Antifa heisst Angriff !?

Veröffentlicht am 14. Februar 2008

„Antifa heisst Angriff“ ist eine weitverbreitete Losung im linksextremen Lager und beschreibt die dort vorhandene Einstellung in Bezug auf Gewaltanwendung gegen alle ideologischen Feinde, die natürlich unterschiedslos „Faschisten“ sind und die man daher mit der so gewonnenen vermeintlichen moralischen Rückendeckung vernichten will.

Während insofern im Kampf gegen die „Faschisten“ jede Schweinerei zur Heldentat mutiert, für umso verwerflicher hält man es auf „antifaschistischer“ Seite dann auch, wenn die faschistischen Opfer sich mit ihrer Opferrolle nicht so recht anfreunden mögen und sich wann immer möglich gegen Angriffe zur Wehr setzen oder aber entsprechend reagieren.

In diese Kategorie des unverständigen Gejammers über selbstverständliche Reaktion gehört der zum „Nazi-Überfall“ hochstilisierte Vorfall an der Mainzer Universität:

Nach einer NPD Veranstaltung im benachbarten Hessen attackierten etwa 40, teils vermummte, Linksextreme eine Gruppe von ca. 7 NPD-Sympathisanten am Bahnhof, die angesichts des Zahlenverhältnisses vorerst auf Gegenwehr verzichteten. Die Kameraden, die nur von ihren Grundrechten auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht und sich keinerlei Rechtsverstößen schuldig gemacht hatten, wurden angespuckt und mit Bier übergegossen und lediglich die vorhandenen Überwachungskameras, so die Aussage der „Antifaschisten“, haben die Kameraden vor tätlichen Angriffen bewahrt.

Bekanntlich trifft man sich jedoch immer zweimal im Leben und so wollte es der Zufall, dass es in der Mainzer Unibibliothek zu einem unverhofftem Wiedersehen zweier der Beteiligten kam, die nach einer kurzen Aussprache übereinkamen, die Angelegenheit Mann gegen Mann direkt zu regeln – ein seltener Moment der Männlichkeit auf Seiten der „Antifa“, der allerdings nicht lange währen sollte, wie das später folgende Gezeter zeigt.

Entsprechend der zuvor getroffenen Vereinbarung kam es an einem abgelegenen Platz der Universität zum Schlagabtausch, bei dem der Vertreter der „Antifa“ den Kürzeren zog.

Im Prinzip ein banaler Vorgang, wie er seit Generationen in diesem Land vorkommt, doch scheint hier die unterlegene Seite offensichtlich mit dem Ergebnis nicht zufrieden zu sein und in gewohnter Manier von „Nazi-Angriffen“ zu schwadronieren, die es so nie gegeben hat.

Ein Grund mehr für den betroffenen Kameraden den angekündigten Schritten mit Gelassenheit entgegenzusehen.

„Antifa“ heißt Angriff – und deshalb oftmals eben auch blutige Nase.





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