Halbe: Ehrung derer, die ihr Leben gaben, - mal anders…

Veröffentlicht am 7. Februar 2008

Am vergangenem Sonnabend begeben sich Mitglieder von JN und NPD aus Halle auf den Weg nach Halbe. Dort befindet sich bekanntlich eine der größten Kriegsgräberstätten Deutschlands: Wir gedenken dort den Gefallen der Kesselschlacht bei Halbe. Obwohl die Heldengedenken üblicherweise im März oder November stattfinden, wollte man es sich nicht nehmen lassen, den Helden deutscher Geschichte einmal würdig zu gedenken, ohne das Staatsdiener und Linke Chaoten Hand in Hand Trauerfeiern nationaler Menschen stören oder ganz und gar verhindern. Wie viele Millionen gaben schließlich ihr Leben und Blut für das deutsche Vaterland! – Ihr Erbe wird in diesem Staat mit Füßen getreten, der Glaube an eine Sache wird verunglimpft, Idealisten werden zu Mördern degradiert.

Nach dreieinhalb Stunden Zugfahrt und fünfzehn minütigen Fußmarsch sind wir nun endlich am Waldfriedhof angekommen. Wir nehmen sofort die Kopfbedeckungen ab und gehen ruhig und besonnen über den Friedhof, wo mehr als 28.000 Menschen begraben liegen. Man sieht sich die Grabsteine an und sucht nach bekannten Namen, doch es ist fast unmöglich Namen zu finden. Fast ausschließlich sind es Unbekannte die dort begraben liegen. Es ist davon auszugehen, dass die Soldaten der Roten Armee den Toten jegliche, zur Erkennung dienlichen, Merkmalsträger als Form von Trophäenraub abnahm. Aber nicht nur Soldaten starben für einen ehrenvollen Glauben, nein, auch tausende Zivilisten, - Frauen, Kinder und Greise wurden dahin gemordet. Es bleibt die spekulative Frage, machten sich die Bestatter nicht die Mühe zu identifizieren, dufte nicht identifiziert werden, oder waren ganz und gar die beraubten Toten so schrecklich entstellt, dass sie nicht mit einem Namen in Verbindung gebracht werden konnten und deshalb anonym bestattet wurden? Besonders erschreckend anzusehen ist die Tatsache, viele der Getöteten haben nicht einmal das 20. Lebensjahr vollendet.

Nachdem wir die Gedenkstätte näher inspiziert haben, fällt einigen Kameraden auf, Grabsteine fehlen, wir stoßen dann ehr zufällig auf eine Anhäufung von alten, äußerst verwitterten Gedenksteinen. Wir stellen etwas, für diese fade Republik sehr untypisches Verhalten, fest: Die alten, teilweise nicht mehr zu entziffernden Sandsteinplatten werden Stück für Stück durch neue, beschichtete und versiegelte Marmorplatten ausgetauscht und ersetzt. Dank dem “Förderkreis Gedenkstätte Halbe e.V.” werden diese alten Grabsteine durch neue, witterungsbeständige Granitplatten erneuert.

Wir beenden nun unseren Rundgang über den Waldfriedhof und machen uns auf den Weg in die angrenzenden Wälder, um dort noch etwas die Natur zu genießen und das Gesehene zu verarbeiten. Was uns allen sehr viele positive Gedanken bereitete und uns für zukünftige Handlungen bestärken wird, ist die Tatsache, jene toten Menschen sind und bleiben zumindest für ihre Angehörigen bedeutend. Unzählige Kränze, Blumen und Gestecke beweisen es, den Toten wird, trotz Schuldkult in der Bundesrepublik, nach wie vor von einzelnen Teilen der Bevölkerung gedacht.

Leider finden wir auch eine neu aufgestellte Tafel, welche am Weg zum Waldfriedhof aufgestellt ist. Jenes Brett, an riesigen Betonklötzen befestigt, wahrscheinlich um zu verhindern das ehrenhafte Deutsche diese Tafel beseitigen könnten, fällt sofort ins Auge: Bedenklich stimmende Inhalte sollen dem Betrachter hier vermittelt werden. Eine geografische Karte bildet die Region um Halbe ab. Erschreckend dabei ist, alle umliegenden Friedhöfe sowjetischer Gefallener sind als “Ehrenfriedhof” ausgezeichnet, den Friedhof in Halbe hingegen, auf dem deutsche Soldaten und Zivilisten vergraben sind, wird lediglich mit dem weniger ruhmreichen Titel “Waldfriedhof Halbe” bedacht. Es ist schade, wenn junge Menschen erkennen müssen, wie dieses System die Toten des eigenen Volkes verleugnet. Sofern es nach dem Regime BRD gehen würde, gäbe es keine einzige deutsche Gedenkstätte in unserem Deutschland. – Die Systemschergen werden uns nun wieder den Drang nach Größenwahn und Ideologieirrsinn vorwerfen wollen, doch weit gefehlt, wir respektieren einen jeden aufrichtig kämpfenden und sterbenden Soldaten. Wir tolerieren jedoch nicht Verbrechen an der Zivilbevölkerung. Wir werden auf ewig die Toten des deutschen Volkes ehren. – Sie gaben ihr Leben für den Glauben an eine gerechte Sache. Einst werden ihre Taten aufs Neue gerichtet werden. Denn: „Ewig lebt der Toten Tatenruhm.“ Aber gleiches Recht gestehen wir auch anderen Nationen zu, denn, ein Volk das seine Toten nicht ehrt, hat es nicht verdient sich als Volk zu bezeichnen. Trauer muss in jedem Land, zu gleichem Maße gestattet werden. – In diesem Staat ist das bedauerlicher weise nicht der Fall.

Ein ereignisreicher Tag in Halbe geht dem Ende zu, nach diesen erschreckenden und doch zugleich enorm motivierenden Eindrücken machen wir uns auf den Weg in eine Gaststätte, um dort neue Kraft zu tanken und etwas zu essen. Man unterhielt sich über die Eindrücke, welche der Friedhof hinterlassen hat und vor allem über diese heuchlerische und verhöhnende Tafel. Nachdem wir nun gestärkt waren, traten wir den Heimweg an, mit dem Gedanken im Kopf bald wieder zu kommen. An diesem Tag wird wohl allen aus unserer Reisegruppe klar, wie wichtig es ist,

Den Toten gedenken, anstatt die Mörder zu feiern!





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