Der Aufschwung geht weiter- zumindest für Einige
Veröffentlicht am 30. März 2008
Alle sprechen vom Aufschwung und (fast) niemand hat davon etwas gemerkt. Doch heute konnte man aus Wiesbaden große Steigerungsraten vermelden und kam gleichfalls zu dem Schluß, dass auch in naher Zukunft nicht mit einer Abschwächung zu rechen ist. Traurige Bilanz aus dem Bundeskriminalamt: Im letzten Jahr wurden erheblich größere Menge von fast allen Rauschgiftarten in Deutschland sichergestellt.
So stieg die beschlagnahmte Menge Heroin um 22 Prozent auf mehr als eine Tonne an.
Bei sichergestelltem Marihuana ging es um 28 Prozent nach oben auf nun mehr 3,7 Tonnen. Bei Kokain lag die Steigerung bei 9% und bei Amphetaminen bei 13%.
Neben seiner Rolle als Transit- und Zielland werde die Bundesrepublik auch immer mehr zum Produktionsland für Cannabis. So wurden 2007 430 Plantagen aufgespürt und mehr als 135 000 Pflanzen beschlagnahmt.
„Positive“ Zahlen gab es nur bei Haschisch und Ecstasy-Tabletten, die teilweise deutlich sanken, dennoch auf sehr hohem Niveau verblieben.(mehr als 985.000 Ecstasy-Tabletten und 3,68 Tonnen Haschisch)
Des Weiteren konnte man aus dem BKA erfahren, dass auch im letzten Jahr Afghanistan der weltweit größte Produzent von Opium mit über 8.200 Tonnen war. (Seit der Besetzung Afghanistans durch die USA und auch Dank der Hilfsdienste durch die Bundeswehr, sprudeln nicht nur die Gewinne amerikanischer Ölgesellschaften…, sondern auch die Gewinne der Opiumhändler, die erst nach der Beseitigung der Taliban, ihre Geschäfte wieder richtig aufnehmen konnten). Die Schmuggelrouten verlaufen über die Türkei und den Balkan bzw. über die zentralasiatischen Staaten und die Russische Föderation nach Westeuropa.
Kokain das zumeist aus Südamerika kommt, wird über die Küsten Spaniens und Portugals und vermehrt auch über die Westafrikaroute nach Westeuropa geschmuggelt. Laut dem BKA-Chef zeigt die zunehmende Zahl an Großsicherstellungen auch, dass Deutschland nicht mehr nur als Zielland bedeutsam ist - es dient zunehmend auch als Umschlagplatz.
Sind das nun die angepriesenen Vorteile der Globalisierung?
Wo kann man die Ursachen suchen?
Liegt es an der verordneten Konsum -und Spaßgesellschaft a la brD, an den immer zahlreicher werdenden Mitbürgern die das schnelle Geld machen wollen, an den Medien oder „Medienstars“ die mit Berichten über Drogen gute Quoten, also Gewinne einfahren wollen?
Oder liegt es vielleicht an der halbherzigen Drogenpolitik der Regierung (Aufklärungskampagnen usw. werden aus finanziellen Gründen gestrichen, was natürlich nicht für Projekte gegen „Rechts“ gilt), Politiker schauen oft weg nach dem Motto: wer Drogen nimmt denkt nicht über Politik nach („Brot und Spiele“)?
Könnte es auch mit daran liegen das ewiggestrige Linksfaschisten sogar die völlige Freigabe von Drogen fordern?
…
Warum flüchten sich viele Menschen mit Drogen aus ihrem Alltag, der Arbeits- und Perspektivlosigkeit, der Gewalt…, liegt es etwa daran das dieses System einfach nur Sch…. ist?
Wir haben hier schon viele Male über dieses Thema berichtet und klar gestellt, was wir von Drogen und dem Umgang mit Drogen halten. In einer Volksgemeinschaft, einer Gemeinschaft unter gleichen und freien Menschen, mit Rechten und Pflichten, mit Perspektiven aber auch Verantwortungsbewusstsein ist kein Platz für Drogen und Drogenhändler.




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