“Ich will nicht volksnah sein” und offene Türen die doch verschlossen waren

Veröffentlicht am 24. Januar 2008

Am 18. Januar fand im historischen Rathaus in Lichtenberg (Möllendorfstraße 6) die “Lange Nacht der Politik” statt. Das Rathaus zog mit seinem rekonstruierten Turm unter beeindruckender Beleuchtung die Blicke und das Interesse der Bürger auf sich. Bläser musizierten im Eingangsbereich und ein Sinfonieorchester sorgte für die Unterhaltung der Interessierten Menschen. Es wurden in einem Bürgerforum von Kommunalpolitikern Fragen zur Stadtentwicklung beantwortet. Alle Abteilungen des Bezirksamtes präsentieren sich, auch Parteien und einzelne Vereine stellen sich vor.

So machte sich eine Vielzahl von Menschen aus Berlin auf den Weg, um sich über die einzelnen Parteien zu informieren und die Möglichkeit wahrzunehmen, die Repräsentanten der Parteien zu befragen und eventuell zu diskutieren. Wir mussten allerdings wieder einmal feststellen, dass nicht jeder mit uns reden wollte. Um sich nicht noch mal so zu blamieren, wie bei der Podiumsdiskussion zum Thema “Was tun gegen Rechte im Weitlingkiez“, hielt es die “Linke“ wohl für besser eine Art Hausordnung an die Tür anzubringen, bei dessen Inhalt man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen könnte.

Unbeeindruckt von diesem inhaltlich sehr oberflächlichen Wisch, betrat man den Raum um dem kommenden Programm der Linken beizuwohnen. Dies sollte nun auf alle Fälle verhindert werden. Ich persönlich nahm für mich an, ein Zugunglück oder eine Naturkatastrophe geschehe, wenn ich nicht sofort aus dem Raum verschwinden würde. Anders kann ich mir jedenfalls das Verhalten eines Mitgliedes der “Linken“ nicht erklären. Als mir ein Verweis für den Raum ausgesprochen wurde, war ich natürlich an dem Grund dafür interessiert. Leider ohne Erfolg.

NEIN, Bullen des LKA, die Glauben sie könnten noch etwas werden in diesem Staat, fühlten sich berufen mich aus dem Raum zu verweisen. Auf der Suche nach Antworten musste ich mich also weiter begeben und traf welch Glück auf den Lichtenberger Bezirksverordneten Kirill Jermak (die Linke). Nach kurzem Gespräch äußerte Herr Jermak das er gar nicht volksnah sein will, in Bezug auf seine Position als Politiker. Diese Arroganz die Kirill an den Tag legt wird ihm so denke ich auch nicht das Wohlwollen des Volkes entgegenbringen. Aber mal schauen wie das Volk auf solche Äußerungen reagiert.

Am späteren Abend traf ich auf eine mir wohl bekannte Person, Frau Eva Praußner von der Netzwerkstelle Lichtblicke bekannt geworden ist mir/uns Frau Praußner durch lange Gespräche aus dem Jahr 2007 in Karlshorst, über Themen wie Wertvorstellungen und Probleme der heutigen Gesellschaft. So dachte ich mir, wird es am heutigen Abend für Eva bestimmt wieder ein “Lichtblick“ sein, erneut eine kleine Unterhaltung zu führen. Leider schien Eva an diesem Tag nicht in bester Stimmung zu sein und ging auch alsbald mit Kollegen von ReachOut nach Hause.

Zusammenfassend war dieser Abend leider etwas enttäuschend, in Bezug auf die Redefreudigkeit von Personen der “Linken“.

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