Zu Gast im Rothaus: Geschichtsverfälschung aus erster Hand. Antideutsche Lügen hautnah erleben.
Veröffentlicht am 7. Februar 2008
„Selbst schuld! Deutsche TäterInnen sind keine Opfer!” – bezogen auf die Ereignisse um den 13. Februar und zugleich das Motto für eine Veranstaltung am Abend des 6. Februars im Linkspartei- nahen Chemnitzer „Rothaus”. Bei den Bombardements der deutschen Kulturstadt Dresden in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 starben circa 250 000 Deutsche. Leidtragender war nicht ausschließlich die Dresdner Zivilbevölkerung, sondern waren insbesondere die Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, die in „Elbflorenz” Zuflucht vor der heranrückenden roten Armee suchten. Um ihres Lebens willen aus ihrer geliebten Heimat geflüchtet erreichte sie dennoch der Tod in Form der ca. 1000 Tonnen Bomben der angloamerikanischen Todesflieger. Zuständiger Befehlshaber und somit rücksichtsloser Massenmörder Sir Arthur Harris wurde für seine Befehle von britischer, staatlicher Seite geehrt und avancierte mittlerweile zum Star der von Selbsthass geprägten heutigen „Antideutschen”, dem radikal israelsolidarischen Flügel der Antifa. „Bomber Harris, do it again!” – so die menschenverachtende Devise der roten Aktivisten. Dass dies Volksverhetzung in Reinkultur darstellt soll in diesem Artikel allerdings nicht näher diskutiert werden. Dies liegt zu offensichtlich auf der Hand.
Jährlich gibt es einen würdevollen Trauermarsch der nationalen Opposition (dieses Jahr sogar zwei) und ein bisschen früher am Tage auch eine Demonstration „gegen jeglichen Geschichtsrevisionismus”, veranstaltet von geschichtsverfälschenden antideutschen Gruppierungen.
Zu dieser Demonstration sowie „kreativen Aktionen gegen den Naziaufmarsch” ruft die Dresdener Antifa Gruppe „Venceremos” jährlich auf. Da es in Chemnitz mit antifaschistischer Arbeit mehr als nur recht mau aussieht, dachten sich also die Damen und Herren des Rothauses ein bisschen an antifaschistischer Fahrt aufzunehmen und setzten für den heutigen Tage eine Mobilisierungsveranstaltung in ihren Räumlichkeiten an. Für diese Veranstaltung wurde mittels Flyern großflächig-großspurig geworben. Von einer Cocktailbar bis zum „alternativen” Wohnprojekt der Reitbahnstraße, von Internet-Blogs bis hin zu diversen einschlägigen Lokalitäten wie dem AJZ. Vielerorts wurde die Werbetrommel gerührt.
Der Erfolg war erdrückend.
Von 245 000 Chemnitzern erschienen nach der für eine gewöhnliche Veranstaltung relativ großen Werbeaktion stolze 19 junge Menschen. Wobei 19 sogar übertrieben ist, muss man die Aktivisten des nationalen Spektrums doch außen vor lassen. Die zwei Dresdner Referenten im Grunde genommen auch. Macht ja nichts, also etwa 15 übliche Verdächtige bleiben übrig. Man war sozusagen unter sich. Erfolgreiche Nachwuchsgewinnung. Glückwunsch!
Nach 30 Minuten wackerem Wartens auf weitere Gäste sah man es ein – heute kommt wohl keiner mehr. So begann der erste Referent verspätet mit seiner impulsiv vorgetragenen Rede. Wobei, impulsiv ist hier der falsche Ausdruck. Vielleicht sollte man dies durch „lustlos” und „demotiviert” ersetzen. Soll aber nicht unsere Sorge sein.
Angefangen mit der historischen Geschichte der Stadt Dresden nach dem 1.Weltkrieg und den Bombenangriffen im Laufe des 2.Weltkrieges zog er schwungvoll einen Bogen zum „revisionistischen” bürgerlichen Gedenken der Blockparteien von Heute. Unterbrochen nur von einer Zwischenfrage aus der eigenen Kundschaft.
Wagte es einer der anwesenden Linksradikalen doch frech und beinahe in nationalistisch-geschichtsrevisionistischer Manier der übelsten Sorte, nach den toten Flüchtlingen in der Innenstadt zu fragen. Geschockte Blicke irrten im Raum umher. „Tote deutsche Zivilisten? Das waren doch alles menschenfressende Faschisten!” dachte sich wohl der durchschnittliche PC-Linke.
Doch keine Gefahr für den Antifa von Welt. Voller Tatendrang und Intellekt schmetterte er phlegmatisch die Antwort heraus: „Naja, keine Ahnung, hm, hm, die Stadt musste halt, hm, zerstört, platt gemacht werden, keine Ahnung.”
So war das also damals, danke.
Durchaus bemerkenswert auch seine Worte zum geplanten Denkmal der Stadt Dresden für die Bombenopfer auf dem Altmarkt. „Naja, da wurden dann 1945 auf dem Altmarkt so 6000 Deutsche verbrannt und so, keine Ahnung, der Altmarkt ist auch direkt in der Innenstadt. […] Deswegen finden die von der NPD das halt auch gut mit dem Denkmal.” Wirklich ein wahrer Meister seiner Kunst.
Doch das konnte noch nicht alles sein.
Seine charmante Assistentin, die bisher nur durch das gleichgültige weiterklicken der Power Point- Präsentation und ihres „euphorischen” Auftreten auf sich aufmerksam machte, erhielt nun das Wort.
Ihr erstes mit kaum auszuhaltender Spannung erwartete Thema: „Neonaziaufmärsche”.
Gespannt lauschte man ihrem rhetorischen Meisterwerk. Sie schaffte es durch Einsatz und Leidenschaft … ja, was schaffte sie?! Zu aller erst bewerkstelligte sie es auf höchstem Niveau, die eigenen Leute zum Gähnen zu bringen.
Den Blick starr auf den Laptop gerichtet, die linke Hand stets mit der wirklich ansehnlichen Haarpracht beschäftigt und auch ansonsten eher nur körperlich denn geistig anwesend.
Mit leiser Stimme erzählte sie allerhand kurioses, z.B. erfuhr man die brandaktuelle Enthüllung, dass der Trauermarsch doch tatsächlich als „Großevent” der Nazibewegung gilt, bei der „Groß und Klein, Alt und Jung, NPD und freie Kräfte zusammen marschieren”. Sehr interessant, wie viel Zeit wurde wohl für diese gründliche Recherche benötigt?
Doch plötzlich ein Wechsel ihrer Laune, kamen wir doch zum nächsten Thema „* grins* dass uns ja alle * grins * viel mehr interessiert, oder * grins *?”
Richtig geraten lieber Leser, Thema war nun „Gegenaktivitäten”.
Für zwei der nationalen Aktivisten war hier leider bereits das vorzeitige Ende der Veranstaltung, machte doch ein bekannter Antifaschist mittleren Alters zum ersten Mal auf sich aufmerksam, in dem er zwei Chemnitzer Jugendliche als nationale Aktivisten „enttarnte”. Wieso eigentlich so spät Herr ******? Hörten wir doch bereits knapp zwei Stunden mehr oder weniger schmunzelnd den Lügen und Geschichtsklitterungen der Referenten zu. Gefälschte Dresdner Opferzahlen, Lügen über den nationalen Widerstand (à la „Sie wollen nur und ausschließlich an deutsche Tote im Kriege erinnern und verhöhnen alle anderen Verstorbenen..”) und langweiliges Gesülze über angeblichen Geschichtsrevisionismus der bürgerlichen Mitte und von Rechts. Unter anderem damit wollt ihr „Nazis weg bassen”? Durchaus interessant.
Aufgrund ihres Beharrens auf das ihnen gebührende Hausrecht erwies man den Linken den Gefallen und machte sich auf den Heimweg. Von diesem phlegmatischen, geistig sparsam erzogenem Haufen noch groß etwas spannendes zu Gegenaktivitäten gegen den Trauermarsch zu erfahren, schien eh eher unwahrscheinlich und berichten lassen konnte man sich ja später noch.
Die Frage, die uns abschließend noch beschäftigte, ist die Referentenwahl. Nimmt die Dresdner Antifa ihre Chemnitzer Genossen nicht ernst und schickt ihre lustlosesten blutigsten Anfänger, da antifaschistische Politik in Chemnitz bereits hoffnungslos verloren ist? Oder ist die Dresdner Antifa gar wirklich so schlecht geschult und das waren ihre besten? Ersteres erscheint weitaus realistischer.
Das totale Unvermögen der bekannten hiesigen Antifaschisten sollte uns allerdings keine all zu großen Schmerzen bereiten, viel mehr kann man zufrieden die zukünftige nationale Basisarbeit in Chemnitz weiterführen.
Beste Vorraussetzungen für die „Offensive 2008″ des freien Netzes, packen wir es an!
Übrigens, die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist nicht durch kleinkariertes schwarz-weiß-Denken zu erklären - antideutsche Hetzer aufklären!
Und da wir nationale Sozialisten nicht so sind, also gerne helfen, hier noch eine Antwort auf die Frage „ob es denn doch Anhaltspunkte für gezielte Tötungen von Zivilisten gab?” von dem weiter oben erwähnten Genossen.
Ja, die gibt es. Und zwar z.B. durch ein Zitat des damaligen britischen Premierministers:
Ich möchte keine Vorschläge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können.
Winston Churchill (Premierminister, Massenmörder, Deutschenfeind)





