Bürgerlicher Protest und ein klein wenig Antifa-Huselwusel in Misburg!
Veröffentlicht am 31. März 2008
Am Sonnabend den 29.03.08 war es also so weit. Die glorreiche Antifaschistische Aktion Hannover ( man erinnere sich an die Silvesterdemo) rief zum Gegenschlag aus und wollte versuchen den Stadtteil Misburg als Bühne für ihren Krawallfeldzug zu nutzen.
Zur Vorgeschichte: Hannover im Jahre 2008, die ganze Stadt wird besetzt von Jugendbanden und in der Nordstadt sogar von der “Anti”fa. Ganz Hannover? Nein, ein kleiner Stadtteil im Osten leistet Widerstand. Willkommen in Misburg.
Ein Stadtteil, in dem laut Meinung der Antifa Hannover der blanke Horror herrscht, wo sich die Menschen aufgrund der gröhlenden Nazi-Orks nicht mehr auf die Straße trauen und wo jeder ” alternativ” gekleidete panisch um sein Leben bangen muss.
Nun, wie schaut also die Wirklichkeit aus? Misburg ist traditionel ein konservativ, dörflicher Stadtteil, was zu einem interesannten Mix aus Dorfmentalität und angrenzendem Großstadtcharme führt. Traditionel leben in Misburg und umgebung auch schon länger eine große Anzahl nationaler Sozialisten, welche es sich natürlich nicht nehmen liesen, in einem Stadtteil der eindeutig von ihnen dominiert wird, diesen als ihr Kontrollgebiet zu deklarieren. Was an sich kein unnormales Verhalten von politschen Gruppen ist, da immer irgendwer bestimmte Stadtteile als Hochburgen von XY erkennt. So nimmt die linke Szene in Hannover für sich auch eindeutig die Nordstadt in Besitz.
An sich ist das Leben hier auch sehr friedlich, eben aufgrund der Dorfatmosphäre. Durchbrochen wird das ganze nur von Aufklebern, Plakaten und ab und an auch mal ein Grafitti welche zeigen das der Widerstand in diesem Stadtteil lebt. Dies wurde von der Antifa als ein derartiger Akt der Barberei empfunden das ihnen nichts anderes übrig blieb als zur Demo zu rufen. Als weiterer Grund wurde angegeben das “Faschos” zwei alternativ gekleidete Mädchen ( eine Umschreibung die grundsätzlich für Antifaaktivistinnen benutzt wird) angespuckt und bedroht hätten. Nun ob dieser Vorfall so wirklich stadt gefunden hat, möchte ich hier nicht breit treten, vielleicht hat die AAH auch nur etwas verwechselt, da sie es ja waren welche 2 Aktivistinnen in der S-Bahn bespuckten und ihnen Material entwendeten. Auch ist es die Antifa Hannover welche gerne politisch völlig neutrale Fussballfans aufgrund ihrer Böhsen Onkelz Mützen oder TS Klamotten aus dem Bahnhof jagt und/oder verprügelt. Ganz zu schweigen von Flaschenwürfen und Reizgasangriffen auf Aktivisten/innen. Dies nur am Rande um einmal aufzuzeigen wer hier garantiert keine weiße Weste hat.
Nun gut. Nachdem sich die AAH lange genug im Selbstmitleid ergangen ist, wurden nun die ersten Infotische und Veranstaltungen einberufen, welche jedoch nach neutralen Meldungen extrem mau ausfielen. Wie bereits erwähnt legte man seinen Schwerpunkt eher darauf, Frauen in der Bahn anzuspucken.
Die Demo:
Am 29. War es dann endlich soweit und der Wanderzirkus kam in die Stadt. Neben DKP,AAH, Bürgern und der Linkspartei war auch die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) anwesend. Womit der Grundtenor der Demo auch weniger im revolutionären lag, sondern eher im Spießbürgerlichen konservativ Marxismus. Da in der Presse und bei Indymedia von gut 250 Teilnehmern die Rede war, kann man sich auf eine reale zahl von 190-200 einigen. Erstaunlich dabei ist, das die NPD in Misburg zur Landtagswahl circa 200 Stimmen erhalten hat und somit sei am Rande nur angemerkt, das in Misburg unter Mobilisierungszuständen, Parteienmitarbeit und Gästen von außerhalb gerade so die gleiche Anzahl von NPD -Wählern erreicht werden konnte. Hier möge man bitte nochmal von einem Erfolg sprechen.
Interesannt dabei war, das dass bischen bürgerlicher Protest was die Antifa mit auf die Straße geholt hat, nach eigenen Außagen zum Ende der Demo selber vergrault wurde durch Gewaltparolen und Musikstücken wie ” Antifa Hooligans”. Was den Teilnehmer aber ( indymediazitat) “[ die gruseligen Redebeiträge der DKP und der SDAJ bei der Abschlusskundgebung („Liebe Kameradinnen und Kameraden“ blablabla Faschismus ist Angriff des Finanzkapitals auf die Werktätigen blablabla Einheitsfront der Arbeitermassen wird die Nazis dann nach der Revolution aus Misburg vertreiben blablabla).]” ersparte.
Eine Gruppe Aktivisten wurde im übrigen bei dem Versuch sich der Demostrecke zu nähern festgesetzt, was jedoch nicht wirklich störte, da die größte Sabotage für die Antifa mal wieder ihre eigene Demo war.
Fazit: Die AAH hat nun zum zweiten mal in 3 Monaten öffentlich ihre inkompetenz unter beweiss gestellt. Doch leider entblösst sie sich nicht überall so effektiv und es ist trotzdem noch erschreckend das Bürger sich mit diesen Menschen solidarisieren. Deswegen muss es unsere Aufgabe sein, in Hannover und anderswo, die Menschen vor Demos mit Flugblättern und ähnlichem darüber aufzuklären, mit was für Leuten sie dort auf die Straße gehen wollen.
Ansonsten auch ohne großes zutun ein guter Tag für uns, denn nichts ist schöner als ein Feind der sich selbs besiegt!




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