Türkei: Prozeßbeginn gegen Drogenmädchen Sabrina A.

Veröffentlicht am 28. März 2008

Am Dienstag begann in der Türkei der Prozeß gegen die 20-jährige Sabrina A. wegen Drogenschmuggel und Bandenkriminalität. Sabrina sitzt bereits seit acht Monaten in Untersuchungshaft in die Türkei und harrt nun einer möglichen Haftstrafe von 15 Jahren, sollte sie verurteilt werden. Bereits am ersten Verhandlungstag lehnte der türkische Richter eine Freilassung unter Auflagen strikt ab. In der Türkei weiß man anscheinend wie man mit kriminellen Ausländern umzuspringen hat, im Gegensatz zu Deutschland, wo es für kriminelle Ausländer gerade mal einen Klapps auf die Hand gibt, bevor sie wieder auf die Bevölkerung losgelassen werden. Daß 80% aller Täter in Berlin mit zehn oder mehr Straftaten einen sogenannten Migrationshintergrund haben, spricht eine deutliche Sprache.

Sabrina wurde im Juli 2007 festgenommen, als sie fünf Kilogramm Heroin über Antalya nach Deutschland schmuggeln wollte. Mit ihr zusammen wurden zwei Türken festgenommen, bei denen die Polizei weitere 15 kg Heroin fand. Sabrina beteuert indes, daß sie nicht gewußt habe, daß sich im Koffer Drogen befanden und daß sie den Koffer nur aus Hilfsbereitschaft zu einem Türken mitnahm, den sie im Urlaub kennenlernte. Vielleicht hat Sabrina nunmehr für die Zukunft gelernt von welchen Personenkreisen sie sich fernhalten sollte, wetten würden wir darauf nicht.

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