60 Jahre Staat Israel: Ein Thema in Ulm
Veröffentlicht am 27. März 2008
1948 endete das britische Mandat in Palästina, die Gründung des Staates Israel stand bevor. Am 14. Mai verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung. Das 60-jährige Bestehen Israels, das seither so wenig zur Ruhe kommt wie die Palästinenser, ist einen Monat früher Anlass für Aktivitäten in Ulm.
Das Theater Ulm veranstaltet vom 5. bis 12. April eine “Kulturwoche Israel”, über die Intendant Andreas von Studnitz im Vorwort des Programmes und in Erinnerung an einen Israel-Besuch im vergangenen schreibt: “Die Lebhaftigkeit, Unmittelbarkeit, Vielfältigkeit und Diskussionslust, mit der die Kulturszene dieses Landes sich den komplexen Fragen von Gegenwart und Vergangenheit dieser Gesellschaft annimmt, beeindruckte mich.” Das Programm im Theater reicht von Schauspielen und Gastspielen über Autoren-Auftritte und Filme.
Bereits am Mittwoch, 2. April, ist aus Anlass der israelischen Staatsgründung der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Dr. Johannes Gerster, Gast der hiesigen DIG. Gerster wird um 19.30 Uhr im Chorraum des Hauses der Begegnung über die Frage sprechen, ob es im Nahen Osten noch Chancen auf Frieden gibt. Vorab wird Volkmar Clauß, der frühere Intendant des Ulmer Theaters, die “Kulturwoche Israel” vorstellen. Clauß hat sie koordiniert. hut
Quelle: >>Südwestpresse<<
Ob die Diskussion in der “Kulturwoche Israel” sich auch “Lebhaftig, unmittelbar und vielfältig” mit den komplexen Fragen des Völkermords in Palästina auseinandersetzt dürfen wir stark bezweifeln. Mehr über einen Staat wie Israel zu schreiben dürfte wohl stark an unserer nicht ganz so toleranten Gesetzgebung scheitern, deshalb lassen wir lieber Bilder sprechen:


Die Welt weint nicht mit Isreal, sondern die Welt weint wegen Israel!




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