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Hamburg: Rotfront und Reaktion versammelten sich zur Politshow in der Innenstadt
Veröffentlicht am 18. Februar 2008
Hamburg, 17.02.2008. Ähnlich wie in Niedersachsen die NPD wollte nun auch die DVU mit einer medienwirksamen Saalveranstaltung ihren Wahlkampf öffentlich wahrnehmbarer machen. Strategisch gesehen war der 17.02. ein gut gewählter Zeitpunkt – eine Woche vor der Bürgerschaftswahl. Der Rechtskampf um den Veranstaltungssaal und die geplanten Gegenproteste gingen durch den etablierten Blätterwald. Letztlich durfte die Veranstaltung nicht in der Hamburg-Messe stattfinden, sondern im Congreß-Centrum (CCH) in der Innenstadt.

Die Beteiligung an den üblichen gutmenschlich-antifaschistischen Gegenprotesten war mit rund 500 Teilnehmern im Verhältnis zur mit etwa 320 Gästen besuchten DVU-Politshow vergleichsweise schwach ausgefallen. Allerdings dürfte das Frey-Imperium einen Großteil seiner Gäste wie üblich mit kostenlosen Reisebussen von überall heran gekarrt haben.
Dagegen blieben fast alle politischen Aktivisten aus dem nationalen Widerstand in der Hansestadt dem reaktionären Treiben der Zwangsdemokraten im CCH fern. Sowohl die meisten NPD-Aktivisten, als auch freie Nationalisten aus Hamburg haben keinerlei Interesse daran, das politisch unglaubwürdige Millionen-Imperium des “Doktors aus München” in irgendeiner Weise zu unterstützen. Aus Erfahrung ist bekannt, dass Gelder, die für die DVU und weitere mit dem Frey-Imperium zusammenhängende Vereinchen gespendet werden, für den politischen Kampf verloren sind! Die DVU kann aus nationalistischer und sozialistischer Sicht nur als etablierte Systempartei angesehen werden, denn sie distanziert sich immer wieder in typisch reaktionärer bürgerlicher Haltung von den sog. Neonazis und fordert sogar dazu auf, diese zu bekämpfen. Mag sein, dass die DVU auch in Hamburg ein gewisses Wählerpotential ansprechen kann, weil sie in der Öffentlichkeit (zu Unrecht) als rechtsradikale Partei bezeichnet wird. Es kann jedoch nicht Sinn der Sache sein, um jeden Preis in die Parlamente zu gelangen, wo es aus unserer Sicht immer nur darum gehen kann, die Parlamente als Bühne für eine radikale Propaganda gegen System und Kapital zu nutzen. Dies ist mit der DVU bekanntlich nicht zu machen, denn das Frey-Imperium steht nach eigenem Bekenntnis fest auf der Seite dieses Systems. Wie es sich für einen Nutznießer des Systems gehört.
Insofern könnten auch noch so viele Wahlprozente und die künstliche etablierte Hysterie gegen die DVU nicht darüber hinweg täuschen, dass die DVU auch in Hamburg ganz sicher nicht die politische Faust gegen das asoziale System erheben wird. Sie ist vielmehr ein weiterer überflüssiger Popanz, der den wirklich radikalen Kräften des Widerstandes mit seiner Politshow im Wege steht und wohl auch stehen soll…
Gutmütige Aktivisten sollten sich mal vor Augen halten, welche logistischen und juristischen Möglichkeiten sich für den nationalen Widerstand eröffnen würden, wenn all das Geld, was dem Frey-Imperium sinnlos in den Rachen geworfen wird, ab sofort in politisch aktiven Zusammenhängen landen würde! Schon vor Jahren forderten freie Nationalisten am Rande von DVU-Veranstaltungen: “Frey, rück die Millionen raus!”. Nicht, weil sie hofften, dass Frey das wirklich tun würde, sondern um seinen Anhängern zu demonstrieren, wessen Geistes Kind Frey mit samt seiner DVU ist und wo die Spendengelder nationaler Menschen richtig aufgehoben wären, wenn es wirklich darum gehen soll, den Kampf für ein neues Deutschland zu stützen. Nämlich dort, wo tatsächlich der politische Kampf von einer jungen Generation nationaler Sozialisten auf der Straße geführt wird. Dort, wo der staatliche Verfolgungsdruck gegen die nationale Opposition am größten ist. Dort, wo junge Deutsche, ohne auf Posten und Mandate zu schielen, immer wieder größte persönliche Opfer bringen, um unsere Weltanschauung glaubhaft ins Volk zu tragen.
Die DVU ist Reaktion. Reaktion ist keinen Deut besser als Rotfront. Eher noch schlimmer. Dazu passt wie die Faust aufs Auge der Hamburger Spitzenkandidat der DVU, der vielen parteigebundenen und freien Nationalisten in Hamburg bereits negativ aufgefallen ist im Zusammenhang mit der leidlichen “Zysk-Affäre” vor knapp einem Jahr. Ein Grund mehr, in Hamburg nicht die DVU zu unterstützen. Die Basis des Widerstandes weiß genau, welche Menschen unseren Kampf auch in den Parlamenten glaubhaft vertreten würden und auf welche wir getrost verzichten können.





