Überfall und Säureanschlag auf nationalen Szeneladen East Coast Corner

Veröffentlicht am 16. Januar 2008

Rostock/ Mecklenburg: Am Dienstagabend kam es zu einem Überfall auf den inzwischen bundesweit bekannten nationalen Szeneladen East-Coast-Corner in Rostock. Gegen 19.15 Uhr stürmten fünf vermummte Antifaschisten den Laden und schlugen unvermittelt auf den Geschäftsführer Thorsten de Vries mit einer Eisenstande ein. De Vries erlitt Kopfverletzungen und musste ambulant behandelt werden.

Neben Thorsten de Vries befand sich ebenfalls eine 19-jährige Nationalistin im Laden, die sich allerdings noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte und somit unverletzt blieb. Während der kurzen Attacke vergossen die Angreifer im gesamten Laden Buttersäure, was anschließend einen Feuerwehreinsatz auch im umliegenden Gebiet zur Folge hatte, um den Schaden einzugrenzen. Von einem Totalschaden hingegen kann beim Ladeninventar gesprochen werden.

Der East-Coast-Corner ist im vergangenen Jahr dadurch bekannt geworden, daß kurz nach der Eröffnung im Juni teilweise recht heftige Straßenschlachten zwischen der Polizei und anwohnender Antifa stattgefunden haben. Die linke Szene beansprucht die Kröpeliner-Tor-Vorstadt als „alternativ geprägt“ für sich. Während die gewalttätigen Proteste später abebbten, scheint es sich nun um eine Neuauflage derselben zu handeln. Hier wäre es nun vollkommen falsch, mit falsch verstandener Rücksicht die Samthandschuhe anbehalten zu wollen. Der Nationale Widerstand muß einmal deutlich machen, daß man sich solche Frechheiten keineswegs gefallen lassen muss. Wenn man auf linker Seite glaubt, mit solchen Methoden agieren zu können, so sollte man keineswegs vergessen daß es auch Lokalitäten gibt in denen sich vornehmlich „alternativ geprägte“ Personen aufhalten.

Für Aufregung in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt sorgt aber nicht nur der East-Coast-Corner sondern auch das direkt daneben befindliche Büro des NPD-Landtagsabgeordneten Birger Lüssow. Schon möglich, daß man es beim Angriff nicht nur auf den Laden abgesehen hat sondern ebenso auf das Büro, in dem sich der Landtagsabgeordnete noch bis etwa 18.30 Uhr mit seinem Wahlkreismitarbeiter David Petereit aufgehalten hat. Allerdings hielten sich nicht nur NPD-Landtagsabgeordnete im Anschluß an den überfall in direkter Nähe zum Laden auf. Auch Matthias Brodkorb (SPD) und Betreiber der Internetseite Endstation-Rechts war kurz nach dem Überfall mit Photoapparat zur Stelle, was wohl kaum noch einen Zweifel daran lassen dürfte aus welcher Richtung der Überfall gekommen ist, und daß offenbar mehr als nur fünf Personen in der Organisation desselben involviert waren.

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