YAF: Politisch überkorrekter Kuchenverkauf
Veröffentlicht am 28. März 2008
In den 1960er Jahren gründete sich an amerikanischen Universitäten die Organisation Young Americans for Freedom; eine Vereinigung konservativer Studenten mit dem Ziel ein Gegengewicht zur linkslastigen Studentenbewegung zu bilden. Zu den berühmtesten Mitgliedern dieser Gruppe zählt wohl der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan. Anfang der 1990er löste dich Vereinigung weitestgehend auf, wurde aber in den vergangen Jahren wiederbelebt und macht seither mit politisch unkorrekten Veranstaltungen von sich reden. So auch vergangene Woche, als die YAF zu einem Affirmative Action Kuchenverkauf einlud. Bei Affirmative Action handelt es sich um ein Program, das sogenannten Minderheiten den Einstieg in Universitäten erleichtert, indem Extrapunkte bei Einstellungstests an Universitäten und auf Arbeitsplätzen verteilt werden. Bei dem Affirmative Action Kuchenverkauf hielten die Mitglieder der YAF dieser Politik einen Spiegel vors Gesicht, indem sie den Kuchen an Minderheiten für 50 Cent verkauften, während alle anderen das Doppelte zahlen sollten.
Aus Protest verteilten linkslastige Studentengruppen kostenlos Donuts und Plätzchen mit kleinen Zetteln auf denen stand “Multikultur ist Stärke”. Offenbar waren die Zettel mit “Krieg ist Frieden” und “Freiheit ist Sklaverei” schon vergeben. Einen schönen Gruß an George Orwell an dieser Stelle.






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