Ausländer gegen linke Solidaritätsbekundungen:
Verprügelt trotz Antifa-Plakats
Veröffentlicht am 3. April 2008
Diese Prügel schmerzten besonders, trafen sie doch einen bekennenden “Antifaschisten” und Inländerfeind. Er wollte sich wieder einmal mit jugendlichen Ausländern solidarisieren, die in Köln darüber klagen, daß ein 17jähriger Marokkaner zu Tode gekommen war, als sich ein von ihm überfallener Deutscher zur Wehr gesetzt hatte. Die zu einer Mahnwache zusammengekommenen Ausländer wollten aber keine “internationale Solidarität” von deutschen Linksaktivisten. Für diese gab es unerwartet Hiebe.
Einer der Malträtierten heulte sich über seine Erfahrungen an der Multikulti-Front im Internet aus: “Einige Jugendliche beschimpften mich ohne erkennbaren Grund als ‚Scheiß-Deutscher’, ‚Schweinefresser’ und ‚Nazischwein’ und schlugen mir ins Gesicht.” Und: Der Angriff erfolgte, obwohl das Opfer ein “deutlich als antifaschistisch” erkennbares Plakat mit der Aufschrift “Gegen jeden Rassismus - Nazis entschlossen entgegentreten!” mit sich führte. Auch andere deutsche Teilnehmer der Mahnwache seien angepöbelt worden.
Auf ethnische Herkunft reduziert
Hartwig P. vom “Krefelder Präventionsrat gegen Rassismus und Gewalt” versteht jetzt die Welt nicht mehr. Denn: “An dieser Stelle wird praktische Solidarität schwierig, weil sie anscheinend von einem großen Teil der Adressaten überhaupt nicht erwünscht ist… Ich wurde auf meine ethnische Herkunft reduziert und allein wegen dieser Herkunft beleidigt und angegriffen.” Nun sei tragischerweise zu befürchten, daß sich bei vielen Beteiligten eine “ethnisierende Sichtweise” einstellen könne. Ein Jammer, wenn die böse Wirklichkeit die rosa Wölkchen vertreibt.





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