Dresden 2008 - Kameradschaft und Disziplin
Veröffentlicht am 18. Februar 2008
In diesem Jahr lag durch die zwei gewählten Termine – der eine am Jahrestag der Terrornacht und der andere am Sonnabend danach – eine gewisse Spannung in der Luft. Keiner wußte genau, wie viele Menschen zu den Veranstaltungen kommen würden. Nach über tausenden Männern und Frauen, die am Mittwoch zum Gedenken kamen, waren aber alle sehr zuversichtlich.

Kameradschaft
Viele bekannte Gesichter traf man dann am Sonnabend am Aufstellungsplatz, aber noch viele neue Kameraden mehr aus allen Teilen der Republik, dem Reich und auch aus ganz Europa. So tauschte man sich bei warmen Getränken und Speisen über viele regionale Dinge aus. In der Bereitstellung zeigte sich dann noch eine andere Seite der Kameradschaft. Die Frierenden wurden regelmäßig abgelöst und dem ein oder anderen von der Kälte Überraschten wurden kurzerhand Handschuhe oder auch mal ein Pullover ausgeliehen..

Disziplin
Der Marsch begann erst ein wenig schleppend, nach und nach zog sich der Zug in die Länge. Zu Achterrotten angetreten wurden bei in Bewegung setzen alle Gespräche eingestellt und man besann sich auf die schrecklichen Geschehnisse der alles bisher Erlebte in den Schatten stellenden Nacht im Februar 1945. So konnten die wenigen anwesenden antideutschen Elemente mit ihren kranken Rufen voller Selbsthaß niemanden aus der Erinnerung an die mindestens 250.000 ermordeten Volksgenossen reißen. Mit eindrucksvoller Disziplin wurden die Linien, Reihen und Blöcke eingehalten.

Alle Gedanken über die Anzahl der erschienenen Kameraden wurden dann auf einen Blick hinweggerissen:
„Der Marsch begann und die Formationen traten an.
Dann kamen wir zur Semperoper,
Der Marschzug bog auf die Straße am Terrasenufer entlang zur Elbe ein –
Dann erhielten wir den Blick auf die Augustusbrücke!
Über die Brücke zogen Block an Block Kameraden.
Welch ein unbeschreiblicher Eindruck – Gänsehaut!“
So erlebte ein Kamerad das Geschehen.
Mit diesen gewaltigen Eindrücken der Kameradschaft und Disziplin werden wir noch motivierter in den kommenden Kampf um unsere Heimat schreiten!





