Demonstration in Wien gegen den EU-Reformvertrag

Veröffentlicht am 1. April 2008

Der Stephansplatz am 29. März 2008 in Wien Bei frühlingshaftem Wetter versammelten sich die Demonstranten vor der Wiener Staatsoper. Hier wurden erste Forderungen für eine EU-Volksabstimmung zum EU-Reformvertrag verkündet. Der Demonstrationszug führte vorbei am Hotel Sacher durch die Tegetthofstraße zum Neuen Markt. Immer wieder wurde gefordert: “Volksabstimmung! – Volksabstimmung! – Volksabstimmung!” und “Wir sind das Volk!”.

Im Bereich des Stock-im-Eisen-Platzes, des Grabens und des Stephansdomes versammelten sich an die 10.000 Menschen aus allen politischen Spektren – Alte sowie Junge – um unsere sogenannten “Volksvertreter” an die österreichische Verfassung zu erinnern.

Die gleichgeschaltete Systempresse berichtet von nur 5.000 Teilnehmern und daß sich nach Angaben von Augenzeugen auch zahlreiche sogenannte „Rechtsextremisten“ darunter befunden hätten.

Die Zahl der „rechtsextremen“ Demonstranten schätzte ein selbsternannter Rechtsextremismusexperte“ auf mehr als 300. Damit sei bei dieser Demonstration eine Größenordnung erreicht worden, die es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hätte. Verteilt wurden auch Flugblätter, auf denen Freiheit für den populären politisch verfolgten Dichter und Schriftsteller Gerd Honsik gefordert wurde.

Laut dem Veranstalter, “EU-Austritt - Neutrales Freies Österreich”, seien noch zwei weitere Großveranstaltungen gegen den EU-Vertrag geplant. Kommenden Freitag würden die Freiheitlichen eine Kundgebung am Ballhausplatz abhalten, und am Tag darauf sei eine Menschenkette vor dem Parlament geplant. Die Österreicher sprachen sich mehrheitlich gegen den Reformvertrag aus, sollte es zu einem Referendum kommen.

Zeitgleich fand in der Wiener Innenstadt eine Gegenaktion von der Rosaroten Antifa Wien statt. Fünf geisteskranke Spinner stürmten ein Kaffeehaus am Stephansplatz und hißten, begleitet von Sprechchören, ein Transparent mit der Aufschrift “Heimat im Herzen - Scheiße im Hirn!” auf dem Balkon des Gebäudes. Es kam zu einer Schlägerei zwischen Kaffeehausgästen und dem verbrecherischen antifaschistischen Abschaum, welcher letztlich von der Polizei abgeführt wurde, wodurch die Freiheit und rechtsstaatliche Ordnung zum mindesten vorrübergehend im besagten Kaffeehaus wiederhergestellt wurde.





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