Frühjahrsputz mal anders!

Veröffentlicht am 17. März 2008

Am 8. März fanden sich einigen Aktivisten zusammen, um den alljährlichen Frühjahrsputz einmal anders zu gestallten. Ausgerüstet mir Spachtel, Besen und Hacken begaben sie sich auf dem Weg, um 20 Kriegsdenkmäler in Süd-Brandenburg zu besuchen und vom Wucher der Zeit zu befreien.

Der Zustand, in denen sich einige der Denkmähler befanden ist ein Spiegelbild der verwahrlosten Zeit, die seit Jahrzehnten fortwährend auch noch die letzten Werte unseres Volkes unter ihren Morast vergräbt. Jedoch waren nicht alle Stätten, die den Aktivisten auf ihren Weg begegneten, so vernachlässigt worden. In einigen der Gemeinden scheint das geistige Gift der Demokraten noch nicht jeden erfasst zu haben und man kann erkennen, dass sich die Bewohner den mit diesen Gift einhergehenden Verfall entgegenstemmen.

Ginge es nach den Plänen des schwedischen Unternehmens Vattenfall und den hier herrschenden Demokraten, so würden die in 3 Gemeinden mit Mühe und Herz gepflegt und restaurierten Denkmäler zerstört. Diese hier handelnden Gestalten, die außer Zahlen nichts mehr in der Seele haben, können sich nicht vorstellen, dass es außer ihrer materiellen Befriedigung noch etwas anderes geben kann, das einen Wert besitzt.

Die Bewohner von Kerkwitz, Grabko und Atterwasch aber wissen um die Einzigartigkeit ihrer Heimat, ihrer Kultur und Denkmäler, die nun dem schwarzen Gold weichen sollen. Dass man sie nicht einfach austauschen und mit materiellen Aufwiegen kann und das Widerstand notwendig ist.

Brandenburg

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