Nun senden sie wieder ihre Agenten – Anquatschversuch des Geheimdienstes, nach illegalem SEK Einsatz gegen Jugendliche

Veröffentlicht am 16. Januar 2008

Drei Tage nach der gewaltsamen Stürmung eines Konzertes durch ein Sondereinsatzkommando des Landes Brandenburg, das entgegen den Einsatzkräften vor Ort und deren Absprachen mit den Jugendlichen alles und jeden zusammenschlug und misshandelte, sodass sich später knapp 30 von ihnen Notärztlich behandeln lassen mussten, sendet der Apparat seine Geheimagenten aus.

Am frühen Abend des 15.02.2007 lauerte ein Agent des Brandenburgischen Verfassungsschutz einen Widerstandskämpfer in Vetschau auf, als dieser den Friseur verließ. “Da sind sie ja, ich warte schon eine Ewigkeit auf sie”, sprach er den Jugendlichen an, der verwundert schaut, wer da was von ihm wolle. Stephan Selow, Innenministerium steht auf dem Ausweis, den ihm der Agent vor die Nase hält.

“Ich würde gern einen Kaffee mit ihnen trinken gehen. Vielleicht heute oder morgen?”, doch der Widerstandskämpfer weist ihn ab. “Wir können ja telefonisch in Kontakt bleiben und uns für einen späteren Zeitpunkt verabreden”, drängt er weiter auf ihn ein. “Sie haben doch bestimmt von dem Konzert in Lübben erfahren. Ich habe sogar einen Zeitungsartikel mit.” “Nein, den brauchen sie mir gar nicht zeigen”, entgegnet der Widerstandskämpfer. “Sie waren doch auch auf einer Demo in Berlin, wo es um den §130 ging. Wir können uns auch über das Rechts-Links Problem unterhalten. Gerade hier in Vetschau sieht es doch mit der Linken recht mau aus”, spricht der Agent weiter und merkt nicht mal das es sich hier ausschließlich um ein Problem zwischen dem Staat, für den er spioniert, und dem Volk handelt.

Der Widerstandskämpfer macht deutlich, dass er zu keinem Gespräch mit dem Agenten bereit ist und über gar nichts mit ihm reden wird. “Ja ich weiß, sie sind ja politisch geschult”, spricht er weiter, während der Widerstandskämpfer zu seinem Auto geht. “Sie sind ja auch nicht in der NPD. Ich war heute auf einer Seite dieser Partei, um mich zu informieren. Dort ging es z.B. in einem Artikel um die Reichsgrenzen. Wie stehen sie dazu? Ist das nicht etwas weltfremd?

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, schlug der Widerstandskämpfer die Tür seines Autos zu und verschwand.

Wir rufen aus gegebenen Anlass noch einmal in Erinnerung:

  • Verweigere Dich den Anquatschversuchen der Systemwächter. Sage deutlich, dass Du zu keinem Gesprächen mit ihnen bereit bist. Es besteht überhaupt keine Pflicht mit Bullen oder Agenten zu sprechen. Es ist zum Schutz des Widerstandes und zur eigenen Sicherheit wichtig, dass solche Anquatschversuche bereits am Anfang konsequent abgeblockt werden.
  • Fotografiere den Systemwächter mit der Kamera Deines Handys. Das sollte ihn abschrecken und die Bilder können andere schützen.
  • Findet der Anquatschversuch in der Öffentlichkeit statt, schrei laut heraus, dass es sich um einen Agenten des Systems handelt. Laß die Menschen um Dich herum wissen, dass die Überwachung und Unterdrückung unseres Volkes noch genau so real ist, wie vor dem Fall der Mauer.
  • Informiere Deine Freunde über den Anquatschversuch, fertige ein Gedankenprotokoll an und sende es zur Veröffentlichung an eine Netzseite in Deiner Region.
  • Lade den Jingle der AG Anquatschversuche herunter. Versende ihn an Freunde, brenne ihn auf CDs oder spiele ihn bei Feiern ab. Schütze Dich und Deine Kameraden gegen die Angriffe der Systemwächter!




Es ist nicht erlaubt Ergänzungen zu hinterlassen.