Die Linke in NRW – Protest- oder Stammpartei
Veröffentlicht am 21. März 2008
Nordrhein-Westfalen – Fröhlich gibt man seitens der Linken bekannt, dass es im Jahre 2007 rund 1.800 Neueintritte in NRW gab. Dies sei proportional auf die anderen Bundesländer der größte Zuwachs. Dabei hebt man hervor, dass es eine Differenz gibt zwischen Mitglieder von PDS und WASG im Jahr 2006 und der neugegründeten DIE LINKE im Jahr 2007. Das heißt, es sind weitere Personen, mehrere Hundert, in die Linke eingetreten, die weder zuvor in PDS oder WASG Mitglied waren. Doch einen Haken gibt es – der Altersdurchschnitt der Linken liegt bei weit über 60. Der Jugendverband ,,solid“ zeigt indes die Wirklichkeit der Linken in NRW. Die Netzseite des Landesverbandes NRW ist nicht erreichbar. Verschiedene ehemals aktive Verbände in Marl und Gelsenkirchen verfügen über keine, von uns auffindbare, Internetpräsenz. Es scheint keinerlei aktive und gut organisierte Jugendstruktur der Linken in NRW mehr zu geben. Mit über sechzig Jahren, scheint es halt schwer einen Jugendverband aufzubauen. Bundesweit verfügt Solid noch über eine Weltnetzseite, dort wird beispielsweise auf antifa.de oder indymedia.org verwiesen, beides linksextremistische Internetportale. Antifa.de arbeitet z.B. direkt mit dem Antifa-Versand zusammen, bei dem man sich die Ausrüstung für vernünftige gewalttätige Übergriffe auf Nationalisten bestellen kann [siehe -> http://www.antifa-versand.de/produkte/medium/div_002_muetze.jpg] Indymedia ist hingegen ein Informationsportal, wo sich ,,Nazigegner“ täglich mit Körperverletzungen und anderen Straftaten brüsten. Soviel zum Thema Die Linke und der Kommunismus, viel mehr sollte man öffentlich über die Zusammenhänge zwischen Die Linke und einer verfassungsfeindlichen gewaltbereiten Antifa-Bewegung reden.
Bezüglich der Zusammenarbeit mit der DKP sieht es im Kreis Recklinghausen ebenso wenig rosig aus. Im Recklinghäuser Kreistag ist Die Linke mit zwei Abgeordneten vertreten. Darunter Gudrun Erfurt aus Gladbeck, die einigen Aktivisten noch bekannt sein dürfte von einigen Informationsständen, z.B. Ende 2007 vor der Gladbecker Lamberti-Kirche. Auf die Frage, wieso sich eine Partei, die sich selbst als ,,drittstärkste Kraft im Bund“ sieht, an einem Infostand lediglich mit Propaganda gegen Rechtsextremismus beschäftigt. Auf die Antwort ,,Weil es in Gladbeck eine aktive Nazi-Szene gibt“ entgegnete man von nationaler Seite mit der Frage, wo dran man das sieht, bzw. welche strafrechtlichen Vorfälle es gegeben haben könnte. Als einziger ersichtlicher Vorfall wurden ,,Schmiererein“ an Wänden genannt, die klar nationalsozialistisch wären. Diese Schmiererein aber stammen aus dem Schürenkamptunnel, einem legalen Ort zum sprühen von Graffiti. Weiter wusste sich die Frau nicht zu helfen und verwies hilflos auf das ausgelegte Heft gegen Rechtsextremismus. Dieses nahm man gerne mit und lernte einmal mehr, dass die Zahl ,,192“ für ,,Adolf is back“ steht. Mag krank klingen, ist es auch.
Der zweite Abordnete in Recklinghausen ist Detlev Beyer-Peters, seines Zeichens Alt-Kommunist mit dem Parteibuch der DKP. Wie diese gesamte Riege ist auch er hoher Funktionär bei der Ver.di und sitzt Betriebsrat der AWO. Wir erinnern uns gerne an Baden-Württemberg und einen Nationalisten, der für eine christliche Klein-Gewerkschaft im Betriebsrat eines deutschen, sehr bekannten, Großkonzern saß. Aufgrund seiner Meinung und seiner Nebentätigkeit als Mitglied einer nationalen Musikgruppe aber das Feld räumen musste. So läuft es halt in der BRD.
In vielen Städten des Kreises Recklinghausen sieht es hingegen mau aus. In Oer-Erkenschwick, Datteln, Waltrop, Herten und Marl gibt es zwar temporäre Stadtverbände, jedoch ohne politische Arbeit und unberücksichtig von der Öffentlichkeit. Hier sind die Verbände bunt zusammengewürfelt aus Kommunisten, 68-Ewiggestrigen und Multikulti-Fetischisten. Verständlich, dass das nix wird. Aber wie gesagt gibt es diese Fraktionen auch in Stadtverbänden, die recht aktiv erscheinen und kommunalpolitisch integriert sind. So zum Beispiel in Gladbeck. Hier sitzt Die Linke zwar nicht durch eigene Kraft im Stadtrat, doch entschied sich der Abgeordnete Frank Kruse der BIG-Fraktion vor kurzem seine Partei zu verlassen und trat der Linken bei. BIG steht eigentlich für Bürger in Gladbeck, und viele hatten einst dieses Bündnis gewählt, um eine Alternative zu bestehenden Parteien zu schaffen, das sich endlich den bürgerlichen Interessen widmet – falsch gedacht, ihr wurdet mal wieder betrogen.
Neben ihm sitzen aber noch zwei weitere Abgeordnete, die uns Unbehagen bereiten. Angela Szczotok und Gerhard Dorka zogen 2004 mit 4,5% für die Deutsche Kommunistische Partei in den Gladbecker Stadtrat ein. Das Parteibüro auf den Friedenstraße in Gladbeck-Mitte, diente seitdem zum Beispiel als Druckerstelle für antifaschistische Jugendliche. So berichtete uns die Autonome Antifa Dortmund 2007 großzügig, dass man zwei Flugblätter dort hätte drucken können. Angeboten worden wäre es ihnen von Herrn Dorka, der unter anderem auch die Ermittlungsausschüsse für einige antifaschistische Demonstrationen leitete oder leiten möchte, so die Antifa Dortmund in Person von Sarah G. Die beiden Flugblätter, von denen wir gerade sprachen haben zum Teil einen brisanten Inhalt. Zum einen wurde der Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 19.05.2006 dort kopiert, und danach ohne Genehmigung an Hauswände und Bushaltestellen geklebt. Das andere Flugblatt hingegen hatte klar strafrechtlichen Inhalt. Es wurden zwei Namen angeblicher Naziaktivisten genannt und verklebt. Es wird auch dazu aufgerufen effektiv gegen Nazis vorzugehen, vor allem in ihrem ,,Heimbezirk Gladbeck-Ost“. Die Rechtschreibung hingegen erinnerte eher an Legastheniker als an den politischen Widerstand. [Siehe -> http://www.freie-nationalisten-gla.net/images/antifaflugi.JPG]
Die DKP in Gladbeck arbeitet währenddessen eng mit der Linken zusammen. Infostände werden regelmäßig an gleichen Daten nebeneinander abgehalten, und ein Herr Dorka wechselt dann auch mal gerne die Seiten, um der Linken zu berichten ,,Ihr wurdet gerade von den örtlichen Faschisten angesprochen“. Danke, Herr Dorka.
Wie wir sehen, die Linke ist weder gesellschaftsfähig, noch arbeitet sie explizit verfassungsgerecht. Ihre Zusammenarbeit mit der DKP und der autonomen Antifa sind im Ruhrgebiet an der Tagesordnung. Auf der Antifaschistischen Demonstration in Gladbeck am 19.05.2006 marschierten MLPD, Die Linke, DKP und autonome Antifa Hand in Hand. Und trotzdem schaffte man trotz Mobilisierung lediglich achtzig, meist unter 16-jährige, Kinder zu mobilisieren, dem entgegen die ,,Ü-60-Fraktion“ der DKP. Vorne weg marschierte mit einer ,,Nazis raus“-Fahne ein DKP-Mitglied aus Gladbeck, als Vorreiter sozusagen. Seine Rede an diesem Tage wurde lediglich von Gekicher begleitete. Um den Wortlaut der Autonomen Antifa Dortmund wiederzugeben ,,er sagte echt er wäre geistig behindert und würde sich deswegen von Nazis verfolgt fühlen, man wir haben uns echt so hamma geschämt alle auf der Demo“.
In diesem Sinne: Der Linken und der DKP die Plattform entziehen!






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