Keine Solidarität mit Israel - Erfolgreiche Demonstration in Dortmund

Veröffentlicht am 30. März 2008

Am 29.03. versammelten sich in Dortmund-Dorstfeld etwa 150 Nationale Sozialisten, um das Unrecht im Nahen Osten zu thematisieren. Täglich sind Palästinsner den Übergriffen von Israelis ausgesetzt und werden in einem eingemauerten Gebiet gefangen gehalten, während fremde Besatzer ihr einstmaliges Land als ihr eigenes bezeichnen. Die etablierten Medien schweigen solche Vorfälle tot oder verdrehen die Tatsachen, so dass kaum Informationen an die Bevölkerung gelangen.

Aus diesem Grunde war und ist es unsere Pflicht, das völkerrechtswidrige Agieren von Israel offenkundig zu machen und den Protest dagegen auf die Straße zu tragen!

Nachdem die 150 Teilnehmer versammelt waren und der Veranstaltungsleiter die Versammlung eröffnet hatte, sprach dieser Zunächst einige Worte zu den Teilnehmern und ein junger Aktivist aus dem Rheinland verkündete einen Aufruf zum jährlichen Antikriegstag. Daraufhin ging die Demonstration friedlich, aber mit lauten Sprechchören und themenbezogenen Transparenten durch Dortmund-Dorstfeld, vorbei an zahlreichen interessierten Bürgern, die verteilte Flugblätter dankend annahmen. Auf der ersten Zwischenkundgebung sprachen ein holländischer Kamerad und ein Aktivist der Aktionsgruppe Ruhr Mitte, die beide auf den zionistischen Aggressor und die Menschenrechtsverstöße in Israel eingingen. Nach Beendigung der Rede gab es einen kurzen Musikbeitrag, bis wieder Aufstellung genommen und Richtung Dorstfeld-Süd gelaufen wurde.

Im weiteren Verlauf gab es bis zur Beendigung der Versammlung keine nennenswerten Zwischenfälle oder besondere Ereignisse, außer die Erweiterung der Auflagen um das Verbot der Parole “Nie wieder Israel”. Als Begründung wurde der Anfangsverdacht von Volksverhetzung angegeben, was an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist. Wir sehen dem Ermittlungsverfahren gelassen entgegen und werden auch weiterhin unsere Meinung zum Staate Israel frei äußern!

Auf der Abschlusskundgebung sprach ein Kamerad aus Dortmund, der ebenfalls den Landraub in Palästina thematisierte und Kritik an den Berichten der Systemmedien äußerte. Anschließend löste der Veranstaltungsleiter die Versammlung auf und man wollte eigentlich schon wieder nach Hause gehen, als plötzlich Polizisten versuchten, einzelne Teilnehmer herauszuziehen, was durch Kettenbilden und sofortige Gegenwehr anfangs noch erfolgreich verhindert werden konnte. Als mehrere Aktivisten versuchten, die Veranstaltung zu verlassen und geschlossen Richtung Dorsteld S-Bahnhof nach Hause zu gehen, stellte sich die Einsatzhundertschaft in den Weg und es kam zu Konfrontationen, wobei ein Aktivist festgenommen wurde. Nach einer kurzen Diskussion des Veranstaltungsleiters mit der Polizei wurde uns schließlich die Abreise über den S-Bahnhof Dorstfeld-Süd genehmigt und alle Gruppen traten ihren Heimweg an.

Die Dortmunder Antifa veranstaltete zeitgleich ihre jährliche Schmuddel Demonstration, die wie in den Vorjahren immer weiter an Teilnehmern verlor und auch in der Außenwirkung kläglich hinüber kam.

Im weiteren Verlauf des Nachmittages versammelte sich noch eine größere Zahl von Aktivisten auf dem Dorstfelder Marktplatz und später im Schulte-Witten-Park, wo unter den Klängen eines Liedermachers der erfolgreiche Tag seinen ausklang fand.

Dortmund ist, war und bleibt unsere Stadt!

Keine Waffen für Israel

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