Demokratie gleicht sich nun mal: Die Niederlande im Ausnahmezustand, nur ohne Anlass

Veröffentlicht am 25. März 2008

Es ist der 28. März, ein Datum welches jeden niederländischen Politiker und jeden engagierten demokratischen Bürger vor Entsetzen erstarren lässt. Denn genau an diesem Tag will der Abgeordnete Geert Wilders seinen 15-minütigen Film mit dem Namen ,,Fitna“ zeigen.

Dieser Film soll sich mit dem Islam und dem Barbaren Mohammed beschäftigen, wie Wilders betonte. Er sehe den Islam als faschistisch. An dieser Stelle müssen wir Herrn Wilders aber entschieden widersprechen. Der Faschismus ist keine auf Hass, Gewalt und unterschwelligem Imperialismus basierende Staatsform, sondern eine langjährige praktizierte gut funktionierende Form der Volksherrschaft. Dies beweisen z.B. Die Bestrebungen der spanischen Falange, noch vor der Franco-Diktatur. Der Nationalsyndikalismus, der mit dem Faschismus in Spanien Seit an Seit ging, beruft sich auf die Zusammengehörigkeit des Volkes als einheitliche Bewegung, zum Schutze von Nation und Volk. Diese Ziele wird sich auch ein Geert Wilders auf die Fahnen geschrieben haben, hat er doch schon den Kampf gegen die Islamisierung der Niederlande begonnen.

Trotz dieser fatalen Falscheinschätzung des Faschismus, unterstützen wir diesen Kampf mit aller Kraft. Der Kampf gegen diese Islamisierung ist nämlich wahrlich nicht Sache der Niederlande, sondern ganz Europas. [Siehe www.wir-sagen-nein.info]

Wir werden am 28. März gespannt ins Nachbarland schauen, denn bereits im Vorfeld kündigte der Webspace-Anbieter des ,,Rechtspopulisten“, wie er gerne genannt wird, ihm den Vertrag, aus Angst der Film würde strafrechtliche Szenen enthalten. Somit verfügt Wilders über keine Internetplattform zum Ausstrahlen des Filmes. Auch verschiedene Organisationen und Politiker sprechen bereits von einem Verbot, ohne den Film überhaupt gesehen zu haben. Auch eine gerichtliche Prüfung kann erst stattfinden, nachdem der Film gezeigt wurde. Dann wird es allerdings zu spät sein, diesen bedeckt zu halten, immerhin hat die tschechische Nationalpartei bereits angekündigt den Film auf ihre Seite stellen zu wollen. Des weiteren wird diese Partei nicht die einzige Gruppe bleiben, die so handeln wird. Viele Menschen interessiert der Film.

Diese Menschen sind dem Abgeordneten zwar nicht immer wohl gesonnen, wie zahlreiche Demonstrationen und Mordaufrufe gegen ihn belegen, das interessiert ihn allerdings herzlich wenig. Bereits seit einigen Jahren steht er unter Polizeischutz, hat keinen festen Wohnsitz mehr, sondern schläft täglich an anderen Orten. Eine Maßnahem des Staates, aufgrund von ,,Enthauptungs“-Aufrufen im Internet gegen ihn. Es stört ihn aber ebenso wenig, wie die Gewissheit, dass er nicht der erste Mensch wäre, der durch islamische Terroristen den Tod in den Niederlanden finden würde, aufgrund seiner Meinung.

Wir empfehlen jedem – schaut am 28. März ganz genau hin!





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