EU: Einwanderung ohne Rücksicht auf Verluste?

Veröffentlicht am 21. Januar 2008

Als am 13. September 2007 in Lissabon die Pläne des EU-Innenkommissars Franco Frattini ruchbar wurden, mittels einer sogenannten „Bluecard“ die Mitgliedsstaaten der EU mit einer neuerlichen Einwanderungswelle raum- und kulturfremder Ausländern zu beglücken, begrüßten bezeichnenderweise die Linken und Wirtschaftsvertreter diesen Vorstoß sofort.
Die einen, weil nach ihrer kruden Ideologie die weißen Völker gar nicht schnell genug verschwinden können. Und die anderen, weil sie zur Profitmaximierung die Brechstange der Masseneinwanderung von irgendwoher brauchen, um das Lohndumping noch weiter zu verstärken.
Um eines ging es dabei im Grunde überhaupt nicht, nämlich um „Fachkräfte“ oder „Hochqualifizierte“, obwohl man genau das nach wie vor einer teilnahmslosen und teilweise auch dummen Masse weismachen will.

So sagte im September Franco Frattini in aller Deutlichkeit: “Wir dürfen Immigration nicht als Bedrohung sehen.“ […] “Wenn Migration gut gemanagt wird, ist sie eine Bereicherung.” […] “Wir müssen die Arbeitskräfte nach Europa holen, die hier gebraucht werden.“
Qualifizierte Ausländer sollen nach Willen der EU künftig einen Zwei-Jahres-Aufenthalt beantragen können, der dann verlängert werden könnte. Nach zwei bis drei Jahren sollen sie innerhalb der EU umziehen, nach fünf Jahren langfristig bleiben können. Die Kriterien für die Bewerber sind nicht allzu streng: Laut Frattini reicht ein Gehalt, das “deutlich über den existierenden Mindestlöhnen auf nationaler Ebene” liegt. So hoffen die Völkerverderber, in den nächsten 20 Jahren 20 Millionen Afrikaner und Asiaten – vermutlich mehrheitlich Moslems - nach EU-Europa locken zu können.

Frattinis Ansichten waren nicht die eines einzelnen Verwirrten - offenbar scheint das, was er von sich gab, in EU-Kreisen weit verbreitet zu sein. So ließ am 24. Oktober 2007 EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bei der offiziellen Vorstellung der sogenannten “Bluecard” keinen Zweifel daran, daß Europa ein Einwanderungskontinent sei. Ob das die Europäer so sehen oder nicht, ob sie es wollen oder nicht, spielt bei den Planungen der EU-Kommission offenbar schon keine Rolle mehr.
Und so sollen mit der “Bluecard” die „Hochqualifizierten“ eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erhalten, die auch mit speziellen Rechten verbunden ist - etwa beim Familienmit- und Nachzug. Generell müsse es nach Ansicht der EU-Kommission bei legaler Zuwanderung außerdem eine Gleichstellung mit EU-Bürgern bei bestimmten wirtschaftlichen und sozialen Rechten wie Bezahlung und Kündigungsfristen, Bildungsanspruch oder Krankenversicherung geben.

Besonders wichtig ist den EU-Apparatschiks aus naheliegenden Gründen die Mobilität innerhalb der EU: “Die Möglichkeit, nach zwei Jahren legaler Arbeit in ein anderes Land der Europäischen Union umzuziehen, ohne mit allen Formalitäten wieder bei Null anfangen zu müssen - unter der Bedingung natürlich, daß ein Arbeitplatz auch in dem zweiten Land der Europäischen Union bereit steht“, meinte EU-Innenkommissar Franco Frattini.

Nun könnte man meinen, daß aus diesen abseitigen Planungen der EU-Kommission sowieso nichts wird, weil die Widerstände zu groß seien. Daß aber mittlerweile fleißig daran gearbeitet wird, diese Widerstände zu überwinden, zeigt eine Meldung von „Spiegel Online“ vom 20. Januar 2008, wonach der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy das Problem der Einwanderung lösen wolle, wenn er im Sommer die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt.
Hatte Sarkozy im Wahlkampf um die Präsidentschaft noch ganz andere Töne gespuckt, als er das „Gesindel“ der Pariser Vorstädte“ „wegkärchern“ wollte, ist es ihm jetzt kurze Zeit später offenbar sehr willkommen. Jedenfalls scheint es so, daß sich Sarkozy ausgerechnet mit dem spanischen Premierminister José Luis Rodriguez Zapatero zusammengetan hat, der seinerseits erst kürzlich 900.000 illegalen Nordafrikanern, Südamerikanern und anderen einen dauerhaften Aufenthalt in Spanien bescherte.
Und was das bei den künftigen Planungen der EU bedeutet, verdeutlichte „Spiegel Online“ mit folgender Bemerkung: „In Spanien dagegen wären “Hochqualifizierte” jeder Art willkommen, selbst Erntehelfer würde Madrid dazu zählen, denn man braucht sie dringend.“

Nun, wo Sarkozy die Macht in Frankreich in den Händen hält, scheint er ganz ähnlich zu denken. Sein Geschwätz von gestern kümmert ihn gewiß nicht mehr. Denn Sinn und Zweck ist es, den europäischen Kontinent mit billigen Arbeitskräften zu überschwemmen. Und wenn dabei die Völker vor die Hunde gehen – was soll’s.

Dabei wird wieder einmal deutlich, worum es der EU in Wirklichkeit immer ging, nämlich nie um die einheimischen Menschen, sondern immer zu deren Schaden einzig und allein um die Interessen der Ausbeuter.
Wenn nämlich wirklich Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen würden, müßten im Arbeitsmarkt die Löhne steigen, wenn die Arbeitskräfte knapp würden. Das will der enthemmte Haifischkapitalismus aber um jeden Preis verhindern.
Geht es nach der Wirtschaft, die längst Selbstzweck ist, werden die Löhne noch weiter gedrückt. Das Mittel hierzu ist die massenhafte Einwanderung angeblicher „Fachkräfte“ aus Afrika und Asien. Und das zu einer Zeit, wo jährlich Hunderttausende deutsche Fachkräfte aller Branchen auswandern, weil man zum Beispiel Akademiker trotz guter und langer Ausbildung hierzulande auf dem Niveau von Hilfsarbeitern entlohnen will.

Und wer glaubt, daß den Völkerverderbern die Masseneinwanderung über die „Bluecard“ reichen wird, ist ein Narr. Der nächste logische Schritt ist für die EU-Apparatschiks die Vollmitgliedschaft der Türkei, die ja längst gegen den Willen der allermeisten Europäer vorprogrammiert ist.
Selbst den Endgliedern der Informationskette sollte klar sein, daß man diesen Kontinent schon in 30 bis 50 Jahren nicht mehr wiedererkennen wird, wenn die EU der Konzerne und der linken „Multikultis“ nicht gestoppt und überwunden wird, bevor es zu spät ist.

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