phone des Berliner Mode-Designer Raphael Majnik (26) abgesehen. Als der sich wehrte, schlugen die Täter auf ihn ein, einer mit einem Gürtel, und verfolgten ihn. Dann brachten die Angreifer ihr Opfer zu Boden. Einer stach mehrmals mit einem Messer zu, bevor alle ohne Beute davonrannten.
Ein kleines, ganz unwesentliches Detail, das die Öffentlichkeit wohl nicht zu interessieren hat, ließen die Beamten einfach weg. Auch die sogenannte Qualitätspresse verschwieg ohne jede Ausnahme, daß es sich bei den Tätern ganz offensichtlich nicht um Einheimische handelte.

Immerhin wurde der Tathergang etwas ausführlicher beschrieben. So läßt die „BZ“ vom 4. Mai 2008 den bei der Tat anwesenden Geschäftspartner des Opfers, Benjamin Pose, zu Wort kommen: „Ein Räuber mit einer runden Narbe auf dem Oberarm zückte ein Messer. Er sagte ‚Du hast mich beleidigt’. Dann rammte er Raphael eine acht Zentimeter lange Klinge in die Seite. Raphael lief weg. Der Räuber und zwei Komplizen holten ihn ein, stießen ihn zu Boden. Sie traten in sein Gesicht, brachen ihm die Nase. Einer zog seinen Ledergürtel mit Stahlverschluß aus der Hose und schlug zu.“
Von der „BZ“ war dann auch noch zu erfahren, daß es sich bei der siebenköpfigen Räuberbande um Jugendliche im Alter von etwa 16 Jahren handelte, die auf ihr Opfer noch dreimal einstachen, als es schon wehrlos war und damit auf die Intensivstation beförderten.

Ins leicht Absurde gleitet schließlich die Berichterstattung des „Berliner Kuriers“ vom 5. Mai 2008 ab. Diese Zeitung titelt mit „Der Kult um das teure Edel-Handy wird lebensgefährlich“. Als ob es primär um das „Edel-Handy“ gegangen wäre. Gegen Raphael Majnik entlud sich vielmehr die Mordlust von Kulturbereicherern, die immer einen Vorwand findet, weil man danach sucht.
Den Hergang der Tat schilderte der „Berliner Kurier“ bis auf das wesentliche Detail wohl weitgehend korrekt: “Moabit! Moabit!”, grölten die sieben Prolo-Typen in ihren weißen Muskel-Shirts. Irgendwie peinlich war das. Die Leute im Ruth-Andreas-Friedrich-Park schauten lieber weg. Auch Raphael und Ben. “Wir saßen auf einer Mauer, aßen mit meiner Freundin Alexandra Sushi.” Aus Raphaels “iPhone” trällerte Musik – Norah Jones. Trotz Aggro-Sprüchen ignorierten die Jung-Designer (entwerfen Basecaps) die Horde. Das “iPhone” auf dem Rasen fiel der Bande gleich ins Auge. Einer griff es, drehte sich zu Raphael: “Du hast mich provoziert!” Er rammte ihm ein Klappmesser in den Rücken. “Raphael zitterte, rannte nach links. Ich brachte meine Freundin in Sicherheit.” Der Killer lief hinterher und stach noch dreimal zu. Seine Komplizen traten Raphael ins Gesicht. Dann sind sie weg, samt dem “iPhone”.

Wir fassen zusammen, was uns die Qualitätspresse über die Täter verraten möchte: Es handelte sich danach um eine siebenköpfige Gruppe jugendlicher Messerstecher im Alter von etwa 16 Jahren, allesamt Prolo-Typen in weißen Muskel-Shirts, mit „Aggro-Sprüchen“ auf den Lippen. Daß es sich bei den Tätern nach einer solchen Beschreibung kaum um Isländer, Norweger, Schweden oder andere Weiße handeln kann, sondern ganz genau die Typen in Berlin gemeint sind, die im Grunde jeder normale Mensch zum Kotzen findet, liegt auf der Hand. Man fragt sich eigentlich nur, wann die Geduld der Deutschen endlich vorbei sein wird, und die „Aggro-Typen“ dorthin befördert werden, wo sie hingehören.


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