Köln: Fit für die Parallelgesellschaft?

Veröffentlicht am 11. April 2008

Im multi-kulturellen Ehrenfeld können sich seit neuestem muslimische Frauen unter ihresgleichen fit machen für die islamische Parallelgesellschaft. Das Fitneß-Studie „Hayat“ („Leben“) ist eine garantiert männerfreie Zone. Rund 350 Muslima sollen sich bereits angemeldet haben, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“, die die 39jährige Geschäftsinhaberin mit dem Satz zitiert: „Es kommen viele Frauen mit Kopftuch her, die sind ja leider nicht überall erwünscht - aber hier treffen sie Gleichgesinnte und werden nicht angestarrt.“

Das hat zweifellos Vorteile – für alle Beteiligten. Und es macht auch dem letzten Anhänger eines naiven Multi-Kulturalismus deutlich, daß die meisten Muslime nicht nach Deutschland gekommen sind, um sich in die nicht-muslimische Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. Sie pflegen ihre Sprache(n), vor allem Türkisch, ihre Kultur, ihre religiösen Sitten und Gebräuche, und die kollidieren allzu oft mit den Vorstellungen der „Ungläubigen“, die kein Verständnis haben für junge Frauen, die kopftuchgeschmückt ins Fitneß-Studio gehen.

„Mein Kopftuch ist meine Freiheit“, behaupten viele muslimische Frauen. Sie legen Wert auf die Feststellung, daß sie auf eigenen Wunsch das Haus nur sorgfältig verhüllt verlassen und nicht etwa, weil männliche Familienmitglieder ihnen diesbezüglich irgendwelche Vorschriften machen würden. Sie leben ihren Glauben offensiv und selbstbewußt – in allen Lebenslagen.

Eine solche Grundhaltung verdient zweifellos unseren Respekt. Aber sie ist nicht kompatibel zu den weltfremden ideologischen Wunschvorstellungen, auf denen die Zuwanderungspolitik der Altparteien beruht. Weder wird die zweite und dritte Generation der Zuwanderer bereit sein, für sich die Spielregeln eines butterweichen „Euroislam“ zu akzeptieren, noch lassen sie sich gar auf den Wertehorizont von Christen und Atheisten ein. Dem ersten Kölner Fitneß-Studio für die selbstbewußte Muslima werden wohl eher weitere Folgen. Die islamische Parallelwelt gewinnt immer mehr an Stärke.

Und die Deutschen werden sich entscheiden müssen, ob sie die damit einhergehende Veränderung ihrer Heimatstadt hinnehmen, oder endlich politisch ihre Stimme erheben wollen gegen weitere Massenzuwanderung und die Islamisierung Kölns!





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