Erdogan spricht vor 20.000 Fußsoldaten
Veröffentlicht am 11. Februar 2008
Heute Nachmittag versammelten sich über 20.000 Türken um einer Rede des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan zuzuhören. Die Rede fand nicht etwa in der Türkei statt, sondern in der Kölnarena in Deutschland und war damit eine eindeutige Machtdemonstration. Auch Erdogans gänzlicher Verzicht auf Deutsch während seiner Rede und die ständigen Wiederholungen von “wir Türken” und “die Deutschen” machte deutlich, daß es sich hierbei um mehr als nur eine politische Veranstaltung handelte. Das Stadion und die umliegenden Straßen glichen einem Fahnenmeer, das man nurmehr aus NS-Zeiten kennt. Immer wieder machte Erdogan deutlich, daß Türken sich nicht zu assimilieren oder zu integrieren hätten und festigte damit nurmehr unsere Ansicht, daß es sich bei Türken nicht etwa um Gäste oder Deutsche mit Migrationshintergrund handelt, sondern schlichtweg um Zivilbesatzer, die eine Bedrohung für die innere Sicherheit und den inneren Frieden unseres Landes darstellen. Integrationsprogramme sind eine pure Verschwendung von Steuergeldern. Nur Rückführungsprogramme sind eine angemessene Maßnahme.



