Wahrheit macht frei! – Vortragsveranstaltung mit Abdullah Melaouhi
Veröffentlicht am 28. April 2008
Wahrheit macht frei, unter diesem Motto stand die gestrige Veranstaltung in der Nähe von Dresden, an der etwa 180 Personen teilnahmen. Neben einer kurzen Vorstellung der „Rudolf-Heß-LKW-Deutschland-Rundfahrt”, durch die beiden Initiatoren, sprachen Dr. Olaf Rose und Abdullah Melaouhi (der Krankenpfleger von Rudolf Heß) über das Leben und Sterben von Rudolf Heß im Spandauer Gefängnistrakt.
Die Veranstaltung eröffnete Dr. Rose mit ein paar einleitenden Worten, im Anschluß übergab er das Wort an die Initiatoren der Kampagne „Räder müssen rollen … für die Wahrheit”. Diese erläuterten die Aktion sowie die Begebenheiten auf der Fahrt, was sie anhand einer Multimediavorstellung bestens verdeutlichten. Die Intention bestand darin, anlässlich des 20. Todestages von Heß, mit einem LKW, welcher mit dem Konterfei von Heß und dem Ausspruch „Rudolf Heß – Mord verjährt nicht” beklebt war, durch Deutschland zu fahren, um den Bürger auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Da Demonstrationen und Kundgebungen in der Zeit um den Todestag von Heß verboten wurden, waren kreative Maßnahmen gefragt, die unser Anliegen nach Aufklärung des „mysteriösen” Todes von Heß ins Volk bringen. Neben vielen anderen Aktionen in dieser Zeit, war die Deutschlandfahrt mit dem „Heß-LKW” doch zweifelsfrei die Spektakulärste. So berichteten die beiden Fahrer über ihre Erlebnisse und Eindrücke, welche sie auf der Fahrt gesammelt hatten. Das Ergebnis der Fahrt konnte sich sehen lassen, neben 250.000 Zugriffen auf die am LKW aufgedruckte Weltnetzseite, war die Resonanz im Volk größtenteils zustimmend bis erstaunt – Ablehnung war hingegen die Ausnahme.
Nach Beendigung der Ausführungen zur Deutschlandfahrt des „Heß-LKWs”, sprach Dr. Rose kurz zum Thema „Mord als politisches Hilfsmittel der britischen Regierung”. Er erklärte hierbei eindrucksvoll, dass Mord bei der Durchsetzung von Zielen seitens der Briten gängig praktiziert wird, was wiederum einen Rückschluss auf die Vorgehensweise mit unliebsamen Dissidenten zulässt.
Im Anschluss an diese beiden Vorträge und einer kleinen Pause erfolgte der Hauptteil der Veranstaltung, die Darlegungen Herrn Melaouhi. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass wir auf einzelne Details verzichten werden, da vermieden werden soll, dass sich der Antagonist bei einer eventuell kommenden Konfrontation schon im Vorfeld auf die Argumentation einstellen könnte.
Herr Melaouhi berichte bemerkenswert über die Zeit in der er Rudolf Heß als Krankenpfleger und als enger Vertrauter zu Seite stand. Er versuchte unter zu Hilfenahme verschiedenster Mittel und Wege das Leben von Rudolf Heß erträglicher zu gestalten. Selbst so banale Dinge wie die Beschaffung von Süßigkeiten oder ein paar neuen Kleidungsstücken gestalteten sich als schwieriges Unterfangen. Herr Melaouhi scheute hierbei jedoch keine Mühen. Gerade unter diesen Menschenunwürdigen Haftbedingungen, man bedenke in einer Zeit von 550 Haftmonaten durfte Heß lediglich 103 Besuche empfangen, im Schnitt aller 5 Monate, mit seinen Besuchern durfte Heß auch nur über bestimmte Themen sprechen, Politik oder sein Englandflug waren tabu, auch waren Berührungen mit seiner Frau, oder seinem Sohn nicht gestattet, war ein Mensch wie Melaouhi an der Seite von Heß ein wirklicher Segen.
Nachdem Gorbatschow die Freilassung von Rudolf Heß beim nächsten Wechsel der russischen Wachmannschaft ankündigte, sprach Heß zu Melaouhi: Das ist mein Todesurteil!
Ein paar Tage später wurde Rudolf Heß heimtückisch umgebracht, da die Briten unter keinen Umständen zulassen konnten, dass bei einer Freilassung von Heß die Wahrheit ans Tageslicht befördert wird.
Unser Dank geht an die Organisatoren dieser Veranstaltung sowie an Dr. Rose und ganz besonders an Herrn Melaouhi, welcher das Leben von Rudolf Heß erträglicher machte und nun für die Wahrheit und die Aufklärung am Mord von Rudolf Heß ins Feld zieht.
Weiterführende Verweise:
www.dr-olaf-rose.de
www.46jahre.de





Diesen Beitrag inhaltlich ergänzen
Als inhaltliche Ergänzungen werden nur objektive Fakten, die den eigentlichen Bericht durch neue Informationen ergänzen, zugelassen. Subjektive Meinungen gehören stattdessen in das Diskussionsforum und werden hier nicht freigeschaltet. Ziel einer Ergänzung sollte es sein, dem Leser möglichst viele Fakten zum Thema zur Verfügung zu stellen.