Defekte Unterwasserkabel legen Internet lahm
Veröffentlicht am 4. Februar 2008
Ein “Defekt” sorgt derzeit dafür, dass das Internet in Ägypten und Indien gestört ist. Ankernde Schiffe hätten Glasfaserleitungen in der Tiefe beschädigt, so die offizielle Erklärung der Systempresse. Doch wie kann es in der heutigen Zeit zu so einem Unfall kommen?
Ist es nicht so, dass das Internet für viele Staaten mittlerweile zur überlebensnotwendigen Infrastruktur gehört? Volkswirtschaften wie Indien, in denen die Informationstechnologie mittlerweile zu einer festen wirtschaftlichen Größe gehört, können nicht ihren wirtschaftlichen Erfolg von ankernden Schiffen abhängig machen.
Zufälligerweise ist ein paar Tage später bei Sri Lanka ebenfalls ein wichtiges Unterseekabel beschädigt worden. Und weil alle “guten” Dinge drei sind, ist 56 Kilometer vor Dubai noch ein Unterseekabel zerstört worden. In diesem Zusammenhang, den unsere “unabhängige Presse” wiedermal verschweigt, sieht die Angelegenheit schon ganz anders aus.
Während die betroffenen Staaten nur mit Einbußen bei der Bandbreite leben müssen, weil sie ihren Verkehr über andere Kabel umleiten können, kann ein Staat das Internet garnichtmehr benutzen.
Der Iran wird derzeit durch massiven Druck der Amerikaner wirtschaftlich isoliert, militärisch unter Druck gesetzt und nun schaltet man ihnen auch noch das Internet ab. Würde es jetzt zu gezielten Manövern innerhalb des Irans kommen, die “Weltöffentlichkeit” würde davon nichts mitbekommen.
Die offenen Drohungen der USA, die Tatsache, dass die Provokationen nur von einer Seite ausgehen, reichen nicht aus, um die vielen “Friedensinitiativen” weltweit zum Handeln zu bringen. Für sie sieht eine friedliche Welt international aus, für sie bedeutet Frieden, nicht kämpfen. Ihre Vorstellung einer gerechten Welt existiert nur in ihrer Fantasie, auf keinen Teil der Erde hat es sie jemals gegeben.
Schaut man genauer hin, kann man selbst hier in Deutschland Spuren des Abwehrkampfes gegen Internationalismus und Kapitalismus finden. Und die Menschen, die sich bereits mit diesem System zufriedengegeben haben, leiden an Fettsucht, Bewegungsmangel und Dekadenz. Für einen gesunden Menschen ist die Sache klar: hier kämpfen nicht nur die letzten freien Völker um ihr Überleben, dort wo der Schutz des Staates durch den Kapitalismus bereits korrumpiert oder zerstört wurde, kämpfen nun die letzten gesunden Menschen ums Überleben.
Die aktuellen Wirtschaftszahlen lassen hoffen, dass dieses menschenfeindliche System eher untergeht, als unser Volk. Der Kapitalismus bereitet sich gerade, unter dem Deckmantel der Terrorbekämpfung, auf einen weltweiten Krieg vor. Naiv wäre es zu glauben, die Mächtigen der Welt hätten bei dieser Entwicklung nicht die volle Kontrolle. Naiv wäre es allerdings auch, sich nicht auf ihr Spiel einzulassen, denn durch unsere Hand wird entschieden, ob es in 1000 Jahren noch ein deutsches Volk geben wird, oder nicht.





