Protest gegen “Antifa-Spaziergang” durch Wurzen

Veröffentlicht am 18. März 2008

Eine Frage des Verstandes; war es scheinbar nicht, als sich am 16.03. zum vierten Mal ca. 40-50 AntifaschistInnen ïŠ(davon ca. 20 aus dem Muldental) zum “Antirassistischen Sonntagsspaziergang” in Wurzen versammelten, um folgendes festzustellen; “deutsche TäterInnen sind keine Opfer!”. Man also offen Bezug auf die “Blutnacht” in Leipzig nahm und es offenbar als “weltoffener” Antifaschist mit seiner edlen Gesinnung vereinbaren kann, dass ausländische Mörderbanden Terror und Gewalt in deutschen Großstädten verbreiten!? Sicher treibt die soziale Not diese herzensguten MigrantenInnen zu solchen Taten und wir, ja und gerade wir als Deutsche, mit unserer Vergangenheit, müssen doch für so etwas das vollste Verständnis aufbringen, oder!?
Gerade dieser aktuelle Hintergrund ließ einige aufrechte und klar denkende Bürger, nicht in der Stube hocken und damit diesen Gespensterzug tolerieren, sondern trieb sie zu spontanen Protest auf die Straße. Es fanden sich ca. 15 Jugendliche auf dem Wurzener Markt ein, um friedlichen Protest gegen diese Hetzveranstaltung zu äußern. Unbekannte befestigten gut sichtbar für den Wurzener Bürger und natürlich für die Wurzener BürgerInnen, ein Transparent mit der Aufschrift:

“Mord und Totschlag
Nicht nur in Leipzig
Multikulti – Nein danke
Nationaler Sozialismus
Bringt die Wende”

Mit dem Transparent war man der Demos immer ein kleinen Schritt voraus und bekam viel Zustimmung der Bevölkerung.
Des Weiteren wurden im gesamten Stadtgebiet kleine Themenbezogenen Zettelchen gefunden.
Es scheint ihn also noch zu geben, den freien und nationalen Widerstand in Wurzen.
Als Anmelder bzw. Organisator dieses “Spazierganges” tritt der “Linksjugend-Sprecher” Marcel Gürnth, welcher auch für den Aufruf verantwortlich ist, in Erscheinung.
In jenen Aufruf forderte er “Ladenschluss für Thomas Persdorf!”, welcher einen Versandhandel in Wurzen betreibt.
Viel mehr als die 10-15 TeilnehmerInnen aus Wurzen werden es voraussichtlich auch in Zukunft nicht werden, wenn über dreiviertel der DemonstrantInnen aussieht wie eine asiatische Kampfeinheit und “Nie wieder Deutschland!” und den offen den Kommunismus fordert. Stellt sich einem nebenbei die Frage; ob bei Demonstrationen dieser Art kein Vermummungverbot besteht. Die Polizei hatte aber an diesem Tage sicher andere Probleme als dieses durchzusetzen, da man personell durch Leipzig und den Stellenabbau der letzten Jahre sehr, sehr ausgedüngt ist (das kann in den kommenden Jahren noch lustig werden). Dies sah man auch am Erscheinungsbild der Einsatzkräfte, von denen die Hälfte sicher normalerweise hintern PC gemütlich ihren Kaffee schlürft. Dieser handvoll Beamten ist es sicher nicht zu verdanken, das gewalttätige Auseinandersetzungen ausgeblieben sind, sondern einzig und allein der am Ende ca. 60-70 “Gegendemonstranten”, welche friedlich ihre Missachtung über diese roten “Multikultifetischisten”, welche alles lieben außer ihre eigene Heimat und Herkunft, artikulierten.
Nachdem die ca. 30 “fremden” Berufdemonstranten per Bahn die Heimreise antraten, standen die wackeren “GenossenInnen” aus Wurzen auf dem Bahnhofsvorplatz rum und trauten sich nicht so recht nach Hause. “Faschisten auf die Pelle rücken!” sieht anders aus.

Wurzen





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