165. Montagsdemo: Verdi Etat reicht scheinbar nur für 70 Mitglieder

Veröffentlicht am 31. Januar 2008

Zur selben Zeit am selben Ort, fanden sich vergangenen Montag 43 Nationale und Sozialisten ein, um den Linksfaschisten Zagermann (MLPD) und seinen Steigbügelhalter Wallmann die Luft für ihre Hetzerischen Ansprachen zu nehmen. Wir wussten bereits im Vorfeld davon, dass der Gewerkschaftsbund im Chemnitzer, Zwickauer und Vogtländer Raum mobil gegen “rechts” gemacht hatte. Umso lächerlicher die ca 70 Personen (keine 300 welche aus Wallmanns Lügenfantasie entsprungen waren..wir empfehlen ein stärkeres Brillenglas oder den erneuten Besuch einer Grundschule!!!) , die uns am Arcarden in Empfang nahmen. Wie jeden Montag, kam sofort ein Systemknecht des Ordnungsamtes auf uns zu und verwies auf den Hauptmarkt, wo die eigentliche Veranstaltung diesmal stattfinden sollte. Also machten wir uns auf den Weg.

Das eigentliche Thema wurde diesmal völlig verfehlt. Stattdessen machte “die Linke” Werbung in eigener Sache und senile alte Männer schossen mit Beleidigungen, Oberflächlichkeit und Intoleranz umsich. Scheinbar hatte man unter den Anwesenden des DGB auch die Begrifflichkeit Demokratie (für welche man ja einsteht) nicht verstanden und versuchte uns abzudrängen. Es sollte beim Versuch bleiben, da wir geschlossen aufrückten, woraufhin Zagermann wieder zu jammern begann und die Polizei aufforderte uns zu entfernen, da wir dem 3m Abstand, den man zufuhr mit dem Ordnungsamt vereinbart hatte nicht einhielten. Doch die Beamten schauten sich ratlos an und taten nichts von Alledem, was Zagermann forderte. Immerwieder mussten die Reden unterbrochen werden, da wir uns auf die verlogenen Anschuldigungen mit entsprechender Parole zu wehren wussten. Nicht nur im Einzelgespräch erwiesen sich einige Gewerkschafter als äußerst..naja sagen wir..primitiv, sondern auch die Gruppenintelligenz lies nicht viel zu wünschen übrig. So konterte man auf unsere Parolen mit Pfiffen, sodas man von Wallmännchens und Zagermännchens Lügenkeulen nichts mehr mitbekam (DANKE DGB!!!). Wir danken an dieser Stelle auch für die Auflösung, dass Wallmanns Wanderzirkus doch ein linksfaschistischer Haufen ist. So wurden entsprechende Flyer verteielt, die den Veranstaltungsort mit den entsprechenden Gruppierungen in grafischer Darstellung zeigten. Gennant werden wir als “autonome Nationalisten” und Wallmanns Haufen als MLPD. Schade Wallmann, die Lüge man hätte nichts mit linken Institutionen gemeinsam, wäre wohl damit öffentlich aufgedeckt. Sowas kommt eben von sowas. Das erweitert unsere wöchentlichen Teilnahme Gründe natürlich. Während wir uns in den letzten Wochen nur darauf besonnen waren, unseren Unmut zum Sozialkahlschlag zum Ausdruck zu bringen, haben wir nun auch den Kampf aufgenommen..Kommunisten, Faschisten und Schmierlappen, welche die Gesellschaft mit Demokratiegehabe und scheinbarer Bürgernähe hinters Licht führen wollen, keine Plattform zu überlassen.

Aber wieder zum Eigentlichen…Als nächstes trat ein älterer Mann auf den Plan, welcher mit den üblichen Geschichtsrevissionen an uns plädierte, wir sollen uns doch nicht verleiten lassen. Jedoch leben wir im Jahr 2008 und nicht in der Zeit von 1933-1945. Ein Sprecher der “Linken” teilte mit, dass man 11000 Unterschriften gesammelt habe, welche man mit nach Berlin nehmen wolle, um einen neuen Verbotsantrag bezüglich der NPD zu stellen. Man verpasste es auch nicht, uns den Stempel der NPD aufzudrücken und bezeichnete uns wie einst unser Holger als billige Wahlkampfhelfer unter Führung des Landtagsabgeordenten Peter Kloße persönlich. Scheibar muss man sich mit der Materie seiner politischen Gegenspieler nicht mehr auseinandersetzen, hauptsache man kann Irgendwas in den Raum werfen. An dieser Stelle wollen wir folgendes klarstellen.. Wir sind keine Laufburschen des Herrn Kloße und uns ist es auch relativ egal ob die Partei irgendwann verboten wird oder auch nicht. Autonome Nationalisten gehören den freien Kräften an und diese weisen erhebliche Unterschiede zum Parteilager auf.

In der abschließenden Rede, bettelte der Sprecher darum, jede Woche ein breites antifaschistisches Bündnis gegen “rechts” ins Leben zu rufen. Wir glauben, dass der Otto-Normal-Verbraucher uns längst nicht mehr blind ablehnt und wünscht, dass wir auch einmal zu Wort kommen. Und wir glauben nicht, dass die finanziellen Reserven der Gewerkschaft ausreichen, um sich jeden Montag 70 Teilnehmer zu erkaufen. Demnach sehen wir den kommenden Wochen gelassen entgegen. Selbst die 70 Schreihälse der vergangenen Veranstaltung beirren uns nicht, da diese Zahl lächerlich ist, wenn man sich einmal den riesigen Mobilisationsraum zu Gemüte führt.Wie viele wir wohl wären, wenn wir einmal ernsthaft in einem solchen Rahmen mobilisieren würden. Wir hingegen konnten uns auch ohne Bezahlung, Woche für Woche über ständig wachsenden Zulauf erfreuen. Unser Dank geht deshalb auch an unsere Begleiter aus Plauen, welche den Weg aufsich genommen haben, um uns Unterstützung zu leisten.

Wir werden auch kommenden Montag wieder zur Tat schreiten, um der Lüge Einhalt zu gebieten!

Den Lügensumpf trockenlegen!
Keine Plattform für rote Hetzer!





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