Bericht zu den Aktionen nach dem Ausländer-Mord in Aachen (NRW)
Veröffentlicht am 5. April 2008
Heute fand in Stolberg (Kreis Aachen) eine spontane Demonstration von 160 nationalen Aktivisten statt. Grund für die Demonstration war die Ermodrung eines NPD-Interessenten in der Nacht von Freitag auf Samstag. 4 Ausländer überfielen mit Schlagstöcken und einem Messer bewaffnet zwei Nationalisten die auf dem Heimweg von einem NPD-Stammtisch waren. Zuerst schlugen sie mit Teleskopschlagstöcken auf ihre Opfer ein, um danach auf eines der am Boden liegenden Opfer 4 mal mit einem Messer einzustechen. Spätestens durch den Überfall zweier Ausländer auf einen Deutschen in der Münchener U-Bahn ist Ausländergewalt endlich ein Thema in den Deutschen Medien. Dieser Überfall stellt für uns einen vorläufigen Höhepunkt dar.
Die Mobilisierung:
Nach Angaben der Aachener Polizei erübrigte sich der Überfall kurz vor Mitternacht. Ab halb zwei war dann zuerst von Übergriffen, dann von einer Tötung die Rede. Erst um ca. 3 Uhr bestätigte die Polizei, dass es um kurz vor Mitternacht zu einem Tötungsdelikt kam, stritt jedoch jeglichen politischen Zusammenhang ab. Ab 3 Uhr wurde dann intern mobilisiert. Aufgrund der späten Uhrzeit wurden leider nur wenige Kameraden erreicht, trotzdem fanden sich gegen 13:00 Uhr in Stollberg ca. 160 Kameraden ein. Für diese kurze Mobilisierungszeit ein vorzeigbares Ergebnis.
Repressionen vor Beginn der Veranstaltung:
Vor der Veranstaltung kam es zu Repressionen durch die eingesetzte Hundertschaft. Als eine größere Reisegruppe am Zielbahnhof angekommen war, machten sich die Kameraden zu Fuß auf den Weg zum Treffpunkt für die Demonstration. Die Polizei versuchte die Kameraden ohne Grund aufzuhalten und blockierte die Straße. Bei dem Versuch trotzdem zum Versammlungsort zu gelangen, kam es zu Rangeleien mit der Polizei in dessen Verlauf sechs Polizisten, aber auch einige Kameraden mit Pfefferspray verletzt wurden. Während dieser Rangelei griff die Polizei unbegründet einen unbeteiligten Jugendlichen an. Bei dem Angriff schlugen und traten die Polizisten unverhältnismäßig auf den Jugendlichen ein und nahmen ihn daraufhin fest. Zur Zeit befindet sich der Jugendliche noch in Polizeigewahrsam. Nach ca. 30 Minuten brachte die Polizei die Reisegruppe dann über Kleinstraßen zum Versammlungsort der ca. 800 bis 1.000 Meter vom Bahnhof entfernt lag.
Die Demonstration:
Die Demonstration verlief diszipliniert und ordentlich. Begonnen wurde die Demonstration als Trauermarsch. In Viererreihen verlief die Demonstration genau bis zu dem Ort, an dem nur wenige Stunden zuvor die zwei Kameraden von den Ausländern überfallen wurden. An diesem Ort hielten dann mehrere Kameraden Redebeiträge und wandten sich an die Bevölkerung. An der Kundgebung nahmen auch Bürger und einige Freundinnen des Opfers teil.
Auf dem Rückweg wurde dann versucht, die Bevölkerung durch Parolen auf das Unrecht aufmerksam zu machen. Da diese Tat vielen Kameraden nahe ging, war die Stimmung sehr aggressiv und kämpferisch. Provokationen von Ausländern gab es - anders als zu Beginn der Veranstaltung - keine mehr. Anscheinend wissen unsere Gäste, wann es für sie besser ist, den Mund zu halten.
Kritik:
Eigentlich sollte Kritik intern geäußert werden. Da diese Versuche bei einigen kritikresistenten Personen leider nicht ernst genommen wurden, möchten wir an dieser Stelle kurz auf einige Probleme hinweisen, die sich am heutigen Tag ergeben haben.
Die Anreise der Kameraden wurde überhaupt nicht koordiniert, bis zum Beginn der Veranstaltung konnte uns niemand über den gesamten Verlauf der Veranstaltung informieren. Die meisten Aktivisten wussten bis kurz vor Beginn nicht einmal, ob die Aktion überhaupt angemeldet war und ob aufgrund einer fehlenden Anmeldung eventuell mit polizeilichen Schikanen gerechnet werden muss. Der Versammlungsleiter sollte - im Interesse aller Beteiligten - das nächste mal anderweitig besetzt werden. Außerdem sollte es schnellstmöglich Diskussionen darüber geben, in wie fern die Vereinnahmung des Gedenkens durch Parteien erwünscht ist. Leider glichen einige Redebeiträge eher Stammtischparolen die dazu ermuntern sollen, das Kreuz bei der nächsten Wahl an der “richtigen Stelle” zu machen.
Besonders wichtig wäre es ebenfalls, Abgrenzungsbeschlüsse zu einigen Kameraden zu überdenken. Wie der Widerstand in den kommenden Tagen in Stolberg auf die Straße getragen wird, liegt bei den regionalen Gruppen. Gerade, da es sich hier nicht um ein “stink-normales” Thema handelt, sollten Gruppenegoismen usw. über Board geworden werden, um ein Grenzübergreifendes Gedenken an den getöteten Kameraden zu ermöglichen.
Weiterführende Verweise:
[1] Kreis Aachen: Nationalist nach NPD Stammtisch getötet
[2] Großes Polizeiaufgebot in Stolberg
[3] Junger Mann bei Messersteicherei in Stolberg getötet
[4] Hetze gegen die NPD trägt “mörderische Früchte”
[5] Nach Mord an jungen Deutschen
[6] 200 Nationale gedachten dem Ermordeten
[7] 17-jähriger Deutscher von Ausländern abgestochen
[8] 200 Nationalisten gedenken Stolberger Mord-Opfer
Es ist ein Kommentar vorhanden:
Diesen Beitrag inhaltlich ergänzen
Als inhaltliche Ergänzungen werden nur objektive Fakten, die den eigentlichen Bericht durch neue Informationen ergänzen, zugelassen. Subjektive Meinungen gehören stattdessen in das Diskussionsforum und werden hier nicht freigeschaltet. Ziel einer Ergänzung sollte es sein, dem Leser möglichst viele Fakten zum Thema zur Verfügung zu stellen.





Mein Beileid an die Familie des Opfers!
Ein tragischer Ausgang von alltäglicher gewalt auf unseren Straßen das und nicht viel mehr ist der Grund für die meisten Deutschen NPD zu wählen. Es ist nach meiner Ansicht aber auch das Hauptproblem in Deutschland! Damit müßen sich die etablierten Parteien mal auseinandersetzen, denn diesen Toten haben sie zu verantworten! Bleibt nur festzustellen es war nicht der erste und auch nicht der letzte Tote den das deutsche Volk hinnehmen muß auf dem Weg zum erwachen bevor es zu spät ist!