Spontandemo in Schneeberg - Auswerten! Abhaken! Besser machen!

Veröffentlicht am 17. Februar 2008

Kürzlich wurde ein junger Mann aus Schneeberg von einem ausländischen Mitbürger mit einem Messer attackiert. So kam es heute zu einer spontanen Versammlung zu der sich kurzfristig auch 15 Nationale und Sozialisten aus Zwickau gesellten. Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass es in den letzten Jahren keine vergleichsweise, deratig schlechte Organisation hinsichtlich dieser Veranstaltungsform gab. Während der junge Mann, der den Anschwung zum Protest gab auf sich warten lies, versüßten sich die ortsansässigen Teilnehmer die Wartezeit mit Bier und Schnaps.

Nach einer Weile der Orientierungslosigkeit über den weiteren Verlauf fand sich auch der Schneeberger Kamerad ein. Aufgrund des großen Polizeiaufgebotes (als ob sie es gewusst hätten) beriet man kurz, ob man die Aktion nicht lieber ablasen sollte. Jedoch fasste man den Entschluss doch durch die Straßen von Schneeberg zu ziehen. Wir wiesen den scheinbar irritierten und ratlosen jungen Mann drauf hin, dass er nun eine Spontandemonstration bei der Polizei anmelden und den durstigen Kameraden Einhalt gebieten soll, andernfalls hätten wir uns von der Versammlung ausgeschlossen. Es entsand der Eindruck, als hat so mancher die Flasche nur widerwillig aus der Hand geben wollen.

Als Grund für die spontane Versammlung wurde polizeiliche Willkür genannt (um die Sache “dingfest” zu machen). Der Polizeieinsatzleiter merkte an, dass man sich auf einem Privatgrundstück befände, und der Eigentümer die Möglichkeit hat, rechtliche Schritte einzulegen. Daraufhin bitteten wir die Teilnehmer per Megafon (wohlgemerkt der einzigste Meinungsverstärker zum Tage..bleibt die Frage wie man sich das mit der Rede zum Volk vorgestellt hatte..aber dazu später mehr) sich auf den Bürgersteig zu begeben. Manchereiner wollte sich seiner gerade entledigten Flasche wieder bedienen und so mussten wir nochmals darauf aufmerksam machen, dass dies zu unterlassen ist, trotzdem schien bei dem ein oder anderem der Durst unermässlich zu sein und so wurde die volle “Pulle” noch schnell in 3 Zügen geleert.

Geschockt über die unfassbaren Umstände, versuchten wir Zwickauer dennoch Beste für uns daraus zu machen. Der Anmelder wollte die Veranstaltung nun beginnen, doch wir fragten wie es um einen polizeilichen Auflagenbescheid stünde um Repression und Heimtücke zu vermeiden. Daraufhin suchten wir gemeinsam mit dem Anmelder den Einsatzleiter auf. Dieser meinte nur, es gäbe keinen schriftlichen oder mündlichen Auflagenbescheid, man solle sich im rechtlichen Rahmen bewegen. Da wir uns den reibungslosen Ablauf aufgrund der Gegebenheiten kurzfristig zur Aufgabe gemacht hatten, fragten wir den unwissenden Beamten ob er uns somit völlig freie Hand über die Nutzung von Parolen liese. Der unwissende Beamte erwiderte…”ja” solange es nicht aus den rechtlichen Bahnen verlaufe. Dann erfasste er zwei Spaziergänger die einen Hund mit sich führten und gab die Auflage des Hundeverbotes bekannt. Wir wanden uns als an die wartenden Kameraden und gaben die Auflage des “Hundeverbotes” bekannt und wiesen darauf hin, dass es keine Einschränkungen in der Skandierung unserer Losungen gäbe, solange diese nicht gegen das Recht verstoßen. Lautes Gelächter ging durch die Runde, denn den “treuen Begleiter” hatte man vorbildlich zu Hause gelassen.

So formierte sich der Zug mit etwa 70 Teilnehmern und machte sich auf den Weg zum Marktplatz. Dabei wurde es natürlich nicht verpasst die Parole “Nationaler Sozialismus JETZT” und alle anderen Losungen in der Nationaler Sozialismus auftritt zu verwenden. Schließlich hatten wir ja Narrenfreiheit. Als nicht ortskundige, gingen wir davon aus, das die Länge der Route angemessen vom Veranstalter gewählt wurde. Ein Irrtum! Denn nach höchtens 10 Minuten fanden wir uns bereits auf dem Marktplatz ein.

Nun war fraglich, wie der junge Mann ohne unser Megafon eigentlich vorhatte, seine Rede an die Bürger Schneebergs zu richten, so das diese seine Worte auch akustisch hätten vernehmen können. Kurz darauf wurden wir aufgeklärt. Scheinbar gar nicht. Denn Irgendwie wollte die Flüstertüte den Marktplatz nicht beschallen und so konnte die Rede nur mit naturgegebener Stimmgewalt abgehalten werden. Der Redner schilderte noch einmal den Ablauf der Tat und erwähnte wie sich Systemmedien über den Stich in den Hintern lustig machte. Er forderte, dass kriminelle Ausländer ausgewiesen werden sollen, um die Städte wieder sicherer zu machen und es folgte eine kurze Mahnwache. Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Ausgangspunkt. Plötzlich kam ein Staatsschützer auf uns zu und meinte, dass der Inhalt der Rede nicht der Wahrheit entspräche und wir uns doch somit zu denen gesellen, die wir kritisieren. Als Antwort bekam dieser, dass es sich bei uns um Individualisten handelt,sich jeder seine eigenen Gedanken macht, frei im Geiste ist und die Meinung des Einzelnen sich somit nicht an äußerlichen Vorgaben orientiert und wir nicht im Vorfeld wissen, welcher Inhalt den Reden zu Grunde liegt und dies die Gedanken desjenigen sind der sie erarbeitet hat. Einen weiteren Gesprächsverlauf lehnte sowohl er, als auch wir ab.

Alles in Allem dauerte die Veranstaltung kaum mehr als eine halbe Stunde. Da es die erste Veranstaltung der Schneeberger Kräfte war, können Fehler natürlich passieren und da man davon ausgeht, dass wir alle Individualisten sind, ist dem jungen Mann auch keine Schuld für die disziplinarischen Entgleisungen einiger Leute zuzuweisen. Jedoch sollte man sich über die Organisation im Vorfeld Gedanken machen und sich über die rechtliche Handhabe einer Spontandemonstration informieren. Glück war heute, dass der unwissende Kamerad, einem noch unwissenderen Polizisten gegenüberstand und der Durchführung der Veranstaltung unter 1. “Auflage” stattgegeben wurde. Zwar wollen wir uns nicht in den Glanz des Ruhmes schieben, doch man mutmaßt besser nicht darüber, welchen Verlauf der Tag in Schneeberg ohne uns genommen hätte. Trotzdem war die Veranstaltung aufgrund der Vorkommnisse eine Notwendigkeit.

Mit kameradschaftlichen Grüßen von nebenan

-A-U-T-O-N-O-M-E- -N-A-T-I-O-N-A-L-I-S-T-E-N- -Z-W-I-C-K-A-U-

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