Internationale Konzerne entflechten!
Veröffentlicht am 23. März 2008
Oft wird beklagt, die Nationalen würden keine überzeugenden Lösungsvorschläge anbieten, sondern nur Forderungen aufstellen. Das ist zwar ein Recht der Opposition; und der Erfolg der populistischen Linkspartei bestärkt die NPD bestimmt darin, mit markanten Forderungen als letzte Option des Wählers zu erscheinen.
Um den Menschen ihre Welt zurückzuerobern, ist politische Macht aber in einem Maße erforderlich, die sich nicht mit Parlamentssesseln messen läßt. Zu treffende Maßnahmen sind dennoch schon heute zu artikulieren. Jenseits von Verbürgerlichung und Wahlpopulismus formulierte der Sozialrevolutionär Jürgen Schwab jüngst einen interessanten Denkanstoß, wie im nationalen Sozialismus mit Großkonzernen wie bspw. der Volkswagen AG verfahren werden könnte:
(…) Zudem wäre auf eine Weiterentwicklung des VW-Gesetzes hinzuarbeiten, die nicht nur die Begrenzung des Stimmrechts privater Aktionäre vorsähe, sondern ebenso die langfristige Überwindung der Unternehmensform Aktiengesellschaft an sich. Damit Volkswagen wieder seinem Namen Ehre macht (der Name kommt ja von „Volk“ und nicht von „Aktionär“, sonst müßte die Firma „Aktionärswagen“ heißen), wären mittelfristig die Zahl der Mitarbeiteraktien auszudehnen und in dem Gesetz ein Vetorecht des Staates für die Unternehmenspolitik festzuschreiben. Langfristig wäre Volkswagen zu nationalisieren, womit dann Skoda wieder tschechisch und VW-Mexiko mexikanisch würde, aber die deutschen Produktionsstandorte unter direkte Kontrolle des deutschen Gemeinwesens gelangten. In einem weiteren Schritt wäre dieser dann wieder rein deutsche Konzern entsprechend der verschiedenen Standorte zu regionalisieren bzw. zu miniaturisieren. Die einzelnen Produktionsstandorte in Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Emden, Salzgitter usw. sollten in Genossenschaften umgewandelt werden, wobei jedem Arbeitnehmer das gleiche Stimmrecht zustünde. Nach dieser Konzeption erhielte zugleich das Gemeinwesen auf kommunaler Ebene – beispielsweise der Wolfsburger Oberbürgermeister – das Vetorecht im Aufsichtsrat, dessen weitere Vertreter von der Belegschaft zu wählen wären. Der Aufsichtsrat würde dann den Vorstand wählen, dieser könnte dann wirklich die Interessen der Beschäftigten und ihrer Familien in der Region – beispielsweise Hannovers – vertreten. Der Mehrwert, der aus der Arbeit geschöpft wird, wäre dann auf den Wohlstand des Volkes in einem bestimmten Lebensraum bezogen und nicht – wie derzeit bei der VW AG und ähnlichen Konzernen – auf die Profitmaximierung einer internationalen Klasse an Finanzkapitalisten gebunden.




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